Schlagwort-Archive: Grabung

Spannende Grabung in der Schlossruine Plauen

Die Überreste des Schlosses der Vögte von Plauen / Foto: Wikipedia / N8eule78 / CC BY 3.0 DE
Die Überreste des Schlosses der Vögte von Plauen / Foto: Wikipedia / N8eule78 / CC BY 3.0 DE

Vom einstigen Schloss der Vögte von Plauen sind nur noch zwei Türme und die Palas-Ruine übrig. Nun soll auf dem Gelände ein Campus entstehen.

Von 2015 bis 2017 sollen dort für 15 Millionen Euro Gebäude für die Staatliche Studienakademie errichtet werden – unter Einbeziehung der wenigen erhaltenen Bausubstanz.

400 Studierende sollen dort und im Amtsgerichtsgebäude künftig lernen und forschen. Da das gesamte ehemalige Schlossgelände von den Baumaßnahmen erfasst wird, müssen vorab 6000 Quadratmetern archäologisch untersucht werden. Ein interessanter Ort, um genauer nachzusehen…
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Kaiserpfalz Paderborn: Archäologen auf der Spur Karls des Großen

Die Münsteraner Studentin Inga Bopke legt die Pfostenreihe aus der Zeit Karls des Großen frei. Foto: LWL/Spiong
Die Münsteraner Studentin Inga Bopke legt die Pfostenreihe aus der Zeit Karls des Großen frei / Foto: LWL/Spiong

Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster sind Karl dem Großen weiter dicht auf den Fersen. Bildlich gesprochen. Was für den Laien lediglich nach Löchern im Boden Paderborns aussieht, gewährt den Forschern neue Einblicke in die Gründungszeit der (1964 wiederentdeckten) Kaiserpfalz im späten 8. Jahrhundert.

Pünktlich zum 1200. Todestag Kaiser Karls im Jahr 2014 vervollständigen die Funde das Bild vom Alltag der Menschen, die hier zu Lebzeiten des berühmten Kaisers ansässig waren.
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Schach im Mittelalter: Der Bischofs-Läufer aus der Falkenburg


So naturgetreu gearbeitete Schachfiguren wie dieser Bischof sind europaweit extrem selten. Die Figur wurde im Schachspiel als Läufer eingesetzt.Foto: LWL/S. Brentführer
So naturgetreu gearbeitete Schachfiguren wie dieser Bischof sind europaweit extrem selten. Die Figur wurde im Schachspiel als Läufer eingesetzt.
Foto: LWL/S. Brentführer

Es ist eines der größten Burgenforschungsprojekte Westfalens: Die Grabungen an der Falkenburg im Teutoburger Wald bei Detmold. Seit 2004 untersucht der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) gemeinsam mit dem Lippischen Landesmuseum die 1190 bis 1194 erbaute Burg der einstigen Edelherren zur Lippe.

Bei der Kampagne 2011 gab es kurz vor Schluss einen Überraschungsfund: Archäologen entdeckten eine kunstvoll gearbeitete Schachfigur von internationalem Rang.

Das erste Heim des Burgherrn
Vor allem die Wohngebäude der Burgherren und der Burgbewohner standen – und damit auch das älteste Gebäude der Falkenburg. Ein einfacher Holzbau aus dem späten 12. Jahrhundert, den die Wissenschaftler zunächst für eine Bauhütte im Zuge der Errichtung der Burganlage gehalten hatten.
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Nach Georadar-Fund: Grabung ist Burg Specken auf der Spur


Anzeige einer Georadar-Messung / Foto: Wikipedia/M. Schuh
Anzeige einer Georadar-Messung / Foto: Wikipedia/M. Schuh / CC BY-SA 3.0

Zwei Wochen lag haben 20 Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Archäologische Denkmalpflege der Oldenburgischen Landschaft nach Spuren der einstigen Burg Specken (Bad Zwischenahn, nordwestliches Niedersachsen) gegraben. Dass die Reste dort im Boden liegen, hatte gerade eine Georadar-Messung von Studenten der Jade-Hochschule ergeben.

Bei der Grabung wurden Mauerfundamente, Dachziegel und diverse Steingut-Gefäßen (viel Importware aus dem Rheinland) entdeckt. Darüber schreibt die Nordwestzeitung.
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