Schlagwort-Archiv: Geschichte Sachsens

Die schönsten Burgen und Schlösser in Sachsen

Burg Gnandstein
Burgen und Schlösser in Sachsen: Burg Gnandstein nahe Leipzig / Bild oben: Die Albrechtsburg / Fotos: Burgerbe.de

Sachsen war einst eine Macht von europäischem Rang. Das ist lange her, doch die Spuren der kriegerischen und glanzvollen Zeiten im Kerngebiet des kursächsischen Territoriums sind zu großen Teilen erhalten geblieben.

Die Homepage der staatlich-sächsischen Schlösser- und Burgenverwaltung heißt nicht umsonst „Schlösserland Sachsen“.

Die Wettiner, recht bauwütige Herrscher mit Hang zu barockem Prunk, haben das Land zwischen Elbe und Mulde geprägt. Wer gewaltige Burgschlösser sehen möchte, ist hier an der richtigen Adresse. Er sollte die Albrechtsburg bei Meissen besuchen mit ihrem weitgehend erhaltenen Wohnschloss.
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Randalierer im leer stehenden Schloss Königsbrück (Sachsen)


Die Altstadt von Königsbrück mit dem Schloss / Foto: Wikipedia / Andreas Forkel / CC-BY-SA 2.5 / Foto oben: Wikipedia / Paulis / CC-BY-SA 3.0
Die Altstadt von Königsbrück mit dem Schloss / Foto: Wikipedia / Andreas Forkel / CC-BY-SA 2.5 / Foto oben: Wikipedia / Paulis / CC-BY-SA 3.0

Schlösser unbewacht leer stehen zu lassen, ist keine gute Idee. Das hat man jetzt auch in der Oberlausitz gemerkt.

Im Lauf des Wochenendes sind Unbekannte in das seit 14 Jahren ungenutzte Königsbrücker Schloss eingedrungen und haben randaliert. Die Täter leerten Feuerlöscher und warfen mehrere Fensterscheiben ein.

Es ist bereits die zweite Randale im Schloss am Rand der Königsbrücker Altstadt innerhalb weniger Tage.
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Schloss Nossen: Jagdschloss wurde zum Gefängnis


Schloss Nossen: Der Innenhof
Schloss Nossen: Der Innenhof / Fotos: Burgerbe.de

Schloss Nossen auf einem Felsvorsprung über der Freiberger Mulde sieht mit seinen mächtigen Türmen aus wie eine trutzige Burg. Eine solche stand hier tatsächlich einmal. Bloß ist von den Gemäuern, in denen einst die Ritter von Nossen und im 14. Jahrhundert gelegentlich die Bischöfe von Meißen logierten, nichts mehr übrig.

Der älteste Teil der heutigen Anlage ist der Westflügel: Den ließ sich Kurfürst August von Sachsen zwischen 1554 und 1557 als opulentes Renaissance-Jagdschloss errichten. Steine waren reichlich vorhanden, man bediente sich da am gerade aufgelösten Kloster Altzella.
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Schloss Hartenfels: Prächtige Folge der Leipziger Teilung


Schloss Hartenfels in Torgau / Foto: Wikipedia / Zeppelubil / Th. Haft / CC BY 3.0 DE
Schloss Hartenfels in Torgau / Foto: Wikipedia / Zeppelubil / Th. Haft / CC BY 3.0 DE

Das Aufteilen von geerbten Ländern unter Herrschersöhnen hatte komplizierte und meist kriegerische Folgen. Schließlich wollte jeder die Hauptstadt und die größere Hälfte Land haben. Die Entstehung des prächtigen Schlosses Hartenfels in Torgau ist eine direkte Folge einer solchen Vereinbarung.

Dass man so ein fürstliches Erbe auch vernünftig in zwei Teile filetieren konnte, wollten 1485 die Wettiner Ernst und Albrecht III. anhand von Sachsen beweisen. Ernst, der Ältere, zog die Grenzen – und der jüngere Bruder durfte wählen, welches Territorium er haben wollte: Die sogenannte Leipziger Teilung.
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