Schlagwort-Archiv: Geisterjäger

„Spuk“ auf Burg Satzvey mit Voodoo bekämpft

Spukt es auf Burg Satzvey? Foto: Burgerbe.de
Spukt es auf Burg Satzvey? Foto: Burgerbe.de

„Spuk im Rheinland“, das passt eigentlich nicht so recht zusammen. Die rheinischen Frohnaturen neigen nun mal dazu, auch nachts wenig schreckhaft zu sein. Bei ausreichender Promillezahl werden sie garantiert versuchen, sich mit jedwedem Wesen – und sei es noch so paranormal – zu verbrüdern und es auf seine Trink- und Schunkelfreudigkeit zu testen. Schlechte Karten für die ruhelosen Geschöpfe der Schattenwelt.

Das bekannteste Gespenst Düsseldorfs, die kopflose Jakobe von Baden, hat man daher schon seit Jahrzehnte nicht mehr im Schlossturm der Altstadt gesehen.
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Geisterjäger auf Schloss Bückeburg


Die Barockfassade von Schloss Bückeburg. Foto: Burgerbe.de
Die Barockfassade von Schloss Bückeburg. Foto: Burgerbe.de

Neues von den Geisterjägern: Das „Ghost Hunter Explorer Team“ aus Donaueschingen hat Schloss Bückeburg einen Besuch abgestattet.

Mit Nachtsichtkamera, Mikrofon und diversen Messgeräten untersuchten sie die Räume eine Nacht lang schweigend auf paranormale Phänomene hin. Ein Mitarbeiter der Schlossverwaltung hatte zuvor von einem seltsamen Erlebnis berichtet…

Für die ehrenamtlichen Spukforscher war der Ausflug in das seit dem Mittelalter durchgehend bewohnte Schloss durchaus ertragreich: Gespenster zeigten sich zwar nicht, sie vernahmen aber nicht identifizierbare Stimmen.

Mal sehen, ob die sich auch auf den Tonträgern wiederfinden. Für die Auswertung der Bilder und Daten wollen sie sich nun ein paar Tage Zeit nehmen.
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US-Geisterjäger auf Burg Frankenstein

Geisterjägerin Shannon Sylvia beim Fürchten in der Kapelle von Burg Frankenstein (Screenshot YouTube)

Ich muss es ja zugeben: Ich sehe schrecklich gern US-Geisterjäger-Dokus. Die bestehen in der Regel aus ein paar zotteligen Nerds mit Koffern voller Hightech-Spielzeug. Und, ganz wichtig: einer hypersensiblen, extrem schreckhaften, wasserstoffblonden Moderatorin im stylishen Pimkie-Fummel. Irgendwer muss die Geister schließlich spüren und hysterisch rumschreien.

Dann wird zu irgendwelchen Gebäuden mit vermeintlich gruseliger Vorgeschichte gefahren und das blonde Medium mitsamt Nerd-Technik in der Nacht in einem stockdüsteren Raum ausgesetzt.

Unterlegt mit düsterer Musik und einer Grabesstimme, die die gar schröckliche Geschichte des Ortes vorträgt. Was passiert dann wohl…? Es dauert keine zehn Minuten, und das eingemummelte Blondchen gerät in der Dunkelheit in Panik, weil sie „etwas gehört/gesehen/gespürt hat“.

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Mary Shelley, Frankenstein und der „explodierte“ Burgturm

Burg Frankenstein im Odenwald / Foto: Burgerbe.de
Burg Frankenstein im Odenwald / Foto: Burgerbe.de

Apropos Grusel. Hat Frankenstein-Autorin Mary Shelley Burg Frankenstein besucht und sich von den örtlichen Erzählungen inspirieren lassen? Die Frage ist umstritten. Fakt ist, dass die Burg Namensgeberin des 1818 erschienen Romans der Engländerin ist.

Als Erbauer der Burg, erste Erwähnung 1252, wird Ronrad Reiz von Breuberg genannt. Er hat den Besitz erheiratet. Im 16. Jahrhundert wurde die alte Wehrburg um eine Bastion ergänzt. 1662 fiel die Anlage an Hessen-Darmstadt.

Wie viele andere Burgen (z.B. Leuchtenburg oder Marksburg) wurde sie danach rund 100 Jahre lang als Gefängnis und Invalidenhaus genutzt und verfiel anschließend.
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