Schlagwort-Archiv: Fränkische Schweiz

Burg Veldenstein soll Jugendherberge werden

Burg Veldenstein / Foto: Wikipedia / Mikmaq / CC-BY-SA 3.0
Burg Veldenstein / Foto: Wikipedia / Mikmaq / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Foto: Wikipedia / Xocolatl / CC-BY-SA 3.0

Der Freistaat Bayern will die fränkische Burg Veldenstein für 5,1 Millionen Euro sanieren und anschließend im Herrenhaus eine Jugendherberge mit etwa 70 Betten einrichten. Das teilte Bayerns „Heimatminister“ Markus Söder (CSU) jetzt auf der Burg mit.

Im verregneten Mai 2013 hatten sich rund 300 Tonnen Felsgestein vom Veldensteiner Burgberg gelöst.

Auch Teile der Burgmauer rutschten ab. Die Gerölllawine beschädigte ein Wohnhaus im Ort Neuhaus/Pegnitz leicht.
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Die schönsten Burgen und Schlösser in Franken

Die Veste Coburg, auch bekannt als "fränkische Krone"
Burgen und Schlösser in Franken ziehen Touristen an. Hier: Die Veste Coburg, auch bekannt als „fränkische Krone“ / Bild oben: Die Plassenburg / Fotos: Burgerbe.de

Wer im Urlaub Wert auf den Besuch von Burgen und Schlössern in sattgrünem Auenland-Panormana legt, ist in Franken genau richtig.

Das gehört zwar verwaltungstechnisch zu Bayern, aber in die Regel haben die Franken ihren eigenen Kopf und eine Geschichte, die auch bestens ohne das Haus Wittelsbach auskommt…

In Franken ist die deutsche Kleinstaaterei sozusagen zu Stein geworden. Mächtige Territorialherren wie die Bischöfe von Bamberg und Würzburg bauten Festungen und prachtvolle Lustschlösser (ja, gerade die Bischöfe).
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Schloss Unterleinleiter für 2,8 Millionen zu verkaufen

Schloss Unterleinleiter (links) / Foto: Wikipedia / Immanuel Giel / CC BY 3.0
Schloss Unterleinleiter (links) / Foto: Wikipedia / Immanuel Giel / CC BY 3.0

Dr. Dr. Knut Arndt tat im warmen Juli 2007 etwas in privaten Schlossbesitzerkreisen nicht unbedingt Alltägliches: Nachdem er Schloss Leinleiter in Oberfranken jahrelang saniert hatte, schob er die „Privatgrundstück: Eintritt verboten!“-Schilder zur Seite.

Er öffnete den 17 Hektar großen Schlosspark für einen musikalischen Parkspaziergang und einen Park-Nachmittag – ganz ohne kommerzielle Interessen. Es wurde ein grandioser Erfolg.

Seitdem sind in der barocken Parkanlage regelmäßig „Kunst und Musik“ zuhause. Zugällig heißt auch der gemeinnützige Verein so, der das alles organisiert.
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Burg Hiltpoltstein: Architekt plant Seniorenwohnungen

Die markante Burg Hiltpoltstein in Oberfranken / Foto: Wikipedia / Alma / CC-BY-SA-3.0
Die markante Burg Hiltpoltstein in Oberfranken / Foto: Wikipedia / Alma / CC-BY-SA-3.0

Für 400.000 Euro hat der Nürnberger Architekt Uwe Andersen im Juni 2013 die fränkische Burg Hiltpoltstein bei Forchheim ersteigert, die seit 2006 unter Zwangsverwaltung stand. Jetzt soll ein neuer Abschnitt in der Geschichte des mittelalterlichen Gemäuers beginnen: Andersen plant in den beiden am Schlosshof liegenden Burggebäuden den Bau von zehn bis 15 behindertengerechten Seniorenwohnungen. Das meldet Nordbayern.de.

Die Wohnungen sollen dann für unter 3000 Euro pro Quadratmeter verkauft werden. Der Hof der auf einem Felsen über dem Ort gelegenen Burg soll durch Abriss eines Gebäudes geöffnet werden und einen Blick auf die fränkische Landschaft erlauben. Andersen will selbst Räume in einer oberen Etage nutzen. Dort muss allerdings erst ein Wasserschaden beseitigt werden.
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Nürnberger Architekt kauft Burg Hiltpoltstein

Burg Hiltpoltstein / Foto: Wikipedia/Alma
Burg Hiltpoltstein / Foto: Wikipedia/Alma / CC BY 3.0 DE

Ein Architekt aus Nürnberg hat die zuvor jahrelang unter Zwangsverwaltung stehende fränkische Burg Hiltpoltstein für 400.000 Euro ersteigert. Der Käufer, Uwe Andersen, wollte die oberen Stockwerke zunächst selbst nutzen und in den unteren behindertengerechte Seniorenwohnungen einrichten. Inzwischen hat sich der Plan zerschlagen, und er möchte in der Burg ein Hotel eröffnen.

Es war bereits der fünfte Versuch, die Anlage zu verkaufen. Den Verkehrswert der Anlage hatte das Gericht ursprünglich auf 1,1 Millionen Euro festgesetzt.

Die Gemeinde im Landkreis Forchheim und die Gläubigerbank hatten ihre Zustimmung signalisiert. Mit dem Burgkauf war auch der Förderverein der Burg zufrieden. Die Anlage aus Höhenburg, Schloss und Rentamt ist das Wahrzeichen der Gemeinde Hiltpoltstein.

Der Vorbesitzer hatte 2006 Insolvenz angemeldet. Zur Sanierung der Burg sind nach Expertenschätzung rund drei Millionen Euro nötig.
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