Schlagwort-Archiv: Fort

Castle Clinton: Die Kanonen von New York

Kanone im Castle Clinton / Fotos: Burgerbe.de
Kanone im Castle Clinton / Fotos: Burgerbe.de

Am 12. Juli 1776 schreckte Kanonendonner die Bewohner des Hafenstädtchens New York auf. Die Tinte auf der Unabhängigkeitserklärung war noch nicht ganz trocken, da zeigte die Royal Navy bereits, wie London mit aufständischen Kolonisten umzugehen gedachte.

Die britischen Kriegsschiffe HMS Phoenix (44 Kanonen) und HMS Rose (20 Kanonen) nahmen vom Hudson River aus die sogenannte Grand Battery am Südende Manhattans unter Feuer.

Deren Kanonen schossen zurück – unterstützt von Geschützen, die die Kolonialarmee auf dem vor Manhatten gelegenen Governors Island aufgestellt hatten. Die Briten setzen ihre Kanonade jedoch trotz der Gegenwehr ungerührt fort.
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Festung Grauerort: Preußens Kanonen an der Elbe

Die Kasematten der Festung Grauerort / Foto: Wikipedia / Ole Vanhoefer (ItDozent) / CC-BY-SA-3.0,2.5,2.0,1.0
Die Kasematten der Festung Grauerort / Foto: Wikipedia / Ole Vanhoefer (ItDozent) / CC-BY-SA-3.0,2.5,2.0,1.0
Dänische Dampffregatten: Seeschlacht bei Jasmund 1864 / Bild: Wikipdia/Public Domain
Dänische Dampffregatten: Seeschlacht bei Jasmund 1864 / Bild: Wikipdia/Public Domain

Bevor Wilhelm II. auf die verhängnisvolle Idee kam, wie am Fließband Schlachtschiffe bauen zu lassen, war Preußens Marinetradition ausgesprochen bescheiden. Sogar das kleine Dänemark hatte es 1864 mit seiner 3757-Mann-Flotte geschafft, die Küste des Bismarck-Staats zu blockieren.

Mit ihrem nagelneuen Dampfmaschinen-Turmschiff Rolf Krake*) konnte die Dänen die Brandenburger Landratten nachhaltig beeindrucken.

Am Ende mussten sogar Einheiten der österreichischen KuK-Marine aus dem Mittelmeer in die kalte Nordsee schippern, um die Dänen vor irgendwelchen wikingermäßigen Raubzügen gegen Hamburg abzuschrecken.

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Al-Fahidi-Fort: Dubais Untergrund-Museum


Al-Fahidi-Fort: der große Wachturm
Al-Fahidi-Fort: der große Wachturm von ca. 1787

Vor Überfällen war man am Persischen Golf nie sicher. Die kleinen Küstenorte verbarrikadierten sich angesichts räuberischer Nachbarn und beutehungriger Piraten folgerichtig hinter Mauern aus Lehm, Korallensteinen und Muschelkalk und hielten Türme als Ausguck besetzt. Zentrum der Befestigung des alten Dubai war das Al-Fahidi-Fort aus der Zeit kurz vor 1800.

Mittlerweile ist es das älteste Gebäude des gesamten Emirats und wird netterweise erhalten und als – didaktisch wirklich gut aufgebautes – Museum genutzt, während vor dem Tor der Verkehr entlangbraust.

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Hammamet: Piratennest an der Barbarenküste


Die Stadtmauer von Hammamet

Bis zu Anfang des 19. Jahrhunderts war eine Schiffsreise auf dem Mittelmeer mit dem stets präsenten Risiko verbunden, dieselbe auf den Sklavenmärkten von Algier, Tunis oder Tripolis zu beenden. In den nordafrikanischen Häfen lauerten dutzende leichte Piraten-Galeeren, bereit, die voll beladenen Handelsschiffe auf den Seewegen zwischen den christlichen Mittelmeer-Anrainern abzufangen.
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