Schlagwort-Archiv: Feuerwehr

Schweriner Schloss: Brand auf dem Dach

Das Schweriner Schloss: Ein prachtvoller Bau mit integrierter Kirche / Foto: Burgerbe.de
Das Schweriner Schloss: Ein prachtvoller Bau mit integrierter Kirche / Foto: Burgerbe.de

Am Sonntagabend ist ein Strahler auf dem Dach des Schweriner Schlosses in Brand geraten. Über dem Schloss stand eine Rauchsäule. Zeugen alarmierten die Feuerwehr. Ein Wachmann konnte den Brand löschen.

Schrecksekunde in Schwerin: Am Sonntag um 19.40 Uhr ging in der Leitstelle die Meldung von einem Brand im Schweriner Schloss ein – dem Sitz des Landtags von Mecklenburg-Vorpommern. Als Feuerwehr und Polizei anrückten, sahen sie Rauch auf dem Dach.

Hintergrund: Als Vorbereitung einer Veranstaltung hatte eine Firma auf Schlossdach mehrere Strahler aufgestellt. Einer dieser Scheinwerfer entzündete sich. Ein Wachmann des Schlosses griff sich daraufhin einen Feuerlöscher und erstickte die Flammen.
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Burg Ranis: Weihnachtsmann bleibt im Kamin stecken

Das Leben als Weihnachtsmann hat seine Tücken Symbofoto: Astrid Götze-Happe  / pixelio.de
Das Leben als Weihnachtsmann hat seine Tücken Symbofoto: Astrid Götze-Happe / pixelio.de / Foto oben: gemeinfrei

Einem beherzten Feuerwehreinsatz in Thüringen ist es zu verdanken, dass es in diesem Jahr überhaupt Geschenke zu Weihnachten gibt. Wehrleute befreiten den Weihnachtsmann auf Burg Ranis: Beim dortigen Weihnachtsmarkt war dieser im Kamin steckengeblieben.

Große Aufregung auf Burg Ranis: Eigentlich hätte der Weihnachtsmann-Darsteller mit Schwung mit Hilfe eines Schlauchs aus einem Burgkamin rutschen sollen. Bei den Proben hatte noch alles reibungslos geklappt.
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Brand auf Schloss Lindach: Sechs Verletzte


Schloss Lindach in Schwäbisch-Gmünd / Foto: Wikipedia / Dealerofsalvation / GFDL
Schloss Lindach in Schwäbisch-Gmünd / Foto: Wikipedia / Dealerofsalvation / GFDL

Schrecken in der Weihnachtsnacht: In der Nacht zum Ersten Weihnachtsfeiertag ist es zu einem Zimmerbrand auf dem zu Verkauf stehenden Renaissance-Schloss Lindach (Schwäbisch-Gmünd) gekommen. Sechs Menschen, darunter eine Schwangere, wurden durch Rauchgase leicht verletzt.

Der Schaden wird auf circa 20.000 Euro geschätzt. Das meldet die Polizei Aalen. Der Brand wurde um 2.20 Uhr gemeldet. Das Feuer war in einem Giebelzimmer des Schlosses ausgebrochen. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich elf Menschen in dem Gebäude.

Ein Bewohner hatte das Feuer bemerkt und sofort brennendes Bettzeug aus dem Zimmer ins Freie geworfen. Von den elf Anwesenden konnten sich neun selbst in Sicherheit bringen. Zwei Personen wurden von der Feuerwehr aus dem Schloss gerettet.
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Schloss Güstrow: Foto-Blitz löst Feueralarm aus

Schloss Guestrow: Die Feuerwehr rückte umsonst an. Zum Glück. Foto: Public Domain
Schloss Güstrow: Die Feuerwehr rückte umsonst an. Zum Glück. Foto: Public Domain

Feueralarm auf Schloss Güstrow südlich von Rostock: Nachdem die automatische Brandmeldeanlage Alarm ausgelöst hat, ist das Schloss am Samstagmittag evakuiert worden. Vier Feuerwehren rückten sofort an, Löschwasserpumpen wurden zum Schlossgraben gefahren.

Das Ganze erwies sich schnell als Fehlalarm: Ein Foto-Blitz hatte einem optischen Sensor der Brandmeldeanlage ein Feuer vorgegaukelt. Das meldet die Schweriner Volkszeitung. Fotografieren mit Blitz ist in dem Gebäude übrigens verboten.

Die Feuerwehr verbucht den Einsatz unter „Täuschungsalarm“, hat aber bewiesen, dass ihr Alarmierungsplan für den Fall eines Schlossbrands funktioniert.

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Wie Hürth die Burg Hermülheim 1964 einfach abfackelte


Der Torbogen ist das einzige, was von Burg Hermülheim blieb / Foto: Willy Horsch / CC BY 2.5
Der Torbogen ist das einzige, was von Burg Hermülheim blieb Foto: Wikipededia / Willy Horsch / CC BY 2.5

1964: Tagelang brannte die einstige Deutschordensburg Hermülheim wie Zunder. Mit einem Großaufgebot war die örtliche Feuerwehr rund um den weithin sichtbaren Brand nahe Köln versammelt.

Auf einem alten Foto sieht man, wie drei behelmte Wehrleute mit einem langen Haken versuchen, glimmende Balken vom Brandort weg zu ziehen. Ein Vorgesetzter steht dahinter und gibt Anweisungen.

Vom Gemäuer aus dem 13. Jahrhundert blieben letztlich nur rauchende Steintrümmer übrig. Die Burg „brannte kontrolliert ab“, wie man so schön sagt. Die Wehr war gerade deswegen hochzufrieden.
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