Schlagwort-Archiv: Festung

Schloss Wörth: Festung der Regensburger Fürstbischöfe

Luftbild Schloss Wörth Donau
Luftbild von Schloss Wörth / Foto: gemeinfrei / Oben: Das Tor zum Schloss / Foto: Burgerbe.de

Johannes von Thurn und Taxis (1926-1990) genoss das Jetset-Leben in vollen Zügen, bevor er seine Gloria kennenlernte. Doch dazu braucht auch ein Multimillionär regelmäßig frisches Geld.

Und was liegt da näher, als Familienbesitz zu verkaufen, dessen Erhalt eh nur Kosten verursacht.

Und so trennte sich der Adelige 1978 vom Thurn-und-Taxis-Schloss Wörth an der Donau. Die bestens erhaltene schlossartige Renaissancefestung ging für einen unbekannten Betrag an einen Bauunternehmer.
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Festung Kufstein: Zugang zu Luftschutzstollen freigesprengt


Die Festung Kufstein in Tirol bekommt eine neue Attraktion – und ein Besucherzentrum. Zur Vorbereitung wird zurzeit ein Zugang zu den Luftschutzstollen im Festungsberg geschaffen. Angesichts des harten Gesteins (Dolomit) wird der neue Eingang freigesprengt.

Er wird dann 25 Meter tief in den Berg hineinführen und dort auf das weitverzweigte Stollensystem treffen. Die Sprengungen sollen etwa zwei Wochen lang dauern.
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„No man’s land“: Seefestungen im Ärmelkanal

"No Man's Land Fort" / Foto: Wikipedia/Colin Babb/CC-BY-SA-2.0
„No Man’s Land Fort“ / Foto: Wikipedia / Colin Babb/ CC-BY-SA-2.0

Kleine Festungen im stürmischen Ärmelkanal künden von kriegerischen Zeiten: Damals, als Napoleon England erobern wollte und die Linienschiffe der britischen Flotte bedrohlich vor den französischen Häfen kreuzten. Beide Seiten sicherten ihre Hafenstädte in den Folgejahren durch vorgelagerte, ins Meer gebaute Kanonenplattformen. Im Zweiten Weltkrieg wollten die Briten mithilfe dieser Festungsinselchen deutsche Minenleger und Bomber auf Abstand halten.

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Museum Festung Dresden: Kasematten unter der Brühlschen Terrasse


Blick von der Brühlschen Terrasse / Foto: Wikipedia/Nobert Kaiser/CC BY-SA 3.0
Blick von der Brühlschen Terrasse / Foto: Wikipedia/Nobert Kaiser/CC BY-SA 3.0

Die Brühlsche Terrasse in Dresden, der einstige „Balkon Europas“, ist weltbekannt. Doch die schmucke Promenade mit Blick auf Elbe und Uferwiesen hat einen historisch hoch interessanten Untergrund. Und zwar aus einer Zeit, als Sachsens Hauptstadt noch eine waffenstarrende Festung war.

Es gibt Führungen durch die Kasematten und inzwischen sogar einen Audioguide auf Japanisch. 2012 zählte man 56.000 Besucher.

Nach Schäden durch das Jahrhunderthochwasser 2013 der Elbe hat das Museum nun seinen 3 1/2 Monate lang unterbrochenen Betrieb wieder aufgenommen.

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Château Brest: Marinebasis seit der Römerzeit

Wer vom Rheinland aus immer weiter nach Westen fährt, landet  irgendwann unweigerlich in Brest an der bretonischen Atlantikküste. Die riesige, vor den Stürmen des Ozeans schützende Bucht an der Mündung des Penfeld, zieht Schiffer an, seit sich der Mensch überhaupt aufs Wasser wagt.
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