Schlagwort-Archiv: Erdbeben

Erdbeben zerstört Türme von Burg Kumamoto

Kumamoto Castle vor dem Erdbeben / Foto: gemeinfrei
Kumamoto Castle vor dem Erdbeben (das Hauptgebäude steht weiter) / Foto: gemeinfrei / Bild oben: Platz des heruntergestürzten Turms / Screenshot aus einem Video der Asahi Tribune

Mehrere Erdbeben bis zur Stärke 7,1 auf der Richter-Skala haben seit Donnerstag die südliche japanische Hauptinsel Kyushu erschüttert – besonders betroffen war die Region um die Stadt Kumamoto. Mindestens 26 Menschen kamen ums Leben, hunderte wurde verletzt.

Ein Nachbeben führte am Samstag zum Einsturz von zwei historischen Türmen von Burg Kumamoto in der 664.000-Einwohner-Stadt – einer der drei bekanntesten Burgen Japans.

Die Türme am östlichen Rand der Anlage stürzten mit Teilen der sie umgebenden Burgmauer in die Tiefe. Außerdem wurden Dächer der Burg beschädigt.

Beim Hauptgebäude Burg (auf dem Hochformat-Foto) handelt es sich um eine Rekonstruktion aus den 1960er Jahren – ausgeführt in Stahlbeton und damit erdbebensicher.
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Bischofsschloss Pöckstein öffnet wieder


Bischöfliche Pracht in der Kapelle von Schloss Pöckstein / Foto: Wikipedia / Rollroboter / CC BY-SA 3.0 AT
Bischöfliche Pracht in der Kapelle von Schloss Pöckstein / Foto: Wikipedia / Rollroboter / CC BY-SA 3.0 AT

Nach jahrelangem Leerstand soll das einstige Bischofsschloss Pöckstein jetzt wieder für Touristen öffnen. Das meldet das ORF. Doch für die Sanierung braucht der private Eigentümer noch fünf bis sieben Millionen Euro. Mit dem Eintritt wird er das kaum stemmen können.

Auf der Liste der Gründe für den Bau eines Schlosses dürfte der Punkt „Erdbeben“ eher hinten rangieren. Doch just ein solches Beben spielte in der Entstehungsgeschichte von Schloss Pöckstein in Straßburg (Kärnten) die entscheidende Rolle.

Der ursprüngliche Bischofssitz des Bistums Gurk, die Straßburg, war 1767 durch schwere Erdstöße beschädigt worden.
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Künstliches Mini-Erdbeben auf der Nürburg

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Die Nürburg über dem gleichnamigen Ort am Nürburgring (Foto: Burgerbe.de)

Das Mega-Festival Rock am Ring ist einmal auch in den Dienst der Forschung getreten. Wissenschaftler vom Potsdamer Geoforschungszentrum (GFZ) wollten zusammen mit dem Team der WDR-Sendung Quarks & Co. herausfinden, ob tausende Menschen, die gleichzeitig hüpfen, ein Erdbeben erzeugen können, das sich noch einen Kilometer entfernt messen lässt. Und gerade in der richtigen Distanz vom Ring befindet sich die Nürburg.

Als Testobjekte stellten sich im Sommer 2007 netterweise 50.000 Rock-am-Ring-Besucher und die Gruppe Wir sind Helden zur Verfügung. Motto: „science meets pop“.
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Burg Hohenzollern: Preußenschloss in Schwaben

Der Innenhof von Burg Hohenzollern. Der Chef ist gerade nicht zu Hause, was man am Flaggenmast sieht (Fotos: Burgerbe.de).
Der Innenhof von Burg Hohenzollern. Der Chef ist gerade nicht zu Hause, was man am Flaggenmast sieht. Fotos: Burgerbe.de.

In Flaggenfragen ist man auf Burg Hohenzollern monarchistisch geblieben. Wenn der junge Chef des Hauses, Georg Friedrich Prinz von Preußen (Jahrgang 1976) auf der Burg weilt, weht auch die Preußen-Flagge am Mast. So war es schon zu Kaisers Zeiten, und auf Schloss Bellevue ist’s ja genauso, wenn der Bundespräsident da ist.

Die Burg im schwäbischen Zollernalbkreis ist die Stammburg der Drei-Kaiser-Dynastie und gehört der Familie noch heute. Sie steht daher auch voll mit Hohenzollern-Nippes, der sich bei so vielen preußischen Königen und den deutschen Kaisern gezwungenermaßen ansammelt.

Viele Stücke aus dem kriegszerstörten Preußenmuseum Schloss Monbijou in Berlin haben hier eine Bleibe gefunden. Vielleicht nicht mehr lange, denn der Prinz möchte das Museum in Berlin neu errichten. Aber noch sind Artefakte und Preußen-Nippes mit mehr oder minder großem Anekdotenwert im Museum der Burg ausgestellt.

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Spiegel-Online über Burg Hohenzollern


Burg Hohenzollern: Schon von weitem zu sehen / Foto: Burgerbe.de
Burg Hohenzollern: Schon von weitem zu sehen / Foto: Burgerbe.de

Nein, diesmal ist es nicht die übliche Japaner-in-Neuschwanstein-Geschichte. Spiegel-Online berichtet launig-anerkennend über Burg Hohenzollern. Mit ein paar netten Worten wird die Geschichte der Burg erzählt.

Kostprobe: „Im 15. Jahrhundert zankten sich die Brüder Friedrich XII. von Zollern (genannt „der Öttinger“) und sein Bruder Eitel Friedrich I. derart heftig, dass von der Burg kaum mehr etwas übrig blieb.“

Ansonsten geht es um die Beliebtheit bei chinesischen Touristen und die Erdbebengefahr. Das klingt bei SPON dann so:

„Alles friedlich also derzeit rund um den Zollern, wenn da nicht eine latente Bedrohung wäre. Die liegt in der Tiefe, etwa sechs bis sieben Kilometer direkt unter der Burg. Dort lauert seit Millionen Jahren ein tektonisches Monster: Die Reibung zwischen Afrikanischer Kontinental- und Eurasischer Platte hat hier eine Schwachstelle gefunden, aus der sich bisweilen Spannungen in Beben eruptiv entladen.“

Tektonisches Monster? Naja. Wir erfahren noch, dass es mittlerweile um die Burg Erdbeben-Messpunkte gibt. Tja, das nächste Beben kommt bestimmt.

Hier der Link: http://www.spiegel.de/spiegelspecialgeschichte/0,1518,501164,00.html

PS: Danke an Magistus für den Link