Schlagwort-Archiv: Elbe

Schloss Coswig: Landkreis setzt Frist für Dach-Reparatur


Schloss Coswig an der Elbe / Foto: Wikipedia / M_H.DE / CC-BY-SA 3.0
Schloss Coswig an der Elbe / Foto: Wikipedia / M_H.DE / CC-BY-SA 3.0

Schloss Coswig soll zum Kulturzentrum werden / Foto: Wikipedia / Jwaller / CC-BY-SA 3.0
Schloss Coswig soll zum Kulturzentrum werden / Foto: Wikipedia / Jwaller / CC-BY-SA 3.0

Mit großen Plänen hat die Firma Arcadia 2006 das malerisch an der Elbe gelegene Schloss Coswig übernommen. Hier, mitten im Landkreis Wittenberg, soll ein Kulturzentrum entstehen. Die Sanierung startete auch mit Schwung und 600.000 Euro an Fördermitteln.

Doch nun stehen die Arbeiten. Durch das schadhafte Dach dringt Wasser ein. Nach einer Begehung mit der Eigentümerin Dr. Magnolia Albertazzi hat der Landkreis der italienischen Unternehmerin nun eine Frist gesetzt: Bis zum Spätsommer muss dass Dach wieder regensicher sein. Das meldet die Mitteldeutsche Zeitung.
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Schloss Hartenfels: Prächtige Folge der Leipziger Teilung


Schloss Hartenfels in Torgau / Foto: Wikipedia / Zeppelubil / Th. Haft / CC BY 3.0 DE
Schloss Hartenfels in Torgau / Foto: Wikipedia / Zeppelubil / Th. Haft / CC BY 3.0 DE

Das Aufteilen von geerbten Ländern unter Herrschersöhnen hatte komplizierte und meist kriegerische Folgen. Schließlich wollte jeder die Hauptstadt und die größere Hälfte Land haben. Die Entstehung des prächtigen Schlosses Hartenfels in Torgau ist eine direkte Folge einer solchen Vereinbarung.

Dass man so ein fürstliches Erbe auch vernünftig in zwei Teile filetieren konnte, wollten 1485 die Wettiner Ernst und Albrecht III. anhand von Sachsen beweisen. Ernst, der Ältere, zog die Grenzen – und der jüngere Bruder durfte wählen, welches Territorium er haben wollte: Die sogenannte Leipziger Teilung.
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Sachsens Schlösser-Verfall: FAZ über Schloss Promnitz

Schloss Promnitz an der Elbe / Foto: Wikipedia / Jwaller / CC BY 3.0 DE
Schloss Promnitz an der Elbe: Der Treppenturm ist seit über zehn Jahren eingerüstet / Foto: Wikipedia / Jwaller / Lizenz: CC BY 3.0 DE

„Morbider Charme“ – so könnte man Schloss Promnitz bei Riesa charakterisieren. Das Herrenhaus des einstigen 161 Hektar großen Ritterguts steht mit löchrigen Fenstern und schadhaftem Dach hinterm Elbdeich und bröckelt vor sich hin. Seit dem Hochwasser 2002 ist der Treppenturm eingerüstet.

Getan hat sich: nichts. Eigentümerin des sächsischen Renaissance-Denkmals von 1602 soll eine Hamburger Projektgesellschaft sein. Ein Freundeskreis bemüht sich, das Schlimmste zu verhindern…

Autor Stefan Locke nimmt das Schicksal von Schloss Promnitz zum Anlass, um auf Seite 3 der FAZ vom 19. April 2014 ausführlich über die Lage bedrohter Schlösser und Herrenhäuser in Sachsen und Thüringen zu berichten.
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Festung Grauerort: Preußens Kanonen an der Elbe

Die Kasematten der Festung Grauerort / Foto: Wikipedia / Ole Vanhoefer (ItDozent) / CC-BY-SA-3.0,2.5,2.0,1.0
Die Kasematten der Festung Grauerort / Foto: Wikipedia / Ole Vanhoefer (ItDozent) / CC-BY-SA-3.0,2.5,2.0,1.0
Dänische Dampffregatten: Seeschlacht bei Jasmund 1864 / Bild: Wikipdia/Public Domain
Dänische Dampffregatten: Seeschlacht bei Jasmund 1864 / Bild: Wikipdia/Public Domain

Bevor Wilhelm II. auf die verhängnisvolle Idee kam, wie am Fließband Schlachtschiffe bauen zu lassen, war Preußens Marinetradition ausgesprochen bescheiden. Sogar das kleine Dänemark hatte es 1864 mit seiner 3757-Mann-Flotte geschafft, die Küste des Bismarck-Staats zu blockieren.

Mit ihrem nagelneuen Dampfmaschinen-Turmschiff Rolf Krake*) konnte die Dänen die Brandenburger Landratten nachhaltig beeindrucken.

Am Ende mussten sogar Einheiten der österreichischen KuK-Marine aus dem Mittelmeer in die kalte Nordsee schippern, um die Dänen vor irgendwelchen wikingermäßigen Raubzügen gegen Hamburg abzuschrecken.

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Museum Festung Dresden nach Flut wieder offen

Die Mauer ist Teil des Befestigungssystems / Foto: Wikipedia/Dr. Meierhofer/CC BY-SA 3.0
Die Mauer ist Teil des Befestigungssystems / Foto: Wikipedia/Dr. Meierhofer/CC BY-SA 3.0

3,5 Monate nach der verheerenden Elbeflut hat das Museum Festung Dresden wieder zeitweise geöffnet. Die Kasematten unter der Brühlschen Terrasse waren zwar durch Fluttore geschützt, diese wurden durch das Jahrhunderthochwasser überspült. Die Festungsräume standen daraufhin bis zu fünf Meter unter Wasser, schreibt die Sächsische Zeitung.

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