Schlagwort-Archiv: eingemauert

Schloss Glatt und das Rätsel der versteckten Schuhe

Unter alten Dielen und in zugemauerten Nischen alter Schlösser und Burgen stecken die erstaunlichsten Dinge: Bei der Bodensanierung stießen Arbeiter in einem Turm des malerischen Wasserschlosses Glatt beispielsweise auf rund hundert gut erhaltene Schuhe.

Unter den Dielenbrettern stapelten sich Modelle aller Größen aus dem 16., 17. und 18. Jahrhundert. Schwere Leder-Treter ebenso wie weiche Leinen-Hauspantoffeln für den gemütlichen Kaminabend. Und zwar alles einzelne Exemplare.
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Hund eingemauert: Risse in Kapellenwand von Schloss Burgk

Schloss Burgk an der Saale / Foto: Wikipedia / Geisler Martin / CC-BY-SA-3.0,2.5,2.0,1.0
Schloss Burgk an der Saale: Hund wurde eingemauert / Foto: Wikipedia / Geisler Martin / Lizenz: CC-BY-SA-3.0,2.5,2.0,1.0 / Foto oben: Zacke82 / CC-BY-SA 3.0

Schloss Burgk in Thüringen ist eine erstaunlich gut erhaltene und ziemlich imposante Schloss- und Burganlage auf einem Felsplateau über der Saale-Talsperre Burgkhammer (Saale-Orla-Kreis).

Problematische Nachrichten kommen jetzt aus der Schlosskapelle: In Wänden und der Decke sind Risse aufgetreten. Das örtliche Landratsamt hat die Kapelle vorerst für Besucher gesperrt. Das meldet die Ostthüringer Zeitung.

Ungeklärt ist, ob es sich um einen Denkzettel des Hl. Franziskus, als des Schutzpatrons der Tiere, handelt. Beim Bau der Burg haben die Handwerker in Sachen Tierquälerei nämlich schwer gesündigt…

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Graf Lehndorffs eingemauerter Schatz auf Burg Kriebstein

Sachsens Vorzeige-Burg: Burg Kriebstein / Foto: Burgerbe.de
Sachsens Vorzeige-Burg: Burg Kriebstein / Foto: Burgerbe.de

Die Sage von reichen Schätzen, die in den dicken Mauern von Burgen ruhen sollen, ist nicht totzukriegen. Und hin und wieder tauchen verborgene, längst vergessene  Kostbarkeiten ja auch ganz unvermutet wieder unter alten Fliesen oder vergraben im Schlosspark wieder auf. So geschehen auch auf Burg Kriebstein, „Sachsens schönster Ritterburg“ (Eigenwerbung).

Und gleich hatte man ein Politikum, denn der Schatz führt Jahrzehnte zurück in die Geschichte – und es hätte ihn dort eigentlich gar nicht geben dürfen…

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Die Mumienhand von Schloss Hohenlimburg


Der Blitz, der in einer Sturmnacht des Jahres 1811 in den Bergfried von Schloss Hohenlimburg einschlug, brachte eine grausigen Fund aus dem Mittelalter ans Licht. Im Gebäude war zunächst nichts mehr zu retten. Die Haube des alten westfälischen Burgturms fing Feuer.

Lichterloh schlugen die Flammen aus dem Turm, in dem sich noch ein Archiv befand. Gut die Hälfte des einst so stolzen Luginsland musste anschließend abgetragen werden.

Der Turm mit seinem Notdach fügt sich seitdem überhaupt nicht mehr in die Symmetrie der Anlage ein. Aber das wr damals egal. Zwischen den verhohlten Holzbalken und den Steinschichten stießen die Arbeiter beim Abbruch auf einen eingemauerten, menschlichen Überrest: Eine mumifizierte Hand, gut im Kalkmörtel konserviert.
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