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„Die Gräfin“: Gedreht auf sächsischen Burgen

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Gräfin Bathory – Bild: Wikipedia/Prskavka

Am 25. Juni 2009 ist „Die Gräfin“ („The Countess“) in die deutschen Kinos gekommen. Erzählt wird die Geschichte der steinreichen aber leider äußerst blutrünstigen und gewissenlosen ungarischen Gräfin Erzsébet Báthory (1560-1614), die – der Legende nach – zum Erhalt ihrer Schönheit im warmen Blut ihrer jungen, unschuldigen Opfer gebadet hat.

Das ist natürlich ein Stoff, der sich prima für die große Leinwand umsetzen lässt. Der Streifen mit reichlich Kunstblut spielt zu großen Teilen auf sächsischen Burgen und Schlössern. So drehten die Hauptdarsteller Julie Delpy und Daniel Brühl unter anderem auf Burg Kriebstein, der Albrechtsburg in Meißen und im Albrechtsdom.

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Der Prinz zu Bentheim als „Burgenscout“ für Filmteams

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Ganz schön burgenlastig: Königreich der Himmel von 2005 (Bild: 20th Century Fox)

Burgen sind ein beliebter Drehort – nicht nur für Action- und Gruselstreifen. Aber woher sollen Filmteams wissen, welche der vielen hundert alten Gemäuer denn für sie geeignet sind? Wo kann man drehen, ohne dass dauernd Touristenhorden ins Bild stampfen, wo stimmen Ambiente, Licht und die Versorgung mit Strom, Kaltgetränken und ggfs. Komparsen?

Oskar Prinz zu Bentheim will da weiterhelfen.

Nach einem Bericht der Münsterschen Zeitung bietet sich der adelige Historiker interessierten Film-Produktionsfirmen als „erster Burgenscout Deutschlands“ an. Reichlich Erfahrung hat der 63-Jährige bereits mit Filmteams gesammelt, die regelmäßig auf dem Gelände von Burg Bentheim drehen.

Dabei merkte er auch, dass es dringend nötig ist für „mehr Sachlichkeit“ im Umgang zwischen adeligen Burgbesitzern und dem Völkchen der Schauspieler / Produzenten zu sorgen. Auf beiden Seiten herrschten gegebenüber den jeweils anderen noch reichlich Vorurteile…

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