Schlagwort-Archiv: Drehorte

Maximilian im ORF: Die Drehorte des Historiendramas

Bei Maximilian bilden diverse Burgen und Schlösser die Kulisse der Handlung / Bilder: Screenshots ORF
Bei Maximilian bilden diverse Burgen und Schlösser die Kulisse der Handlung / Bilder: Screenshots ORF

Historiendrama im ORF: Zusammen mit dem ZDF haben die Österreicher einen Dreiteiler zum „letzten Ritter“ Kaiser Maximilian von Habsburg produziert.

Und seine Gattin Maria von Burgund (dank ihres Erbes Burgund die gefragteste Braut Europas) kommt auch nicht zu kurz.

Um das 15. Jahrhundert lebendig zu machen, nutzte Regisseur Andreas Prochaska („Das finstere Tal“) eine ganzen Reihe von Burgen und Schlössern als Drehorte.
Maximilian im ORF: Die Drehorte des Historiendramas weiterlesen

Downton Abbey: Drehort Highclere Castle und der Fluch des Pharao

Dowager Countess of Grantham (Dame Maggie Smith) ist die Mutter der Familie / Bild: Screenshot Youtube / Foto oben: Wikipedia / JB + UK_Planet / CC-BY-SA 2.0
Dowager Countess of Grantham (Dame Maggie Smith) ist die Mutter der Familie / Bild: Screenshot Youtube / Foto oben: Wikipedia / JB + UK_Planet / CC-BY-SA 2.0

Liebe, Hass, Drama – und Teestunden: Was die britische Aristokratie und ihre Bediensteten so alles trieben füllt ganze Drehbücher…

Bei der Erfolgsserie „Downton Abbey“ kann man dem gesellschaftlichen Leben des Grafen und der Gräfin von Grantham nebst Familie und dem nicht weniger aufregenden Alltag ihrer niederen Angestellten auf einem hübschen Schloss jahrelang zusehen.

Der Zeithorizont der Serie startet kurz vor dem Ersten Weltkrieg und endet in der sechsten und letzten Staffel 1925. Graf und Gräfin werden dargestellt von Hugh Bonneville und der grandiosen Dame Maggie Smith. Downton Abbey: Drehort Highclere Castle und der Fluch des Pharao weiterlesen

„Schneeweißchen und Rosenrot“: Drehort Schloss Kuckuckstein

Tänzchen gefällig? Prinz und Schneeweisschen vor dem Bergfried von Schloss Kuckuckstein / Bild: Screenshot Youtube
Tänzchen gefällig? Prinz und Schneeweisschen vor dem Bergfried von Schloss Kuckuckstein / Bild: Screenshot Youtube / Foto oben: Wikipedia / Liesel / CC-BY-SA 3.0

Die Tage nach Weihnachten sind bei den Öffentlich-Rechtlichen Märchenzeit. Da greift man auch gern in die prallgefüllten Filmarchive, in denen viele Geschichten lagern, die auf Schlösser und Burgen gedreht wurden.

Die ARD zeigt am 25. Dezember 2015 ab 12 Uhr „Schneeweißchen und Rosenrot“. Der MDR folgt am 28. Dezember um 17.55 Uhr. Drehorte waren unter anderem die Festung Königstein und Schloss Kuckuckstein in Sachsen.
„Schneeweißchen und Rosenrot“: Drehort Schloss Kuckuckstein weiterlesen

„Der junge Karl Marx“: Drehort Schloss Waldenburg

Sieht im Kino aus wie Karl Marx: August Diehl / Foto: Wikipedia / Avda / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben (Schloss Waldenburg): Wikipedia / Kolossos / CC-BY-SA 3.0
Sieht im Kino aus wie Karl Marx: August Diehl / Foto: Wikipedia / Avda / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben (Schloss Waldenburg): Wikipedia / Kolossos / CC-BY-SA 3.0

Karl Marx ist zurück in Sachsen. Zumindest der junge und auch nur im Film: Auf Schloss Waldenburg drehte ein deutsch-französisches Team im Oktober Szenen für „Der junge Karl Marx“, der im zweiten Halbjahr 2016 in die Kinos kommt.

In der Hauptrolle: August Diehl (bei „Inglorious Bastards“ mimte er den SS-Sturmbannführer Dieter Hellstrom. Regie führt der Haitianer Raoul Peck.

Das Schloss im Städtchen Waldenburg an der Zwickauer Mulde stellt dabei das Pariser Hotel Proudhon dar, wo der angehende Revolutionstheoretiker logierte.

In Paris lernte Marx den Industriellen-Spross Friedrich Engels (gespielt vom Dortmunder Tatort-Kommissar Stefan Konarske) kennen.
„Der junge Karl Marx“: Drehort Schloss Waldenburg weiterlesen

Die Salzprinzessin: Märchen-Drehort Schloss Ehreshoven

Die Hauptdarsteller bei der Pressekonferenz zu den Dreharbeiten / Screenshot: Youtube
Die Hauptdarsteller bei der Pressekonferenz zu den Dreharbeiten / Screenshot: Youtube / Foto oben: Wikipedia/Tobias Grosch/CC-BY-SA 3.0

Der Hochsommer ist bei den öffentlich-rechtlichen immer auch Drehzeit für die Weihnachtsmärchen: Diesmal rückte das Filmteam von Askania Media im Juli auf Schloss Ehreshoven bei Engelskirchen an.

Der WDR ließ hier „Die Salzprinzessin“ als Teil der ARD-Märchenreihe „Sechs auf einen Streich“ verfilmen (Ausstrahlung: Erster Weihnachtsfeiertag 2015, 14 Uhr).

In den Hauptrollen: Leonie Brill, Leonard Lansink („Wilsberg“), Sophie von Kessel und Elvis Clausen. Das Schloss werden vor allem Fans der Serie „Verbotene Liebe“ kennen: Dort heißt es Schloss Königsbrunn und liegt nicht im Bergischen Land, sondern „bei Düsseldorf“.

Anzeige

Die Handlung:
Der alte König Christoph (gespielt von einem backenbärtigen Leonard Lansink in ordensbehangener Operettenuniform) will abdanken. Da er ein fortschrittlicher Monarch ist, darf eine seiner drei Töchter erben. Und zwar die, die ihm das schönste Geschenk bringt.

Da entdeckt die Jüngste, Amelie (Leonie Brill), im Wald einen funkelnden Salzkristall – und trifft auch noch den farbigen Prinzen Thabo (Elvis Clausen, bekannt aus dem Tatort „Himmelfahrt“).

Der König findet den ihm offerierten Kristall aber gar nicht so besonders und verstößt die Tochter. Sie darf erst zurückkehren, wenn Salz wertvoller ist als Gold und Juwelen. Doch die künftige Salzprinzessin findet unverhoffte Hilfe im Wald…

Regie führt Zoltan Spirandelli nach einem Drehbuch von Anja Jabs.

Schloss Ehreshoven um 1860 unter den Grafen von Nesselrode / Bild: Wikipedia/Sammlung Duncker/gemeinfrei
Schloss Ehreshoven um 1860 unter den Grafen von Nesselrode / Bild: Wikipedia/Sammlung Duncker/gemeinfrei

Das öffentlich nicht zugängliche Schloss Ehreshoven liegt im Aggertal zwischen Engelskirchen und Overath. Hervorgegangen ist es aus einer kleinen Burg des 14. Jahrhunderts. Das dreiflügelige Herenhaus und die Vorburg stammten vom Ende des 17. Jahrhunderts.

Mehr als 500 Jahre lang war die Anlage im Besitz der Familie von Nesselrode. Die letzte Vertreterin des alten Geschlechts, Marie-Elisabeth Gräfin von Nesselrode, vermachte das Anwesen schließlich 1920 der wohlhabenden Adels-Genossenschaft Rheinische Ritterschaft, damit diese dort ein adeliges Damenstift einrichte.

Die Ritterschaft richtete das bis heute bestehende „Adels-Altersheim“ Stift Schloss Ehreshoven ein und nimmt dort blaublütige, katholische, ledige/verwitwete Damen ohne Vermögen auf.

Anzeige

Meist verbringen hier Gräfinnen und Baroninnen ihren Lebensabend, deren Familien ihre großen Besitzungen in Pommern, Ostpreußen, Schlesien und dem Gebiet der ehemaligen DDR nach dem Krieg durch Enteignung verloren haben.

Die adeligen Damen werden sich das zu großen Teilen in ihren Gesellschaftsräumen gedrehte ARD-Weihnachtsmärchen sicher auch gerne anschauen.

Weiterlesen:
Der WDR hat eine Pressemitteilung herausgegeben: „WDR verfilmt „Die Salzprinzessin“ für die ARD-Reihe „Sechs auf einen Streich“

Hier ein Bericht der WDR-Lokalzeit von den Dreharbeiten: