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Burgreste in Loxstedt (Niedersachsen) entdeckt


Das Hamburger Abendblatt druckt einen Artikel der DPA zu den Ausgrabungen / Bild: Screenshot
Das Hamburger Abendblatt druckt einen Artikel der dpa zu den Ausgrabungen / Bild: Screenshot

Überraschung beim Bau einer Stromleitung in Loxstedt-Stotel bei Cuxhaven: Bauarbeiter stießen bei Ausschachtungen auf die Reste einer kreisrunden Burg mit einem Durchmesser von 35 Metern.

Sie soll aus dem Hochmittelalter (der Zeit zwischen dem 12. und 14. Jahrhundert) stammen. Das meldet die Deutsche Presseagentur (dpa). Historikern waren bislang nur die Überbleibsel von Wall und Graben einer 350 Meter weit entfernten einstigen Holzburg bekannt.

Seit einem Jahr wird an den Grundmauern der Burg nun gegraben. Die Fundausbeute ist spärlich. Das könnte darauf hindeuten, dass die Burg aufgegeben und gründlich ausgeschlachtet wurde und ihre Mauern als Baumaterial verwendet wurden.
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Schloss Neuschwanstein: Untreue-Prozess startet

Neuschwanstein: Zwölf Euro kostet der Eintritt / Foto: Wikipedia/softeis
Neuschwanstein: Zwölf Euro kostet der Eintritt / Foto: Wikipedia / softeis / CC BY-SA 3.0

In dieser Woche beginnt der Prozess um Betrugsvorwürfe auf Schloss Neuschwanstein. Die Staatsanwaltschaft Kempten wirft zwei Schlossverwaltern vor, Betrug und Untreue in einem besonders schweren Fall begangen zu haben.

Es geht um den Vorwurf, dass Eintrittsgelder für Sonderführungen in mehr als 200 Fällen nicht korrekt abgerechnet wurden und zum Teil in die Taschen der Angeklagten wanderten. Das meldet die Deutsche Presseagentur DPA.

Einem 66-Jährigen werde Falschabrechnung in 227 Fällen vorgeworfen mit einem Schaden von 4825 Euro. Bei einem 42-Jährigen gehe es um einen Fall von Betrug und Untreue sowie um Urkundenunterdrückung.
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Schlaue Schwaben werben mit Kälte auf der Meersburg


Im Winter kalt und zugig: Die Meersburg über Meersburg am Bodensee / Fotos: Burgerbe.de
Im Winter kalt und zugig: Die Meersburg über Meersburg am Bodensee / Fotos: Burgerbe.de

Minusgrade als Burgerlebnis: Die frostigen Temperaturen in einem alten Gemäuer am sonnenverwöhnten Bodensee als Marketingtrick zu nutzen, darauf muss man erstmal kommen. Hinter der genialen Idee stehen die Betreiber des privaten Meersburger Burgmuseums.

Die Schwaben haben seit jeher das Problem, die Burg auch im Winter offen zu halten. Sie können ja schlecht auf die Einnahmen eines halben Jahres verzichten. Doch die rund 30 teilweise zugigen, schlecht isolierten Burgräume lassen sich nur sehr begrenzt heizen.
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