Schlagwort-Archiv: Diebstahl

Burg Hohenecken von Vandalen und Dieben heimgesucht


Die Ruine von Burg Hohenecken / Foto: Wikipedia / Ulli1105 / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: gemeinfrei
Die Ruine von Burg Hohenecken / Foto: Wikipedia / Ulli1105 / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: gemeinfrei

Die Ruine von Burg Hohenecken zieht leider immer wieder Randalierer und Diebe an: Wegen wiederholter Sachbeschädigungen und Diebstähle hat ein örtlicher Verein jetzt Anzeige gegen Unbekannt erstattet.

Seit Anfang April 2015 kam es zu mehreren Vorfällen. So wueden Bauzäune, die zur Absicherung dienten, auseinandergerissen und zerstört. Unbekannte setzten eine Holzbalustrade in Brand gesetzt, der Burgmauer mit ihren Wasserspeiern aus Sandstein wurden mutwillig beschädigt.
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Kletternder Dieb stiehlt Wappenbanner auf Burg Altena

Das gestohlene Werbebanner zeigt mehrere Wappen. Foto: Märkischer Kreis/Ausschnitt
Das gestohlene Werbebanner zeigt mehrere Wappen. Foto: Märkischer Kreis/Ausschnitt

Auf der beliebten Burg Altena im Sauerland waren zu Pfingsten mutmaßlich akrobatisch veranlagte Diebe unterwegs (vielleicht war es aber auch ein Einzeltäter). Das meldet die Polizeibehörde des Märkischen Kreises.

Am Sonntagabend, gegen 18.30 Uhr, hielt sich zuletzt ein Mitarbeiter der Burg im Innenhof auf. Als dieser am Montagmorgen, gegen 9 Uhr, zurückkehrte, bemerkte er den Verlust eines roten Werbebanners.

Das mit Wappen verzierte Banner war in etwa vier Meter Höhe am Geländer eines hölzernen Laubengangs befestigt. Türen und Fenster der Burg blieben bei dem Diebstahl unversehrt, so dass nur der Weg über die Mauern möglich war.

Die Polizei fragt nun: Bei wessen Nachbar hängt seit Kurzem ein rotes Werbebanner im Vorgarten oder in der Kellerbar? Das Wappentuch im Wert von rund 100 Euro hatte die ungefähren Maße von 120 mal 300 Zentimetern.

Hinweise zum Verbleib des Banners oder zur Identität des Täters nimmt die Polizei Altena unter der Telefonnummer 02352/9199-0 entgegen.

Burg Altena hat im vergangenen Jahr durch die Eröffnung eines Erlebnisaufzugs für Furore gesorgt, dessen Schacht in den Burgberg gebohrt worden war.

Hier geht es zur Polizeimeldung: „Burg Altena: Mauern überwunden

Schloss Cappenberg: Kupferrohre für 5000 Euro gestohlen


Hauptgebäude von Schloss Cappenberg vor dem Metalldiebstahl: Die Regenrinnen aus Kupfer sind gut zu erkennen. Foto: Wikipedia / Stahlkocher / CC-BY-SA 3.0
Hauptgebäude von Schloss Cappenberg vor dem Metalldiebstahl: Die Regenrinnen aus Kupfer sind gut zu erkennen. Foto: Wikipedia / Stahlkocher / CC-BY-SA 3.0

Unbekannte Täter haben in der Nacht von Donnerstag, 30. April, auf Freitag, 1. Mai 2015, reihenweise Kupferrohre an Schloss Cappenberg (Selm/NRW, in Privatbesitz) abgebaut. Das meldet die Kreispolizei Unna.

Die Beamten schätzen den Wert der Beute auf 5000 Euro. Die Täter hatten das Tor zum unteren Parkplatz aufgebrochen und waren so in den Schlosspark gelangt.
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Millionen-Kunstraub auf Schloss Fontainebleau


Schloss Fontainebleau bei Paris / Foto: Wikipedia / Carolus / CC-BY-SA 2.5
Schloss Fontainebleau bei Paris / Foto: Wikipedia / Carolus / CC-BY-SA 2.5

Just ein Teil der Schätze, mit denen das Museum auf seiner Homepage wirbt, wurde gestohlen / Bild: Screenshot Museumsseite
Krone und blauer Mini-Drache: Just ein Teil der Schätze, mit denen das Museum auf seiner Homepage wirbt, wurde gestohlen / Bild: Screenshot Chateau de Fontainebleau

Professionelle Diebe haben am Wochenende Exponate im Millionenwert aus dem hochgesicherten Chinesischen Museum von Schloss Fontainebleau bei Paris gestohlen. Zu den entwendeten Kunstschätzen zählt die Hauptsehenswürdigkeit des Museums: die pagodenartige, goldene Krone des Königs von Siam, ein Geschenk an Kaiserin Eugenie und Napoleon III. von 1861.

Der Einbruch um kurz vor 6 Uhr in der Früh dauerte nur sieben Minuten. Das meldet die Agentur afp.
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Kamera mit Geburtsfotos von „Sternenkind“ Josha gestohlen


Dieser Aufruf zur Kamera mit den Bildern von "Sternenkind" Josha wurde von mehr als 33.000 Facebook-Nutzern geteilt / Foto: Screenshot
Dieser Aufruf zur Kamera mit den Bildern von „Sternenkind“ Josha wurde von mehr als 33.000 Facebook-Nutzern geteilt / Foto: Screenshot

Ein Unbekannter hat auf der Wöchnerinnenstation des Krefelder Helios-Klinikums eine Kamera mit Fotos der Geburt des kleinen Josha gestohlen – die einzige Erinnerung der Eltern an das verstorbene „Sternenkind“

Bei Facebook läuft eine der größten Aufruf-Aktionen in der Geschichte des Niederrheins. Sie richtet sich an den Dieb einer Kamera mit Geburtsfotos. Mehr als 33.000 Internetnutzer haben den Aufruf inzwischen geteilt.

Das Tragische daran: Das Kind kam tot zur Welt. Die Fotos von der Geburt gehören zu den einzigen Erinnerungen, die die Eltern an den kleinen Josha haben werden. Ein Spender, der anonym bleiben möchte, setzte inzwischen eine Belohnung von 1000 Euro für die Wiederbeschaffung der Fotos aus.

Den Aufruf gestartet hat die Fotografin Bianca Buckenhüskes, die den hohen emotionalen Wert der Fotos sogenannter Sternenkinder aus eigener Erfahrung kennt. Die Reaktion so vieler Menschen hat die gebürtige Kempenerin tief berührt. Sie bekam viele Mails, gerade auch von Eltern totgeborener Kinder.

Die Geburt hatte sich über insgesamt vier Tage hingezogen. Der Vater fotografierte. Als die Jessica und Thomas B. das Zimmer mit ihren Sachen auf der Wöchnerinnenstation für einige Minuten verließen, schlug der unbekannte Dieb zu und stahl die Kamera.

Der Fotoapparat, eine „Nikon Coolpix“, ist für die Eltern gar nicht wichtig. Sie wollen auch keine Anzeige erstatten. Sie möchten nur die Speicherkarte mit den Bildern zurückhaben.

Wer die Karte hat, wird gebeten, sie mit dem Vermerk „Entbindungsstation – Sternenkind Josha“ an die Helios-Klinik, Lutherplatz 40, 47805 Krefeld, zu schicken. Auch ein anonymer Einwurf in den Stadt Spiegel Briefkasten an der Königstraße 40 in Krefeld ist jederzeit möglich.

Link zum Facebook-Aufruf von Bianca Buckenhüskes

PS: Dieser Text von mir erschien am 9. Juli im Stadt Spiegel Krefeld und Kempen. Inzwischen hat die Geschichte auch bei Bild-Online und RP Online die Runde gemacht. Ich drücke den Eltern die Daumen, dass die Speicherkarte mit den Fotos von „Sternenkind Josha“ wieder auftaucht.