Schlagwort-Archiv: DDR

Die schönsten Burgen und Schlösser in Sachsen-Anhalt

Burg Tangermünde an der Elbe / Foto: Burgerbe.de
Burg Tangermünde an der Elbe / Foto: Burgerbe.de

Sachsen-Anhalt: Ein künstliches Bindestrich-Bundesland mit viel Geschichte und hoher Burgendichte zwischen Elbe, Saale und Unstrut.

Das „Sachsen“ im Namen erinnert an die Zeit vor 1815, als große Teile zum damals weit größeren Sachsen gehörten. Die Territorien gingen dann beim Wiener Kongress an Preußen verloren (Sachsens König hatte sich zu spät von Napoleon losgesagt).

Der Norden mit der Altmark war seit dem Hochmittelalter Teil der Mark Brandenburg. Hier ist die einst stolze Kaiserstadt Tangermünde mit ihrer Burg defintiv einen Besuch wert.

Das etwas südlich gelegene Magdeburg galt als stärkste Festung im Militärstaat Preußen.
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Saarbrücker Schloss: Wiederaufbau-Plan stresste die Stasi


Das Saarbrücker Schloss wie es 1748 bis zum Brand 1793 aussah / Bild: gemeinfrei /  Foto oben: Flicka / CC-BY-SA 3.0
Das Saarbrücker Schloss wie es 1748 bis zum Brand 1793 aussah / Bild: gemeinfrei / Foto oben: Flicka / CC-BY-SA 3.0

1989 fiel die Mauer – im selben Jahr wurde der (ziemlich gewöhnungsbedürftige) Mittelbau des Saarbrücker Schlosses wieder errichtet. Zwei Ereignisse, die auf eigenartige Weise miteinander verknüpft sind.

Beides wurde erst durch die „Wandel durch Annäherung“-Politik der Brandt-Jahre möglich – und in beiden Fällen hat ein Missverständnis eine bedeutende Rolle gespielt.

Zur Vorgeschichte: 1748 war die Welt an der Saar noch in Ordnung. Wilhelm Heinrich von Nassau-Usingen freute sich über ein nagelneues, höchst repräsentatives Schloss. Hofarchitekt Friedrich Joachim Stengel aus Zerbst hatte ganze Arbeit geleistet.
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DDR-Frauengefängnis Schloss Hoheneck soll Gedenkstätte werden

Zellentrakt in Hoheneck / Bild: Screenshot Youtube
Zellentrakt in Hoheneck in einem Spiegel-TV-Beitrag (unten verlinkt) / Bild: Screenshot Youtube / Foto oben: Wikipedia / Oxensepp / CC-BY-SA 2.0

Vom Schloss zum Zuchthaus: Für 600 Häftlinge war das 1864 eröffnete Zuchthaus Hoheneck im Erzgebirge gebaut.

Das DDR-Regime pferchte in den 1970er Jahre 1600 Frauen unter schrecklichen Bedingungen zusammen: Dissidentinnen, „Republikflüchtlige“ genauso wie Gewalttäterinnen saßen hier, im größten Frauenzuchthaus der DDR.

Die Mischung war als zusätzliche Quälerei für die politischen Gefangenen gedacht, auch damit die „Politischen“ keine Gruppen bilden konnten. Die Frauen bezeichneten sich selbst als „Hoheneckerinnen“.
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Schloss Schönhausen: Wo die DDR Onkel Ho hofierte


Das Plakat zur Ausstellung / © Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg
Das Plakat zur Ausstellung / © Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg / Foto oben: Wikipedia / A.Savin / CC-BY-SA 3.0

Die DDR-Führung träumte bis zum Schluss von Weltniveau und internationaler Anerkennung. Um das zu symbolisieren waren Staatsbesuche eminent wichtig, von denen dann die Aktuelle Kamera in Bandwurmsätzen hofberichterstattete.

Da das Berliner Schloss doch zu preußisch und zu kaputt war, wurde das gut erhaltene Schloss Schönhausen zum beliebten Ort für Staatsbankette. Hier traf Präsident Wilhelm Pieck die Größen des sozialistischen Machtblocks: Von Chruschtschow bis Ho Chi Minh.

Dem Thema „Schlösser für den Staatsgast – Staatsbesuche im geteilten Deutschland“ ist vom 1. April bis 3. Juli 2016 einer Ausstellung auf Schloss Schönhausen.
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Schloss Goseck: Verloren geglaubte Statue wieder aufgetaucht

Die Gosecker Schlosskirche / Foto: Wikipedia / Hoger / CC-BY-SA 3.0
Die Gosecker Schlosskirche / Foto: Wikipedia / Hoger / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Schloss Goseck / Wikipedia / Tnemtsoni / CC-BY-SA 3.0

Überraschendes Weihnachtsgeschenk auf Schloss Goseck in Sachsen-Anhalt: Wenige Tage vor dem Fest ist eine lange verlorene geglaubte Alabaster-Statue der Caritas (Nächstenliebe) wieder aufgetaucht.

Das zentnerschwere Kunstwerk zierte einst ein Grabmal in der Schlosskirche und war mehr als 30 Jahre lang verschollen. Nun lag sie plötzlich in zwei Teilen auf dem Schlossgelände – nur die rechte Hand fehlte. Darüber schreibt das Naumburger Tageblatt.

Wer sie dort abgelegt hat, wird nicht gesagt…
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