Schlagwort-Archiv: Burgturm

Die Kasselburg und ihr doppelter Wohnturm

Eindrucksvoll: Greifvögel-Flugschau vor der Kasselburg / Fotos: Burgerbe.de
Eindrucksvoll: Greifvögel-Flugschau vor der Kasselburg / Fotos: Burgerbe.de

Weithin sichtbar überragt die Kasselburg mit ihrem 37 Meter hohen Wohnturm das Kylltal in Rheinland-Pfalz. Der Turm aus den Jahren nach 1337 besteht genau genommen aus zwei miteinander verbundenen Türmen.

Mehrere Burgherren haben nacheinander an dem repräsentativen Gebäude gearbeitet. Warum sie das taten ist unklar. Es deutet eigentlich alles auf persönliche Eitelkeit hin, denn einen quadratischen Bergfried als letztes Bollwerk bei einem Angriff gab es bereits seit etwa dem Jahr 1200.

Er wurde im 14. Jahrhundert erhöht und diente ebenfalls als Wohnturm. Doppelte Türme sind nicht soo selten, auch die nicht allzu weit entfernte Ehrenburg bei Brodenbach an der Mosel verfügt über einen solchen.
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Schloss Neuenburg: Stolz der Thüringer Landgrafen


Schloss Neuenburg: Der Dicke Wilhelm / Fotos: Burgerbe.de
Schloss Neuenburg: Der Dicke Wilhelm / Fotos: Burgerbe.de

Erstmal Burgen bauen: Das muss sich Graf Ludwig „der Springer“ gedacht haben, als er seine Herrschaft im heutigen Thüringen und Sachsen-Anhalt erbte. Aus Sicht des jungen Ludowingers war das eine ziemlich vernünftige Entscheidung mit dauerhaften Folgen.

Am westlichen Rand seines Herrschaftsbereich, auf einer Höhe im Thüringer Wald, legte er 1067 den Grundstein der Wartburg.

Nun brauchte er aber auch noch eine Befestigung auf der östlichen Seite: Auf einem Hochplateau an der Unstrut nahe Naumburg fand er einen geeigneten Platz und ließ ein passendes „Gegenstück“ bauen: Schloss Neuenburg bei Freyburg.

Da das Plateau reichlich Platz hergab, fiel die Neuenburg deutlich größer aus als die Wartburg (insgesamt 31.500 Quadratmeter). Optisch haben beide Burgen keinerlei Ähnlichkeit.
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Flaggenstreit auf der Nürnberger Burg beigelegt

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Die Nürnberger Flagge (Stadtwappen auf fränkischen Farben) darf nun auch an der Kaiserburg wehen.

Superwahljahre haben auch ein Gutes: Mehrheitsparteien zeigen angesichts des nahenden Wählervotums Anzeichen von Vernunft – und die eine oder andere gehässige Nickeligkeit wird zurückgenommen. So geschehen jetzt in Nürnberg.

Die Münchener CSU-Regierung hatte offenbar jahrelang eine Heidengaudi am Ärger der Franken. Auf deren Wahrzeichen, der Nürnberger Kaiserburg, gab es nämlich bislang nur zwei feste Flaggenmasten (auf Palas und Heidenturm). Und dort durften nur die Bundes- und die bayerische Flagge wehen.
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