Schlagwort-Archiv: Burgmuseum

Orchester im Schrank: Burg Beeskow wird Musikmuseum

Burg Beeskow wird Musikmuseum. Hier ein Beispiel für einen Musikautomaten von 1914 aus dem Technischen Museum Wien. Foto: Dr. Bernd Gross / CC-BY-SA 4.0 / Foto oben: Burg Beeskow
Burg Beeskow wird Musikmuseum. Hier ein Beispiel für einen Musikautomaten von 1914 aus dem Technischen Museum Wien. Foto: Dr. Bernd Gross / CC-BY-SA 4.0 / Foto oben: Burg Beeskow / A.Savin / CC-BY-SA 4.0

Das Eifelstädtchen Monschau ist um eine Attraktion ärmer, dafür freut man sich in Brandenburg: Auf Burg Beeskow (Landkreis Oder-Spree)eröffnet am Freitag ein Musikmuseum.

Es geht aber nicht um irgendwelche alten Geigen, sondern um mechanische, selbst spielende Instrumente: Sozusagen die analogen Vorgänger der Dolby-Surround Anlagen. Einige sind mehr als hundert Jahre alt. Sie konnten zur Kaiserzeit ganze Orchester ersetzen, was die wilhelminischen Sparfüchse doch sehr gefreut haben dürfte.

Zu sehen sind unter anderem vollautomatische Orchestrions, durchdringende Trompetenorgeln, selbst spielende Klaviere, per Kurbel angetriebene Leierkästen, Grammophone und historische Spieluhren.
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Die Cadolzburg ist jetzt eine „Erlebnisburg“

Die Cadolzburg wurde nach dem Krieg weitgehend wieder aufgebaut / Fotos: Burgerbe.de
Die Cadolzburg wurde nach dem Krieg weitgehend wieder aufgebaut / Fotos: Burgerbe.de

Nach zwölf Jahren Umbau und Sanierung für 36,8 Millionen Euro hat die Cadolzburg nahe Fürth nun ein nagelneues Museum – und darf sich Erlebnisburg nennen.

Das 1500 Quadratmeter große Museum setzt auf Interaktion mit den Besuchern.

„Das einzigartige Mitmach-Museum lässt die Geschichte der Bewohner einer der repräsentativsten Burganlagen Bayerns hautnah nachvollziehen. Das ist einzigartig in Deutschland“, betonte Bayerns Heimatminister Markus Söder (CSU), der das Museum im Juni 2017 mit einem Staatsempfang eröffnete (hier die Pressemitteilung des Ministeriums).
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Waldburg-Museum wegen Brandschutzmängeln geschlossen

Die Waldburg von Südosten / Foto: Wikipedia / Flodur63 / CC-BY-SA 4.0 / Foto oben: Andreas Praefcke / CC-BY-SA 4.0
Die Waldburg von Südosten / Foto: Wikipedia / Flodur63 / CC-BY-SA 4.0 / Foto oben: Andreas Praefcke / CC-BY-SA 4.0

Bis 1806 standen die Truchsesse von Waldburg in ihrem Herrschaftsgebiet über dem Gesetz. Ein bisschen von diesem herrschaftlichen Geist scheint sich auch in späteren Jahrzehnten erhalten zu haben.

Auf die Idee, dass ein fürstliches Haus für den Betrieb eines Burgmuseums auch eine baurechtliche Genehmigung und ein Brandschutzkonzept braucht, kam in der einstigen Herrscherfamilie Waldburg-Wolfegg-Waldsee niemand.

Und falls doch, hielt er/sie diese Erkenntnis bei der Wiedereröffnung des Museums 1996 unter Verschluss, schließlich kosten solche Verfahren eine Stange Geld.

Diese fürstliche Ignoranz Dieses fürstliche „Versehen“ in Kombination mit dem jahrelangen Wegschauen des Landkreises führt nun dazu, dass das Waldburger Burgmuseum schließen musste. Das Fürstenhaus kündigte auch gleich den Pachtvertrag mit der Betriebsgesellschaft. Das berichtet die Schwäbische Zeitung.
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Hotel Burg Reichenstein soll im Frühjahr öffnen


Burg Reichenstein / Foto: Wikipedia / Sir Gawain / CC-BY-SA 3.0
Burg Reichenstein / Foto: Wikipedia / Sir Gawain / CC-BY-SA 3.0

Es tut sich was auf Burg Reichstein. Eine Immobiliengesellschaft um den Dortmunder Verleger Lambert Lensing-Wolff („Ruhr Nachrichten“) hat die einstige Raubritterburg am Mittelrhein im Sommer 2014 gekauft und mit der Renovierung begonnen.

Im Frühjahr 2016 soll das alte Hotel nun als 21-Zimmer-Herberge in neuem Glanz wiedereröffnen. Das wird auf der Burg-Homepage mitgeteilt.

Einzelzimmer sollen 80 bis 85 Eurp kosten, Doppelzimmer ab 110/115 Euro zu haben sein.
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Atempause und Rettungspaket für Museum Burg Ranis


Burg Ranis über der Altstadt von Ranis: Das Museum soll schließen / Foto: Wikipedia / B80 / Public Domain
Burg Ranis über der Altstadt von Ranis: Das Museum sollte im Herbst 2014 schließen / Foto: Public Domain

Die für den 31. Oktober 2014 geplante Schließung des Museums Burg Ranis ist vorerst abgewendet. Das Land Thüringen will drei Jahre lang den 50.000 Euro-Zuschuss übernehmen, den die Gemeinde nicht mehr aufbringen kann. Das meldet die Ostthüringer Zeitung.

In den drei Jahren soll geklärt werden, wie die Mittel für den Betrieb des Museums künftig zusammengebracht werden können. Und vielleicht hat die Stadt bis dahin ja auch wieder ihren Haushalt konsolidiert.

Ein von mehreren Partnern geschnürtes Rettungspaket für das Museum wird heute bei der zentralen Festveranstaltung des Museumsverbandes Thüringen zum Internationalen Museumstag in der Breitenbuchhalle auf Burg Ranis vorgestellt.
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