Schlagwort-Archiv: Bürgerinitiative

Verkauf von Schloss Büdesheim: Initiative will Bürgerentscheid

Ein Renaissance-Schmuckstück: Für das Alte Schloss Büdesheim werden jetzt per Bieterverfahren Käufer gesucht / Foto: Wikipedia / Rudolf Stricker / CC-Lizenz
Ein Renaissance-Schmuckstück: Für das Alte Schloss Büdesheim werden jetzt per Bieterverfahren Käufer gesucht / Foto: Wikipedia / Rudolf Stricker / CC-Lizenz

Die Inititiative „Bürger pro Altes Schloss“ will in letzter Minute den Verkauf des Alten Schlosses Büdesheim an den Investor Werner Dietz verhindern. Mit einem Bürgerentscheid wollen die Verkaufs-Gegner den mehrheitlich vom Schönecker Rat beschlossenen Handel noch kippen.

Die Politik hatte entschieden, das Schloss für 1,8 Millionen Euro an den auf die Renovierung historischer Gebäude spezialisierten Investor zu verkaufenn. Dietz möchte das Renaissanceschloss sanieren und auf dem Gelände Wohnungen errichten, schreibt die Frankfurter Rundschau.

Dietz war der einzige, der in einem Bieterverfahren ein Angebot abgegeben hatte.
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Schloss Reinsberg soll 850.000 Euro kosten

Imowelt-Anzeige zu Schloss Reinsberg
Immowelt-Anzeige zu Schloss Reinsberg / Foto oben: Wikipedia / Norbert Kaiser / CC-BY-SA 2.5

Würde Schloss Reinsberg etwas zentraler liegern, also zum Beispiel in München oder Hamburg, die mittelalterliche Burganlage wäre sicher ein großer Touri-Magnet und der wirtschaftliche Betrieb kein Problem.

Dummerweise befindet sich das Schloss (nicht zu verwechseln mit dem „Rheinsberg“ des jungen Alten Fritz) ziemlich genau in der Mitte des Freistaats Sachen, zwischen Freiberg und Meißen.

Der spanische Besitzer hat inzwischen die Hoffnung aufgeben, hier ein Hotel betreiben zu können, und will die Denkmaimmobilie mit 62 Zimmern seit Jahren loswerden.
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Schloss Burgau: Wiederaufbau dank Schützen-Hilfe


Schloss Burgau: Ein ansehnliches Wasserschloss in Düren / Fotos: Burgerbe.de
Schloss Burgau: Ein ansehnliches Wasserschloss im Dürener Stadtwald / Fotos: Burgerbe.de

Schloss Burgau im Örtchen Niederau war Anfang der 1970er Jahre auf dem besten Weg, eine malerische Ruine zu werden. Niemand hatte bislang die schweren Kriegsschäden repariert. Jeder neue Frost setzte der Bausubstanz zu.

Erst als das größere Düren die Gemeinde Niederau schluckte, kam Bewegung in die Sache. Adelbert Müller von der Dürener St.-Cyriakus-Schützenbruderschaft startete die Bürgerinitiative „Rettet Burgau“. Die sammelte seit 1974 275.000 Euro für den Wiederaufbau des Schlosses
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Schloss Heiligenberg: Widerstand gegen Schönheitsklinik

Schloss Heiligenberg: Im Ostflügel soll ein OP-Saal einziehen  Foto: Wikipedia / Heidas / CC-BY-SA 3.0
Schloss Heiligenberg: Im Ostflügel soll ein OP-Saal einziehen Foto: Wikipedia / Heidas / CC-BY-SA 3.0

Wenn ein Investor mit dem großen Geld lockt, ist in der Politik der Druck enorm, dem künftigen Steuerzahler sehr weit entgegenzukommen. Geltendes Recht kommt dabei schon mal unter die Räder.

Der Kreistag Darmstadt-Dieburg brachte es jetzt fertig, die umstrittene Einrichtung einer Schönheitsklinik auf dem landeseigenen Schloss Heiligenberg zu genehmigen, obwohl für den betroffenen Ostflügel lediglich die Verwendung als „Institut für Lehrerfortbildung“ im rechtsgültigen Bebauungsplan festgeschrieben ist.

Was ein Lehrerseminar mit Brustvergrößerungen zu tun hat, verrieten die Politiker nicht.
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Online-Petition gegen Hakenkreuz auf Burg Hochkraig

Seite der Online-Initiative gegen das Hakenkreuz an der Kärtner Burg Hochkraig / Foto: Screenshot
Seite der Online-Initiative gegen das Hakenkreuz an der Kärtner Burg Hochkraig / Foto: Screenshot von „Hakenkraig Kreuzweise
Bug Hochkraig mit Hakenkreuz / Foto: Wikipedia / Johann Jaritz / CC BY 3.0 DE
Bugr Hochkraig mit Hakenkreuz / Foto: Wikipedia / Johann Jaritz / CC BY 3.0 DE

Am Bergfried der Kärntner Burg Hochkraig prangt seit 80 Jahren ein weithin sichtbares, meterhohes Hakenkreuz aus weißer Farbe. Darunter steht, etwas kleiner, „Heil Hitler“.

Versuche, das Relikt des Jahres 1934 zu übermalen, scheiterten. Alle paar Jahre „entdeckt“ nun eine österreichische Zeitung das Schandmal und lässt medienwirksam empörte Politiker zu Wort kommen – es passiert anschließend allerdings nichts.

Die Burg ist nämlich in Privatbesitz und das Mauerwerk angeblich so bröselig, dass ein Entfernen des auch in Österreich verbotenen Nazi-Symbols zu teuer und gefährlich sei, heißt es (Link zu heute.at: „Hakenkreuz wird wohl bleiben“).

Jetzt beginnt sich (endlich) Bürger-Protest zu regen. Eine Initiative hat eine Online-Petition zur Entfernung des Hakenkreuzes gestartet.
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