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Veste Heldburg: Burgenmuseum öffnet erst im Mai 2016

Innenhof der Veste Heldburg
Innenhof der Veste Heldburg / Fotos: Burgerbe.de

Erst 2011, dann 2013, dann 2015: Immer wieder wurde die Eröffnung des zentralen deutschen Burgenmuseums auf der Veste Heldburg aufgeschoben. Jetzt steht der Termin endlich fest: Das Museum rund um Burgen und Schlösser öffnet am 3. Mai 2016. Das meldet der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR).

(Ich hatte in einer vorherigen Version des Textes von 2015 geschrieben. Es ist aber 2016. Danke Armin!)

Die Ausstellung kostet 2,1 Millionen Euro, das Geld kommt aus diversen öffentlichen Töpfen.
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Burg Reichenstein: Oberösterreich hat ein Burgenmuseum


Blick auf die Ruine von Burg Reichenstein im oberösterreichischen Mühlviertel / Foto: Wikipedia/Martin Windischhofer
Blick auf die Ruine von Burg Reichenstein im oberösterreichischen Mühlviertel / Foto: Wikipedia/Martin Windischhofer/CC BY-SA 3.0

Während die Deutschen noch eifrig an ihrem Burgenmuseum auf der Veste Heldburg arbeiten, meldet der südliche Nachbar Vollzug: Am 21. April öffnete das Oberösterreichische Burgenmuseum auf der Ruine von Burg Reichenstein im Mühlviertel seine Pforten.

2,2 Millionen Euro haben Sanierung der Burg und der Bau des Museumsgebäudes gekostet, finanziert vor allem durch Fördergelder. Unerwartete archäologische Funde auf der Burg hatten das ganze nochmal um 300.000 Euro verteuert. Es waren Reste einer älteren Burg aufgetaucht.

„Wir zeigen die Entstehung und den Bau der Burgen vor einem einzigartigen wissenschaftlichen Hintergrund“, zitieren die Oberösterreichischen Nachrichten den Projektleiter Manfred Hainzl. Gezeigt werden soll der Alltag auf einer Burgen zwischen dem 11. und 17. Jahrhundert. Das Herz des Museums bilden die mehrere tausend Objekte aus der Sammlung mittelalterlicher und neuzeitlicher Funde von Prof. Alfred Höllhuber, die vor allem von Burgen und Burgställen des Unteren Mühlviertels stammen.

Die Organisatoren hoffen auf rechnen mit 4000 Museumsbesuchern im Jahr und 10.000 Besuchern bei privaren Festivitäten, zum Beispiel Hochzeiten. 100.000 Euro soll das jährlich einbringen.

Von der um 1300 errichteten, eher kleinen Spornburg ist nur noch die Kapelle erhalten, wo noch heute geheiratet werden kann. 1576 wurde anstelle des früheren Palas ein heute noch bewohnter Renaissance-Trakt errichtet.

1989 stürzten Mauerreste im Südwesten der Anlage den Hang hinunter. Sanierungsarbeiten folgten von 1990 bis 1994. Seit 1988 kümmert sich der Kultur- und Erhaltungsverein Burgruine Reichenstein um das Denkmal.

Ich wünsche dem Museums-Team viel Erfolg!

Mehr über die Burggeschichte und das Museumskonzept auf www.burg-reichenstein.at

Hier geht’s zum Artikel bei Nachrichten.at: „Ein Museum über Burgen, Geschichte und Natur


Deutsches Burgenmuseum auf der Veste Heldburg: Eröffnung erst 2015


Innenhof der Veste Heldburg
Innenhof der Veste Heldburg / Foto: Burgerbe.de

Die ursprünglich für Sommer 2011, dann für Sommer 2013 geplante Eröffnung des Deutschen Burgenmuseums auf der Veste Heldburg (Thüringen) ist um weitere zwei Jahre verschoben worden.

Sie soll nun 2015 stattfinden. Gründe für die Verschiebung wurden nicht bekannt. Es liegt wohl schlicht daran, dass es ein Mammut-Projekt ist.

Im geplanten Burgenmuseum soll keine Mini-Sammlung präsentiert werden, sondern auf 40 Räumen (mit üppigen 3000 Quadratmetern) ein Überblick über die Geschichte der deutschen Burg vom frühen Mittelalter (ab etwa dem Jahr 500) bis zu den türmchenbewehrten Märchenschloss-Bauten des Historismus (1780-1920) gegeben werden.
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