Schlagwort-Archiv: Burgen NRW

Burg Stolberg wird im August zum Open-Air-Kino

Tor zur Burg Stolberg über Stolberg bei Aachen / Fotos: Burgerbe.de
Torburg zur Burg Stolberg über Stolberg bei Aachen / Fotos: Burgerbe.de

Die malerische Burg Stolberg im Örtchen Stolberg vor den Toren von Aachen wird im August 2019 erstmals zum Kino unter freiem Himmel. Im oberen Burghof sollen zehn Tage lang Filme gezeigt werden.

Bei der „Schau!Burg“ soll es 300 Plätze geben. Die Idee stammt vom Stolberger Stadtmarketing, das nach Wegen sucht, nicht ständig nur als Anhängsel der Kaiserstadt gesehen zu werden.

Die Burg will man als „die“ Attraktion der kleinen Aachener Nachbarstadt herausstellen.

Im März wollen sich die PR-Leute überlegen, mit welchen Filmen man am besten Scharen von Touristen auf die Burg und damit auch in die Altstadt lockt.
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Gesperrte Hardtburg: Brücke soll 2017 saniert werden

Der Zugang zur Hardtburg ist gesperrt / Fotos: Burgerbe.de
Der Zugang zur Hardtburg ist gesperrt / Fotos: Burgerbe.de

Die Hardtburg ist eine der malerischsten Wasserburg-Ruinen der Eifel. Doch besichtigen kann man die imposante Burg aus dem 11. oder 12. Jahrhundert schon länger nicht mehr. „Die Burgruine ist aus Sicherheitsgründen für die Öffentlichkeit gesperrt“, heißt es auf einem Schild – und das bereits seit 2015.

Im Lauf des Jahres 2017 soll die Burg bei Euskirchen nun instandgesetzt werden, das teilt der NRW-Landesbetrieb Wald und Holz mit. Zurzeit ist das Betreten der Brücke zur Burg durch einen Bauzaun versperrt.

Man kann aber um die Anlage herumgehen und auch so sehr gut fotografieren (50 Meter von der Ruine entfernt liegt ein Wander-Parkplatz im Wald).
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Burg Kühlseggen: Wasserburg als Zierde von Weilerswist


Die Rückseite von Burg Kühlseggen / Fotos: Burgerbe.de
Die Rückseite von Burg Kühlseggen / Fotos: Burgerbe.de
Gut erhaltene Wasserburgen schmücken jede Gemeinde. Besonders viele davon findet man im Münsterland, am Niederrhein und in der Region zwischen Köln und Eifel. In Weilerswist (Kreis Euskirchen) nahe der Autobahn A61, steht ein besonders schönes Exemplar: Die Burg Kühlseggen.
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Dortmund verkauft Hörder Burg


Die Hörder Burg / Foto: Wikipedia  Eurext / CC BY-SA 3.0
Die Hörder Burg / Foto: Wikipedia Eurext / CC BY-SA 3.0

Die Hörder Burg in Dortmund sieht von weitem aus wie ein Bauwerk aus hellen Legosteinen. Verzierte Giebel, Türmchen, alles spricht in einer aufgeräumten Puppenstuben-Ästhetik. Und sie soll verkauft werden. So eine Zuckerbäcker-Architektur zieht erfahrungsgemäß drei Gruppen von Geldgebern an:

1) Millionäre, die etwas „Hübsches für die Gattin“ suchen, um diese abzulenken.

2) „Gesundheitskonzerne“, die Schönheitskliniken für gelangweilte Millionärs-Gattinnen (und junge Damen,  die dies schnell werden möchten), einrichten wollen

3) Sparkassendirektoren ohne jegliche Anflüge von Bescheidenheit, die einen „standesgemäßen“ Amtssitz suchen und nur durch strikte Denkmalschutzauflagen daran gehindert werden können, den Thronsaal zum Chefbüro zu machen.

Im Fall Hörde soll am Ende Gruppe Nummer drei ins Spiel kommen.
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Burg Hülshoff und die Angst vor den Täufern


Westfälischen Protestanten ist nicht zu trauen – und Täufer sind die Inkarnation des Bösen. Darin war sich der Münsteraner Heinrich I. von Droste zu Hülshoff sicher.

Erst nach anderthalbjähriger Belagerung war es den Landsknechten des Bischofs von Münster und Osnabrück, Franz von Waldeck, gelungen, im Juni 1535 gelungen, das verbissen verteidigte Münster zu erobern und das Täuferreich zu zerschlagen.
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