Schlagwort-Archiv: Burgen NRW

Gesperrte Hardtburg: Brücke soll 2017 saniert werden

Der Zugang zur Hardtburg ist gesperrt / Fotos: Burgerbe.de
Der Zugang zur Hardtburg ist gesperrt / Fotos: Burgerbe.de

Die Hardtburg ist eine der malerischsten Wasserburg-Ruinen der Eifel. Doch besichtigen kann man die imposante Burg aus dem 11. oder 12. Jahrhundert schon länger nicht mehr. „Die Burgruine ist aus Sicherheitsgründen für die Öffentlichkeit gesperrt“, heißt es auf einem Schild – und das bereits seit 2015.

Im Lauf des Jahres 2017 soll die Burg bei Euskirchen nun instandgesetzt werden, das teilt der NRW-Landesbetrieb Wald und Holz mit. Zurzeit ist das Betreten der Brücke zur Burg durch einen Bauzaun versperrt.

Man kann aber um die Anlage herumgehen und auch so sehr gut fotografieren (50 Meter von der Ruine entfernt liegt ein Wander-Parkplatz im Wald).
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Dortmund verkauft Hörder Burg


Die Hörder Burg / Foto: Wikipedia  Eurext / CC BY-SA 3.0
Die Hörder Burg / Foto: Wikipedia Eurext / CC BY-SA 3.0

Die Hörder Burg in Dortmund sieht von weitem aus wie ein Bauwerk aus hellen Legosteinen. Verzierte Giebel, Türmchen, alles spricht in einer aufgeräumten Puppenstuben-Ästhetik. Und sie soll verkauft werden. So eine Zuckerbäcker-Architektur zieht erfahrungsgemäß drei Gruppen von Geldgebern an:

1) Millionäre, die etwas „Hübsches für die Gattin“ suchen, um diese abzulenken.

2) „Gesundheitskonzerne“, die Schönheitskliniken für gelangweilte Millionärs-Gattinnen (und junge Damen,  die dies schnell werden möchten), einrichten wollen

3) Sparkassendirektoren ohne jegliche Anflüge von Bescheidenheit, die einen „standesgemäßen“ Amtssitz suchen und nur durch strikte Denkmalschutzauflagen daran gehindert werden können, den Thronsaal zum Chefbüro zu machen.

Im Fall Hörde soll am Ende Gruppe Nummer drei ins Spiel kommen.
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Burg Hülshoff und die Angst vor den Täufern


Westfälischen Protestanten ist nicht zu trauen – und Täufer sind die Inkarnation des Bösen. Darin war sich der Münsteraner Heinrich I. von Droste zu Hülshoff sicher.

Erst nach anderthalbjähriger Belagerung war es den Landsknechten des Bischofs von Münster und Osnabrück, Franz von Waldeck, gelungen, im Juni 1535 gelungen, das verbissen verteidigte Münster zu erobern und das Täuferreich zu zerschlagen.
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Die schönsten Burgen und Schlösser in Nordrhein-Westfalen

Viele Burgen locken nach NRW: Zum Beispiel Schloss Paffendorf an der Erft: Jetzt Informationszentrum von RWE Power
Viele Burgen locken nach NRW: Zum Beispiel Schloss Paffendorf an der Erft: Jetzt Infozentrum von RWE Power / Foto oben: Schloss Kühlseggen in Weilerswist

Das einwohnerstärkste Bundesland NRW präsentiert sich als vielfältige Burgenlandschaft: Von den Höhenburgen des Bergischen Landes, des Sauerlands und der Eifel bis hin zu den prächtigen Wasserburgen des Münsterlands und des Niederrheins.

Die Schlösser und Burgen sind angesichts des dichten (allerdings sehr stauanfälligen) Autobahnnetzes in der Regel gut erreichbar und oft sogar vernünftig ausgeschildert.

Auch Radtouren zu Schlössern im Münsterland und am Niederrhein sind sehr zu empfehlen. Als Startpunkte für Burgentouren per Auto bieten sich Düsseldorf, Köln, aber auch Münster und die Metropolen des Ruhrgebiets an.
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Schloss Hülchrath – Wo Wikinger und Werwölfe wüteten

Schloss Hülchrath: Der Turm ragt hoch in den niederrheinischen Himmel
Schloss Hülchrath: Der Turm ragt hoch in den niederrheinischen Himmel / Fotos: Burgerbe.de

Die Wikinger sind schuld.

Die beutehungrigen Normannen schipperten in der zweiten Hälfte des 9. Jahrhundert immer wieder den Niederrhein hinauf und hinunter. Gelegentlich überwinterten die Schwertträger auch in der Gegend.

Angenehmer als in ihrer kargen Heimat wars im Dauernieselregen des fruchtbaren Trauerweidenlandes zwischen Xanten und Neuss allemal.

Für die Bevölkerung war das nicht so lustig. Die flüchtete in eilends errichtete Turmhügelburgen auf den wenigen natürlichen Erhebungen oder künstlichen Inseln.

Eine dieser so genannten Motten war (vermutlich) der Vorläufer von Schloss Hülchrath: heute eine Burg mit kleinem Biergarten bei Grevenbroich, etwa zehn Kilometer westlich von Düsseldorf.
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