Schlagwort-Archiv: Burgen in Sachsen

Gedenktag: Als Burg Hohnstein zum KZ wurde

Burg Hohnstein in der Sächsischen Schweiz / Foto: Wikipedia / Dr. Bernd Gross / CC-BY-SA 3.0
Burg Hohnstein in der Sächsischen Schweiz / Foto: Wikipedia / Dr. Bernd Gross / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: AKuBiZ e.V.

Am 8. März 1933, wenige Tage nach dem Reichstagsbrand, besetzte ein SA-Trupp Deutschlands damals größte Jugendherberge: die Burg Hohnstein in der Sächsischen Schweiz. Jugendburg-Leiter Konrad Hahnewald wurde verhaftet.

Die Nazis machten die Burganlage mit ihren ursprünglich 1000 Übernachtungsplätzen zu einem provisorischen KZ und pferchten 5600 Häftlinge, die sie in Pirna, Sebnitz, Bad Schandau oder Heidenau verschleppt hatten.

Zu einer Veranstaltung in Erinnerung an die Verbrechen vor 85 Jahren hat am Samstag der Pirnaer Verein Alternatives Kultur- und Bildungszentrum AKuBiZ eingeladen.
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Burg Altrathen: Bremer Käufer will sie privat nutzen

Turm der Burg Altrathen / Foto: Wikipedia / Diether / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Kolossos / CC-BY-SA 3.0
Turm der Burg Altrathen / Foto: Wikipedia / Diether / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Kolossos / CC-BY-SA 3.0

Ein Bremer wird Burgherr in der Sächsischen Schweiz. Umd prompt gibt es Ärger. Burg Altrathen stand Anfang 2018 für 740.000 Euro zum Verkauf. Das Rennen machte also ein Geschäftsmann aus Norddeutschland.

Er will die Burg privat nutzen. Sie soll ab Ende Oktober 2018, nach Schließung der Pension, daher nicht mehr öffentlich zugänglich sein.

Das meldet der MDR mit einem Artikel der „Bild“-Zeitung als Quelle, Titel „Nach über 70 Jahren! Neuer Hausherr macht Elb-Burg dicht“. Der Artikel selber steckt hinter der Bezahlschranke des Boulevardblatts.

Mal sehen, was davon stimmt. Den Elbblick von der Burgterrasse privat zu genießen, ist sein gutes Recht, solange er sich um den Erhalt kümmert.

Der vergleichsweise hohe öffentlich genannte Preis lag daran, dass zur neugotisch wiederaufgebauten Burg noch ein Restaurant mit Gästehaus (38 Zimmer) gehört. Das berichtet die Sächsische Zeitung. Wie viel tatsächlich gezahlt worden ist, ist nicht bekannt.

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Burg Hohnstein: Pächter kündigt – Wie geht’s weiter?

Burg Hohnstein thront auf einem Sandsteinfelsen. Foto: Wikipedia / Diether / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Wikipedia / Hedwig Storch / CC-BY-SA 3.0
Burg Hohnstein thront auf einem Sandsteinfelsen. Foto: Wikipedia / Diether / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Wikipedia / Hedwig Storch / CC-BY-SA 3.0

Wie geht es weiter mit der sanierungsbedürftigen sächsischen Burg Hohnstein? Der Betreiber des Jugendgästehauses auf der Burg mit 160 Betten, der Naturfreunde e.V., ist seit Jahren insolvent.

Der Verein hat den Pachtvertrag mit dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge nun zum 30. November 2017 gekündigt. Bis auf Haus 1, das „Filetstück“ der Burg, das die Naturfreunde mit eigenen Mitteln saniert haben.

Daraufhin gründete sich eine „Bürgerbewegung zur Rettung von Burg Hohnstein“, die fordert, die Burg nicht leer stehen zu lassen.

Leer bleiben wird die Burg wohl nur vier Wochen: „Übergangsweise“ soll nun zum 1. Januar 2018 die städtische Tourismus GmbH Hohnstein den Betrieb der Burg übernehmen. Das meldet die Sächsische Zeitung. Das soll dem Landkreis Zeit geben, nach einem Investor suchen, der die Burg kaufen könnte.
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Burg Gnandstein: Heimat der von Einsiedel

Burg Gnandstein: Der Wohnbau
Burg Gnandstein: Der Wohnbau

Sie gilt als besterhaltene romanische Burg in Sachsen: Burg Gnandstein in Kohren-Sahlis, etwa 50 Straßenkilometer südlich von Leipzig.

Mehr als 500 Jahre lang hatten hier die von Einsiedel das Sagen, bis die Tochter des letzten Einsiedel-Burgherrn 1945 durch die sowjetischen Besatzungsbehörden enteignet wurde.

Heute, nach umfassender Renovierung, präsentiert sich die Anlage wieder als ein Schmuckstück. Vom Turm aus hat man einen weiten Blick ins Kohrener Land.
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Schloss Sachsenburg: Sanierung für sieben Millionen Euro

Details aus dem Innenhof / Foto: Wikipedia / Kolossos / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben; Wikipedia / Monika Hofmann / CC-BY-SA 3.0
Details aus dem Innenhof / Foto: Wikipedia / Kolossos / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben; Wikipedia / Monika Hofmann / CC-BY-SA 3.0

Angenehme Termine absolvieren Minister auch gern persönlich: Sachsens Innenminister Markus Ulbig hat heute der Stadt Frankenberg nahe Chemnitz einen Fördermittel-Bescheid in Höhe von mehr als 7,1 Millionen Euro übergeben.

Die Mittel sollen für die Sanierung von Schloss Sachsenburg eingesetzt werden.

Der Minister fand einige pathetischen Worte („Nach der Sanierung kann Schloss Sachsenburg weiter als Wahrzeichen Sachsens erstrahlen“) und ging seiner Wege.

In der generösen Stimmung ging ein wenig unter, dass das Land die Sanierung gar nicht allein hätte stemmen können. Der Anteil des Freistaats beträgt 2,4 Millionen Euro.

Der Löwenanteil von 4,75 Millionen stammt aus dem Bund-Länder-Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“. Es sind Mittel, die von anderen Bundesländern nicht abgerufen worden sind.
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