Schlagwort-Archive: Burgen in Österreich

Burg Finkenstein in Kärnten ist für 2,35 Millionen zu verkaufen

Die Arena auf Burg Finkenstein / Foto: Wikipedia / Johann Jaritz / CC-BY-SA 4.0 / Foto oben: Wikipedia / Johann Jaritz / CC-BY-SA 4.0

Wer kann eine Burgruine mit Freiluft-Arena und Veranstaltungshalle gebrauchen? Die Burg Finkenstein in Kärnten mit ihrem 22.000 Quadratmeter großen Gelände steht gerade für 2,35 Millionen Euro zum Verkauf.

Der Erwerber der Burg oberhalb des Faaker Sees am Fuß der Karawanken wird dann in diesem Jahr unter anderem auch Gastgeber von Annett Louisan (22. August 2020), Konstantin Wecker (31. Juli) und der Oper Nabucco (18. Juli).

Verkäufer der historischen Anlage ist die Eigentümerfamilie Satran. Gerhard Satran sen., die treibende Kraft hinter der Renovierung der Burg und dem Aufbau des Veranstaltungsprogramms war 2015 im Alter von 68 Jahren gestorben.
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Burg Clam rockt: Johnny Depp und Alice Cooper vor historischer Kulisse

"Clam Rock"  unter Burg Clam: Auch Johnny Depp darf mitspielen / Foto: Wikipedia / Angela George / CC-BY-SA 3.0
Foto oben: „Clam Rock“ unter Burg Clam: Auch Johnny Depp darf mitspielen / Foto: Wikipedia / Angela George / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Duke of W4 / CC-BY-SA 3.0

Die „Hollywood Vampires“ kommen zur Burg Clam ins Mühlviertel: Die Band aus Sänger Alice Cooper, Hollywoodlegende Johnny Depp (Gitarre, Keyboard, Gesang) und Gitarrist Joe Perry (darf auch im Hintergrund singen) tritt am 30. Juni 2018 auf der Meierhofwiese im Schatten der Burg Clam auf. Tickets gibt’s ab 74,90 Euro.

Das Vampires-Konzert ist eines von drei Konzerten im Juni 2018 vor der Burg: Am 28. Juni geht es los mit Nick Cave & The Bad Seeds. Am 29. Juni stehen u.a. Status Quo beim „Clam Rock“-Festival auf der Bühne.

Die Wiese unterhalb der historischen Burganlage ist ein regelmäßig genutztes Festivalgelände. Sie bietet Platz für rund 10.000 Besucher.
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Skelette unter Ställen von Burg Heinfels gefunden


Ausgrabung von Gräbern im Bereich der Burg Heinfels / Foto: Screenshot YouTube
Ausgrabung von Gräbern im Bereich der Burg Heinfels / Foto: Screenshot YouTube / Foto oben: Peter Leiter / CC-BY-SA 3.0

Die Burg Heinfels in Osttirol ist zum Teil auf einem frühmittelalterlichen Friedhof angelegt worden. Bei einer Grabung im Bereich der ehemaligen Stallungen der Burg stießen Archäologen jetzt auf das Gräberfeld. Zwölf Gräber wurden freigelegt.

Das ORF spricht von einem Sensationsfund. Die Toten, darunter ein Kind, sind ohne Beigaben und in Demutshaltung bestattet. Das deutet auf Begräbnisse in frühmittelalterlicher Zeit hin. Zum Teil fehlen Schädel oder sind durch frühere Bauarbeiten eingedrückt.

Eine Befestigung gehörte dort seit dem 7. Jahrhundert den bayerischen Herzögen. Der Friedhof könnte entsprechend älter sein. Die Burg wurde erstmals 1239 erwähnt.
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Maximilian: Die Drehorte des Historiendramas

Bei Maximilian bilden diverse Burgen und Schlösser die Kulisse der Handlung / Bilder: Screenshots ORF
Bei Maximilian bilden diverse Burgen und Schlösser die Kulisse der Handlung / Bilder: Screenshots ORF

Historiendrama im TV: Zusammen mit dem ZDF hat das ORF einen Dreiteiler zum „letzten Ritter“ Kaiser Maximilian von Habsburg produziert.

Und seine Gattin Maria von Burgund (dank ihres Erbes Burgund die gefragteste Braut Europas) kommt auch nicht zu kurz.

Um die Welt des fernen 15. Jahrhunderts wieder zum Leben zu erwecken, nutzte Regisseur Andreas Prochaska („Das finstere Tal“) eine ganzen Reihe von Burgen und Schlössern als Drehorte.
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Nach 200 Jahren: Österreich gibt Festung Hohensalzburg zurück

Festung Hohensalzburg meldet einen Besucherrekord / Foto: Burgerbe.de
Festung Hohensalzburg meldet einen Besucherrekord / Foto: Burgerbe.de

Seit dem Wiener Kongress, also seit 200 Jahren, hat Österreich auf der Festung Hohensalzburg das Sagen. Doch diese Zeit ist jetzt vorbei: Die Republik will die Verfügungsgewalt über die Festung an das Bundesland Salzburg zurückgeben – als Geschenk.

Rückblick: Die 600-jährige Geschichte des Fürsterzbistums Salzburg ging ziemlich unrühmlich am Verhandlungstisch zuende. Die weltlichen Fürsten des Reichs beschlossen 1803 auf Druck von Frankreich ganz einfach die Auflösung der geistlichen Fürstentümer – zu ihren eigenen Gunsten.

Mit Widerstand in Salzburg und auf der mächtigen Erzbischofs-Festung Hohensalzburg war angesichts der Einigkeit der anderen Fürsten nicht zu rechnen. Erzbischof Hieronymus von Colloredo war bereits im Dezember 1800 vor nahenden französischen Truppen nach Wien geflohen.
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