Schlagwort-Archiv: Burgen in Kärnten

Kunststudent (26) kauft Schloss Grades in Kärnten

Constantin Staus-Rausch hat sich Großes vorgenommen: Der 26-Jährige angehende Kunsthistoriker und Haus-Habsburg-Spezialist hat das stark sanierungsbeürftige Schloss Grades in Kärnten gekauft – und will es für die Öffentlichkeit öffnen.

„Alle Kulturbereiche, vom Museum über Konzerte, Ausstellungen und Theater werden hier Platz finden“, erzählte er der Kleinen Zeitung. Das Schloss im Metnitztal, ein ehemaliger Besitz des Bistums Gurk, stand zuletzt für 690.000 Euro zum Verkauf.
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Schloss Grades in Kärnten war zu verkaufen


Für Schloss Grades wird ein Käufer gesucht / Foto: gemeinfrei
Für die einstige Tuchfabrik Schloss Grades wird ein Käufer gesucht / Foto: gemeinfrei

Schloss Grades beherrscht das Metnitz-Tal / Foto: Wikipedia / Johann Jaritz / CC-BY-SA 3.0
Schloss Grades beherrscht das Metnitz-Tal / Foto: Wikipedia / Johann Jaritz / CC-BY-SA 3.0

(Update: Das Schloss wurde inzwischen an einen Kunsttudenten aus Wien verkauft)

„Repräsentativer Sitz nicht für jedermann. Luxus“, so preist der Makler Schloss Grades in Kärnten an. Naja. Was er nicht sagt, ist, dass hier eine ehemalige Seidentapetenfabrik an den gutbetuchten Käufer gebracht werden soll. Für wieviel das Schloss den Besitzer wechseln soll, ist Verhandlungssache.

Das burgartige Schloss ist ein mächtiger Vierflügelbau um einen Innenhof und nur über eine Brücke erreichbar. Auf einem steilen Felshügel wacht es über den zentralen Teil des Metnitztals.
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Online-Petition gegen Hakenkreuz auf Burg Hochkraig

Bug Hochkraig mit Hakenkreuz / Foto: Wikipedia / Johann Jaritz / CC BY 3.0 DE
Burg Hochkraig mit Hakenkreuz / Foto: Wikipedia / Johann Jaritz / CC BY 3.0 DE

Am Bergfried der Kärntner Burg Hochkraig prangt seit 80 Jahren ein weithin sichtbares, meterhohes Hakenkreuz aus weißer Farbe. Darunter steht, etwas kleiner, „Heil Hitler“.

Versuche, das Relikt des Jahres 1934 zu übermalen, scheiterten. Alle paar Jahre „entdeckt“ nun eine österreichische Zeitung das Schandmal und lässt medienwirksam empörte Politiker zu Wort kommen – es passiert anschließend allerdings nichts.

Die Burg ist nämlich in Privatbesitz und das Mauerwerk angeblich so bröselig, dass ein Entfernen des auch in Österreich verbotenen Nazi-Symbols zu teuer und gefährlich sei, heißt es (Link zu heute.at: „Hakenkreuz wird wohl bleiben“).

Jetzt beginnt sich (endlich) Bürger-Protest zu regen. Eine Initiative hat eine Online-Petition zur Entfernung des Hakenkreuzes gestartet.

Foto oben: Seite der Online-Initiative gegen das Hakenkreuz an der Kärtner Burg Hochkraig / Foto: Screenshot von „Hakenkraig Kreuzweise“

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Burg Hochosterwitz soll nach Felssturz wieder öffnen


Burg Hochosterwitz (Kärnten) Foto: Wikipedia/Johann Jaritz
Burg Hochosterwitz (Kärnten) Foto: Wikipedia/Johann Jaritz/CC BY-SA 3.0 AT

Burg Hochosterwitz, eines der Wahrzeichen von Kärnten, zeichnet sich durch eine spektakuläre Lage aus: Sie liegt auf einem 150 Meter hoher Kalksteinfelsen, umgeben von den Villacher Alpen.

Die alpine Lage ist auch das Problem der Burg in St. Georgen am Längsee: Am 21. Juli 2012 lösten sich zwischen dem dritten und vierten Tor Felsbrocken und fielen auf Besucher. Ein Jugendlicher wurde  schwer verletzt. Die Anlage, eines der wichtigsten Kärntner Touristenziele, musste daraufhin aus Sicherheitsgründen  für die Öffentlichkeit schließen.
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Burgruine Hochkraig und der Fluch des Hakenkreuzes

Das Hakenkreuz auf Burg Hochkraig: Die Kleine Zeitung berichtet. Bild: Screenshot kleine-zeitung.at
Die Burg mit dem Hakenkreuz-Problem: Screenshot von www.kleinezeitung.at

Hakenkreuz-Schmierereien kommen ja in den besten Gegenden vor. In der Regel hilft da ein Schuss scharfes Reinigungsmittel weiter. Auf Burg Hochkraig in Kärnten ist das Problem schon etwas größer. Und älter.

Vor 80 Jahren, 1934, bemalten österreichische Nazis den romanischen Bergfried der Ruine mit einem riesigen und weithin sichtbaren, akuraten weißen Hakenkreuz. Es war das Jahr des gescheiterten Juliputschs.

Der Aufstand hatte neben Wien auch in Kärnten einen Schwerpunkt. (Foto oben. Burg Hochkraig mit dem Hakenkreuz: Wikipedia / Johann Jaritz / CC BY 3.0 DE)

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