Schlagwort-Archiv: Burgen in Hessen

Rüdesheim sucht Pächter für die Brömserburg

Im Weinmuseum auf der Brömserburg werden allerlei Gläser gezeigt. Foto: Wikipedia / lavoro personale / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben:  Alexander Hoernigk / CC-BY-SA 3.0
Im Weinmuseum auf der Brömserburg werden allerlei Gläser gezeigt. Foto: Wikipedia / lavoro personale / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Alexander Hoernigk / CC-BY-SA 3.0

Die Stadt Rüdesheim sucht einen Pächter für die Brömserburg. Das dortige Rheingauer Weinmuseum könnte ganz oder teilweise in ein neues Konzept einbezogen werden.

Das Interesse ist groß: Acht Angebote liegen der Verwaltung vor, fünf überwiegend regionale Interessenten kommen nun in die engere Auswahl, schreibt der Wiesbadener Kurier.

Am liebsten wäre der Stadt, wenn die Brömserburg und ihr kleiner Park Ort von kulturellen und gesellschaftliche Veranstaltungen würden und auch Gastronomie bieten könnten.
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Sanierung: Jugendburg Hessenstein bis Mai 2017 geschlossen

Burgtor und Hauptgebäude der Burg Hessenstein / Foto: Wikipedia / Otter / CC-BY.SA 3.0 / Foto oben: Wikipedia / Pimpernella / CC-BY-SA 3.0
Burgtor und Hauptgebäude der Burg Hessenstein / Foto: Wikipedia / Otter / CC-BY.SA 3.0 / Foto oben: Wikipedia / Pimpernella / CC-BY-SA 3.0

Burg Hessenstein, Hessens erste Jugendherberge (von 1922), wird für 1,6 Millionen Euro modernisiert und barrierefrei. Das Geld kommt Land Hessen, dem Kreis Waldeck-Frankenberg und dem Naturschutzbund Nabu.

Allein 925.000 Euro steckt das Land die Sanierung und Erweiterung der sanitären Anlagen aus den 1960er Jahren. Dafür müssen allerdings elf der bislang 134 Betten weichen, berichtet die Waldeckische Landeszeitung.

Der Nabu will durch die verbesserte Ausstattung in Zukunft nicht nur Schulklassen (bis zu vier Klassen können hier gleichzeitig übernachten), sondern auch Seminare und Fortbildungskurse anziehen.
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Die schönsten Burgen und Schlösser in Hessen

Schloss Auerbach mitsamt Kiefer
Schloss Auerbach mitsamt seiner berühmten Kiefer / Foto oben: Schloss Berlepsch / Fotos: Burgerbe.de

Als die Amerikaner 1945 die früheren preußischen Provinzen Nassau und Kurhessen und Teile des „Volksstaates Hessen“ vereinigten, nannten sie das Ganze stolz „Groß-Hessen“ („Greater Hesse“). Bei Gründung der Bundesrepublik 1948 bevorzugte ließ man das „Greater“ bescheiden wegfallen.

Es entstand ein geschichtsträchtiges, vielfältiges Bundesland, durchzogen von Mittelgebirgen, Wald, Autobahnen – und voller Schlösser und Burgen.

In der Nordhälfte ist allerorten das Erbe der einst mächtigen Landgrafen von Hessen spürbar, etwa im Residenzschloss Marburg. Mit dem Bergpark in Kassel mit Schloss Wilhelmshöhe und der Löwenburg verfügt Hessen jetzt auch über eine formidable Welterbestätte.
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Sababurg: „Dornröschenschloss-Hotel“ soll Ende 2018 schließen


Eingang zur Sababurg / Foto gemeinfrei / Foto oben: Wikipdia / Presse03 / CC-BY-SA 3.0
Eingang zur Sababurg / Foto gemeinfrei / Foto oben: Wikipdia / Presse03 / CC-BY-SA 3.0

Das Land Hessen hat den Pachtvertrag für das übergional bekannte „Dornröschenschloss-Hotel“ Sababurg im Sommer 2015 überraschend zum Jahresende gekündigt.

Doch die überraschte Pächtefamilie, die das Hotel seit 1960 führt, wehrte sich juristisch. Nun gibt es einen Kompromiss: Der Hotelbetrieb darf zunächst weiterlaufen, im Sommer beginnen derweil Sanierungsarbeiten durch das Land. Spätestens zum 30. April 2018 soll der Pachtvertrag dann enden und der Hotelbetrieb eingestellt werden.

Vieles deutet darauf hin, dass das Land Hessen die Denkmalimmobilie an den Landkreis Kassel abgibt (die Landkreis-CDU lehnt das allerdings ab).
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Burg Friedberg mit Adolfsturm, finanziert durch Geiselnahme

Nordtor der Burg Friedberg und der Adolfsturm / Foto: Wikipedia / Haselburg-Müller / CC-BY-SA 3.0
Nordtor der Burg Friedberg und der Adolfsturm / Foto: Wikipedia / Haselburg-Müller / CC-BY-SA 3.0
Tor zur Burg Friedberg / Foto: Wikipedia / Chris Dolezalek / CC-BY-SA 2.0
Tor zur Burg Friedberg / Foto: Wikipedia / Chris Dolezalek / CC-BY-SA 2.0

Efeu an alten Burgmauern ist eine pittoreske Sache. Dumm nur, wenn das Mauerwerk darunter unbemerkt durch aggressive Flechten angegriffen wird. Und poröse Mauern, in die Wasser eingedringt, sind ein gefundenes Fressen für beissende Nachtfröste. Da hilft dann auch das schönste Efeu nichts.

Von diesem Problem ist auch Burg Friedberg in Friedberg nördlich von Frankfurt betroffen. Das Land Hessen investiert jetzt 500.000 Euro in die Sanierung der Burgmauern. Es ist höchte Zeit: Der Mörtel ist teilweise abgeplatzt, durch Fugen sickert Wasser. Das meldet die Bad Vilbeler Neue Presse.

Die wohl älteste Burganlage Hessens beherbergt heute ein Oberstufengymnasium. Im Burggymnasium Friedberg werden etwa 600 Schüler der Klassen 11 bis 13 unterrichtet.
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