Schlagwort-Archiv: Burgen am Inn

Reichlich Funde bei Ausgrabung auf Burg Falkenstein (Flintsbach)

Bei den Bodenuntersuchungen wurde ein Stück Mauer entdeckt, das in der Vergangenheit Teil eines bisher unbekannten Gebäudes war. Sie grenzt an die Ringmauer der Burgruine Falkenstein. Foto: Landkreis Rosenheim / Foto oben: Wikipedia / Rufus46 / CC-BY-SA 3.0
Bei den Bodenuntersuchungen wurde ein Stück Mauer entdeckt, das in der Vergangenheit Teil eines bisher unbekannten Gebäudes war. Sie grenzt an die Ringmauer der Burgruine Falkenstein. Foto: Landkreis Rosenheim / Foto oben: Wikipedia / Rufus46 / CC-BY-SA 3.0

Bei Ausgrabungen auf der Burg Falkenstein bei Flintsbach am Inn nahe Rosenheim öffnete sich ein Fenster in das Leben auf einer Burg im Mittelalter und der Frühen Neuzeit. Die Archäologen fanden Reste von Keramikgefäßen und Ofenkacheln aus dem 12. bis zum 18. Jahrhundert.

Die Grabungen ergaben zudem, dass das Bodenniveau im Innenhof der Burg früher deutlich niedriger war als heute. Fazit der Forscher: Die mächtigen Schuttauffüllungen drücken offenbar auf die Ringmauer, sie sollten daher abgetragen werden.

Die Archäologen gruben an drei Stellen. Nirgendwo erreichten sie den Fels, auf dem die Grundmauern der Burg aus der Zeit des Burgbaus um das Jahr 1300. Das tiefste erreichte Niveau wird der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts zugerechnet.
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Schloss Ambras erhält Meisterwerk der Glasmalerei


schloss Ambras Innsbruck
Das Hochschloss von Schloss Ambras / Foto: Burgerbe.de / Foto oben: Die Wappenscheibe Erzherzog Ferdinands II. / Landesgedächtnisstiftung (Dauerleihgabe an Schloss Ambras Innsbruck) Foto: Bettina Neubauer-Pregl © Bundesdenkmalamt

Neue farbenfrohe Dauerleihgabe auf Schloss Ambras in Innsbruck: Dort kann man ab sofort die Wappenscheibe Erzherzog Ferdinands II. aus dem Jahr 1574 sehen: Ein Meisterwerk der Glasmalerei.

Das wertvolle Glasgemälde konnte im Frühsommer 2015 von der Landesgedächtnisstiftung erworben werden. Das meldet Schloss Ambras in einer Pressemitteilung.

Die in leuchtenden Farben strahlende Scheibe von 1574 stammt aus der Werkstatt des Glasmalers Thomas Neidhart.
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Festung Kufstein: Zugang zu Luftschutzstollen freigesprengt


Die Festung Kufstein in Tirol bekommt eine neue Attraktion – und ein Besucherzentrum. Zur Vorbereitung wird zurzeit ein Zugang zu den Luftschutzstollen im Festungsberg geschaffen. Angesichts des harten Gesteins (Dolomit) wird der neue Eingang freigesprengt.

Er wird dann 25 Meter tief in den Berg hineinführen und dort auf das weitverzweigte Stollensystem treffen. Die Sprengungen sollen etwa zwei Wochen lang dauern.
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