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Schloss Beuggen wird Hotel – Fotografieren ab sofort verboten

Schloss Beuggen: Fassade des Alten Schlosses / Foto: Wikipedia / Wladyslaw / CC BY 3.0 DE
Schloss Beuggen: Fassade des Alten Schlosses / Foto: Wikipedia / Wladyslaw / CC BY 3.0 DE / Foto oben: Taxiarchos228 / CC BY 3.0 DE
Die ehemalige evangelische Tagungsstätte Schloss Beuggen in Rheinfelden am Hochrhein ist zum Drei-Sterne-Hotel mit 54 Zimmern geworden. Pächter ist Christian Herzog (48), der bereits ein Hotel in Bad Säckingen betreibt und „bodenständig badische Küche“ fürs Schlosshotel-Restaurant ankündigt. Das Gästehaus mit weiteren 26 Betten auf dem Gelände bleibt erhalten.

Zum Ärger der Nachbarn ist der jahrzehntelang offene Schlosspark ab sofort für Nicht-Hotelgäste geschlossen. Der neue Eigentümer, Architekt Kai Flender, hat vor seinem Besitz als erstes eine Verbotstafel mit 17 Vorschriften aufstellen lassen.

Es ist jetzt zum Beispiel untersagt, auf dem Schlossareal zu fotografieren. „Sie würden ja auch nicht wollen, dass man Ihr Haus fotografiert“, begründete der Architekt das gegenüber der Badischen Zeitung und verweist darauf, dass die Öffnung des Parks zu Vandalismus, Müll und Hundekot geführt habe. Das Recht ist auf seiner Seite – als Eigentümer darf er auf seinem Privatbesitz solche Regeln erlassen.
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Symposium „Burgen am Hochrhein“ im November 2014



Die Titelseite des Flyers zum Symposium / Foto: Screenshot
Die Titelseite des Flyers zum Symposium / Foto: Screenshot
Unter den Titel „Burgen am Hochrhein“ wird es am 22. November 2014 ein deutsch-schweizerisches Symposium im beschaulichen Wehr in Baden geben. Veranstalterin ist die Stadt Wehr in Zusammenarbeit mit der Fricktalisch Badischen Vereinigung für Heimatkunde.

Dabei werden eine Reihe von jeweils 45-minütigen burgenspezifischen Vorträgen gehalten.

Die Landschaft auf beiden Seiten des Hochrheins ist durch viele höchst unterschiedliche Burgen geprägt. „Mit ihnen ist die Geschichte der zur Spitzengruppe des Adels zählenden Grafen von Rheinfelden, der Grafen von Homberg-Tierstein und der Habsburger verbunden„, schreibt Thomas Zotz in der Erläuterung zur Konzeption.

Hier das Vortrags-Programm:
10.15 Uhr: Alfons Zettler aus Dortmund über
„Die Burgen Hertenberg und Rheinfelden – Überlegungen zu den historisch-topographischen Voraussetzungen für ihre Entstehung

11 Uhr
Peter Frey aus Brugg spricht zum Thema
„Burgen ohne Turm – ein Beitrag zum frühen Burgenbau links des Hochrheins“

12.15 Uhr
Reto Marti, Liestal referiert zu
„Die Burg Altenberg bei Füllinsdorf und ihr frühes Ende: Versuch einer historischen Interpretation“

13 Uhr
Eva Maria Butz aus Dortund:
„Raumkonzepte. Die Erforschung der Raumnutzung auf Burganlagen am Beispiel der Burgen am Hochrhein.“

14.45 Uhr
Martin Strotz aus Tübingen:
„Die Bärenfels – eine Burg mit ungewöhnlichem Rundturm“

Thomas Zotz referiert über Burg Rötteln / Foto: Wikipedia / Taxiarchos228 / CC BY 3.0
Thomas Zotz referiert über Burg Rötteln / Foto: Wikipedia / Taxiarchos228 / CC BY 3.0

15.30 Uhr
Erik Beck aus Dortmund:
„Walter von Klingen und seine Herrschaft während des Interregnum. Überlegungen zur Rolle Wehrs und Klingnaus im 13. Jahrhundert“

16.45 Uhr
Andre Gutmann (Freiburg im Breisgau):
„Die habsburgische Burgenpolitik am Hochrhein und im Hotzenwald – die Burgen Wieladingen, Hauenstein und Rheinsberg im 13. und 14. Jahrhundert“

17.30 Uhr
Thomas Zotz (Freiburg im Breisgau):
Die Burg Rötteln bei Lörrach – vom Herrensitz des 12./13. Jahrhunderts zur markgräflichen Residenz im Spätmittelalter“

18.15 Uhr
Christoph Reding, Brugg:
„Die Burgen links des Hochrheins (Fricktal und nähere Umgebung) im Spätmittelalter und in der Neuzeit“

Auch die Badische Zeitung schreibt eine Ankündigung des Symposiums: „Wissenswertes im Zeichen der Burg