Schlagwort-Archiv: Burg Sooneck

Jessica Schober (Wortwalz) wird Burgenbloggerin

Burg Sooneck am Mittelrhein
Burg Sooneck am Mittelrhein: Hier soll die Burgenbloggerin wohnen / Foto: Burgerbe.de

Die Jury hat getagt und den per Annonce gesuchten Burgenblogger für Burg Sooneck bestimmt: Jessica Schober wird für ein halbes Jahr auf der malerischen Burg im Mittelrheintal leben und bloggen. Herzlichen Glückwunsch von hier aus!

Die 26-jährige Absolventin der Deutschen Journalistenschule hatte sich zuvor mit dem Projekt Wortwalz einen Namen gemacht, bei dem sie ihre journalistische Arbeit diversen (noch nicht aufgelösten) Lokalredaktionen von gedruckten Zeitungen anbot.

Die Münchnerin Jessica Schober hat sich gegen eine große Konkurrenz durchgesetzt: 743 ambitionierte Schreiber hatten sich bei der Rhein-Zeitung mit vielen interessanten Projektideen und bereits fertig angelegten Blogs beworben.

Die Jury hatte dann ein regelrechtes Casting veranstaltet, um den geeignetsten Bewerber heraus zu finden.
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743 Leute wollen Burgenblogger auf Sooneck werden


Julia aus Erkrath macht originelle Vorschläge zur farblichen Veränderung von Burg Sooneck. So etwa würde diese dann aussehen.
Julia aus Erkrath macht originelle Vorschläge zur farblichen Optimierung von Burg Sooneck. So etwa würde diese dann aussehen.

Der Andrang auf die im Netz ausgeschriebene Halbjahres-Stelle als Burgenblogger auf Burg Sooneck ist gewaltig. Wie die Rhein-Zeitung meldet, haben sich bis zum Ende der Meldefrist 743 Interessierte beworben, davon 200 am letzten Tag: Im Alter von 18 bis 70+, von trinkfesten Bielefelder bis zu neugierigen Neuseeländern. Alles dabei.

Die Initiatoren des rheinland-pfälzischen Vorzeigeprojekts in Sachen Blogger-Aktivierung zeigen sich jedenfalls „überwältigt von der Resonanz“.

Im Postfach gingen allerlei originelle Selbstempfehlungen ein: Vom neu angelegten Blog bis zum Paket mit Burggeist-Skulptur war so ziemlich alles dabei.
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Ratschläge für einen schlechten Burgenblogger*


Burgenblogger gesucht: Am Mittelrhein startet 2015 ein interessantes Experiment...  Foto: Burgerbe
Burgenblogger gesucht: Am Mittelrhein startet 2015 ein interessantes Experiment…

Für Burg Sooneck wird ein „Burgenblogger“ gesucht, der dort ein halbes Jahr lang frei wohnen darf und über seine Erlebnisse im Welterbe Mittelrheintal gegen eine Monatspauschalte berichten soll.

Hier ein paar Ratschläge für einen schlechten Burgenblogger…

Rassele Jahreszahlen herunter. Je mehr je besser. Sie sind das Rückgrat einer jeden Burggeschichte und auch ohne jeden Zusammenhang ein dankbares Mittel zur Entspannung. Das kennen die Leute aus dem Geschichtsunterricht. Es schafft gleich so eine träumerische Atmosphäre wohligen Wegsäuselns.
Du hast einen Bildungsauftrag, also rein mit dem Ziffernsalat in die Köpfe…
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Billig-Burgenblogger für Burg Sooneck gesucht


Burg Sooneck am Mittelrhein
Burg Sooneck am Mittelrhein: Hier soll der Burgenblogger wohnen / Fotos: Burgerbe.de

„Das Mittelrheintal“ sucht einen Burgenblogger. Genauer: Die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, die Rhein-Zeitung und die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz suchen jemanden, der ein halbes Jahr lang auf der malerisch über dem Rhein gelegenen Burg Sooneck wohnt.

Von dort aus soll er gegen eine „Aufwandsentschädigung“ von 2000 Euro Brutto (Werkvertrag) über den „Pulsschlag des Mittelrheintals“ bloggen. Auch kritische Anmerkungen sollen erlaubt sein.

Nein, ich werde mich nicht bewerben. Ich finde einen urlaubslosen Sommer für 2000 Brutto auch nicht gerade üppig. Jede Zeitungsvolontär im zweiten Tarif-Lehrjahr hat da mehr in der Tasche. Um die Qualität zu bekommen, die sie suchen, hätten die so etwas knausrig erscheinenden Organisatoren besser noch einen Tausi oder zumindest 500 Euro draufgelegt.

Dann wäre ich allerdings neidisch.
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Burg Sooneck und das Ende der Raubritter

Burg Sooneck am Mittelrhein
Burg Sooneck am Mittelrhein: Ein Wiederaufbau aus preußischer Zeit

Burgen machen selbstbewusst. Gelegentlich auch frech und gierig. Ein Beispiel waren die Herren von Hohenfels. Die sollten für die Abtei Kornelimünster die Burg Sooneck am Rhein (erste Erwähnung 1271) verwalten, die Handelswege schützen und Zoll kassieren, der der Abtei zustand.

Tatsächlich nutzten sie ihre Position auf dem Berg aber dazu aus, Zoll zu erheben und diese für sich selbst zu verwenden. Truppen des Rheinischen Städtebundes belagerten die Burg 1254, um die Raubritter in die Schranken zu weisen.

Doch die räuberischen Aktivitäten gingen auch danach weiter. Die genervten Äbte von Kornelimünster verkauften die außer Kontrolle geratene Rheinfestung 1271 schließlich an das Erzbistum Mainz.

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