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4 Oscars für „Grand Budapest Hotel“: Freude in Sachsen


"The Grand Hotel Budapest": Das Filmplakat / Bild:  Fox Searchlight Pictures
„The Grand Hotel Budapest“: Das Filmplakat / Bild: Fox Searchlight Pictures

Riesenerfolg für „The Grand Budapest Hotel“: Der weitgehend in Sachsen gedrehte Eröffnungsfilm der Berline 2014 räumt in Los Angeles vier Oscars ab.

Und zwar kann sich das Team der deutsch-britischen Co-Produktion über Preise für das beste Kostümdesign, das beste Make-Up, das beste Szenenbild und den besten Soundtrack.

Groß ist auch der Jubel in Sachsen: Die Innenaufnahmen des Hotels wurden in einem Görlitzer Jugendstil-Warenhaus gedreht.

Außerdem brauchte das Filmteam noch ein Schloss (im Film “Schloss Lutz”). Die Location-Scouts rieten gleich zu Schloss Waldenburg bei Zwickau, wo das ZDF schon für Terra X eine Doku über die Mätressen Augusts des Starken gedreht hatte.
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Drehort Burg Kriebstein als Papstpalast von Avignon

Sachsens Vorzeige-Burg: Burg Kriebstein / Foto: Burgerbe.de
Burg Kriebstein wird im ZDF Sitz von Papst Clemens VI. / Foto: Burgerbe.de

An Pfingstmontag 2014 erfreut das ZDF seine ältliche Zuschauerschaft um 18.15 Uhr mit der Doku „Die Kirche und das Geld“. Die Produktionsfirma Ifage („Terra X: Tatort Peru“) fuhr dazu an die entscheidenden Plätze der Papstgeschichte.

Gedreht wurden Szenen für den 45-Minuten-Steifen in Rom und Avignon (eines Tages bin ich auf die Doku „Das ZDF und das Geld“ gespannt. Drehorte Mainz/Berlin/Barbados).

Nun passierte in Frankreich etwas, was das Allmachtsgefühl der Sender-Oberen doch arg angekratzt haben dürfte: Die deutschen Schauspieler konnten im Papstpalast (inzwischen Museum mit Papstwein-Verkauf) ihre Sprüche nicht aufsagen. Es gab keine Drehgenehmigung für die Innenräume.

Quelle Affront! Was früher ein Kriegsgrund gewesen wäre, führt heute zur Improvisation – und einem Termin in Sachsen.

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Graf Lehndorffs eingemauerter Schatz auf Burg Kriebstein

Sachsens Vorzeige-Burg: Burg Kriebstein / Foto: Burgerbe.de
Sachsens Vorzeige-Burg: Burg Kriebstein / Foto: Burgerbe.de

Die Sage von reichen Schätzen, die in den dicken Mauern von Burgen ruhen sollen, ist nicht totzukriegen. Und hin und wieder tauchen verborgene, längst vergessene  Kostbarkeiten ja auch ganz unvermutet wieder unter alten Fliesen oder vergraben im Schlosspark wieder auf. So geschehen auch auf Burg Kriebstein, „Sachsens schönster Ritterburg“ (Eigenwerbung).

Und gleich hatte man ein Politikum, denn der Schatz führt Jahrzehnte zurück in die Geschichte – und es hätte ihn dort eigentlich gar nicht geben dürfen…

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„Die Gräfin“: Gedreht auf sächsischen Burgen

Alžbeta_Bathory
Gräfin Bathory – Bild: Wikipedia/Prskavka

Am 25. Juni 2009 ist „Die Gräfin“ („The Countess“) in die deutschen Kinos gekommen. Erzählt wird die Geschichte der steinreichen aber leider äußerst blutrünstigen und gewissenlosen ungarischen Gräfin Erzsébet Báthory (1560-1614), die – der Legende nach – zum Erhalt ihrer Schönheit im warmen Blut ihrer jungen, unschuldigen Opfer gebadet hat.

Das ist natürlich ein Stoff, der sich prima für die große Leinwand umsetzen lässt. Der Streifen mit reichlich Kunstblut spielt zu großen Teilen auf sächsischen Burgen und Schlössern. So drehten die Hauptdarsteller Julie Delpy und Daniel Brühl unter anderem auf Burg Kriebstein, der Albrechtsburg in Meißen und im Albrechtsdom.

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Frontal 21 stoppt Brücken-Bau vor Burg Kriebstein

Sachsens Vorzeige-Burg: Burg Kriebstein / Foto: Burgerbe.de
Sachsens Vorzeige-Burg: Burg Kriebstein / Foto: Burgerbe.de

Für 13 Millionen Euro wollte das Land Sachsen eine Brücke über das Zschopautal bauen, genau vor der historischen Burg Kriebstein – obwohl kaum Autos die Strecke nutzen und Denkmalschützer empört aufschrieen.

Die Autos wären auf Dachhöhe der Burg gefahren, gerade mal 100 Meter entfernt.

Einem Beitrag des ZDF-Magazins Frontal 21 in Kombination mit Bürgerprotesten ist es zu danken, dass die Bürokraten von ihrem Schildbürgerstreich abließen und sich neue Felder für ihr unseliges Wirken suchen mussten (die Brücke hätte natürlich über Fördergelder finanziert werden sollen…).

Nach Ausstrahlung des Beitrags im Mai 2008 – ich habe ihn zufällig gesehen und mich schrecklich geärgert -, teilte die sächsische Landesregierung im Oktober mit, auf den Bau verzichten zu wollen.

Mal sehen, was ihnen als nächstes einfällt. Mit problematischen Brücken kennt man sich in Sachsen ja aus…
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