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Wo liegt Burg Schreckenstein?

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27 Bände ist die Burg Schreckenstein-Reihe stark

Ich habe in den Achtziger Jahren immer wieder die Bücher über die Jungen von Burg Schreckenstein von Oliver Hassencamp verschlungen. Was für spannende und mitreißende Geschichten über eine verschworene Gemeinschaft auf einer Burg: Weit weg von Pubertät, Geld- und Jobsorgen, ganz damit beschäftigt, Streiche auszuhecken, hochanständig zu sein – und möglichst große Portionen Dampfnudeln zu vertilgen.

Wunderbar konnte man sich in die Rollen der selbsternannten „Ritter“ hineinträumen und ihren Abenteuern auf und um Burg Schreckenstein (mit Folterkammer und klapprigem Gruselskelett hinter der Geheimtür) und dem Mädcheninternat Schloss Rosenfels folgen.

Ich habe alle Bände noch im Keller. Mein Lieblingsroman ist dabei die Exkursion ins verspukte Partner-Internat in Schottland. Haggis statt Dampfnudeln, quasi.

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Katlenburg: Neue Herren auf der Bücherburg

140px-katlenburgwappen.jpgGerüchte, nach denen eine rechte Gruppierung den historischen Burgbergkomplex von Katlenburg (Kreis Northeim/südl. Niedersachsen) übernehmen könnte, haben sich nicht bestätigt.

Zum 1. Januar 2008 wurde eine gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung von Gästehäusern, die Eichsfelder Hütte, Pächter des Areals. Das meldet die Hessisch/Niedersächsische Allgemeine in ihrer Online-Ausgabe.

Die Katlenburg soll unter neuer Regie für die nächsten 15 Jahre als Bildungs- und Freizeitstätte weitergeführt werden. Auch eine Gaststätte sei geplant.
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Lesefutter für den Herbst: Bücher über Burgen

Was ich noch hier so liegen habe (es geht auf Weihnachten zu, daher könnten das auch Geschenke-Tipps für Burgenfreunde sein, Bücher über Burgen kommen da bestimmt gut an):

  • Manfred Akermann, Die Staufer, erschienen im Theiss-Verlag, mit vielen Infos/Fotos auch über Burgen (Link zu Amazon).

  • Thomas Biller, Burgen und Schlösser im Odenwald, Ein Führer zu Geschichte und Architektur, im Verlag Schnell & Steiner.

  • Der schwarze Führer: Deutschland (Übersicht über Spuk- & Sagengeschichten)
  • (scheint inzwischen vergriffen zu sein).

Rezensionen dazu folgen, wenn ich Lust dazu habe. Muss erst noch Philip Roth, Verschwörung gegen Amerika auslesen. Die nächsten Foto-Artikel beschäftigen sich dann mit Burg Breuberg, der Frage nach dem Wiederaufbau des Heidelberger Schlosses und dem Komplex Quedlinburger Dom.

Ja, genau, da wo der Raubgrafenkasten steht…


Bücher über Burgen: Polyglotte Burgenkunde


img_2738.JPGDie Autorin Gabriele Knoll hat bei Polyglott eine 256 Seiten starke Übersicht sehenswerter Burgen herausgebracht. Positiv fällt das Büchlein erstmal durch den Preis von 12,95 Euro auf. Vorgestellt werden 45 Burgen und Schlösser, geordnet nach Bundesländern.

Am Anfang steht eine historische Einführung („Warum ist eine Burg so wehrhaft?“), den Abschluss bilden fünf Tourenvorschläge mit Landkarten („Zu Raubrittern und Landesfürsten am Rhein“). Das Layout des durchgängig farbigen Heftes ist professionell. Keine öde Bleiwüste, sondern optisch gut aufgelockerte Seiten.5976805_bz2725582_big.jpg

Überraschungen darf man keine erwarten. Natürlich steht Schloss Neuschwanstein drin ;-). Durch den Umfang des Buchs bleiben jedoch für jede Anlage mehrere Seiten Platz, die fachmännisch – und aufgelockert durch Sagen und Legenden – gefüllt sind. Die Fotoqualität ist auf gutem Reiseführer-Niveau. Besonders gefreut hat mich, dass auch das Auerbacher Schloss (Hessen) Aufnahme gefunden hat.

Fazit: Für den Preis als grobe „Was-ist-Wo?“-Übersicht durchaus zu empfehlen.

Info: Burgen und Schlösser in Deutschland, Polyglott, 2007/2008, 12,95 Eur

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