Schlagwort-Archiv: Bauen wie im Mittelalter

Ringwall im Moor: Die Rätsel der Arkeburg

Schild am Eingang zur Arkeburg / Foto: Wikipedia / Corradox / CC-BY-SA 4.0
Schild am Eingang zur Arkeburg / Foto: Wikipedia / Corradox / CC-BY-SA 4.0 / Bild oben: Widukind unterwirft sich Karl der Großen / gemeinfrei

Die Arkeburg bei Vechta war die größte Ringwallanlage Norddeutschlands. Und sie steckt weiter voller Rätsel.

Die Kernfragen lautet: Warum wurde eine 350 x 260 Meter messende Anlage mitten ins niedersächische Moor gebaut? Wer hatte ein Interesse daran, sich hier im Morast zu verbarrikadieren? Und was hat Sachsen-Herzog Widukind damit zu tun?

Um Licht ins Dunkel der Geschichte zu bringen, startete 2013 das Drittmittelprojekt „Erforschung der Arkeburg“ an der Universität Vechta. Jetzt liegt ein Zwischenbericht vor.
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Vorbild Guédelon: Klosterstadt Campus Galli entsteht


Campus Galli-Baustelle bei Messkirch: Steinmetze in Aktion / Foto: Burgerbe.de
Campus Galli-Baustelle bei Meßkirch: Steinmetze in Aktion / Foto: Burgerbe.de

Der Burgbau mit mittelalterlichen Werkzeugen in Guédelon findet Nachahmer in Deutschland: In Meßkirch in Baden-Württemberg entsteht auf diese Weise eine ganze mittelalterliche, genauer karolingische Klosterstadt (natürlich mit Kirche aber leider ohne Burg). Am 22. Juni 2013 ist das Projekt gestartet.

Direktes Vorbild ist der nie vollständig realisierte Plan aus dem neunten Jahrhundert zum Campus Galli, einer idealen Klosteranlage in St. Gallen, Schweiz, der auf der sonnigen Bodensee-Insel Reichenau entstand (Mönche hatten ja schon mal viel Zeit zum Nachdenken über eine bessere Welt).
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Vorbild Guédelon: Der verschobene Burgbau von Bautzen

Burgbaustelle Guédelon: Auch ein Vorbild für Bautzen / Foto: Burgerbe.de
Burgbaustelle Guédelon: Auch ein Vorbild für Bautzen in Ostsachsen

Das französische Burgenbau-Projekt Guédelon strahlt bis nach Sachsen: Die Firma Civitas Bautzen GmbH möchte am Ufer eines Stausees bei Bautzen einen Erlebnispark errichten, dessen Zentrum eine mittelalterliche Burg sein soll.

Der Clou: Burg und Parkgebäude sollen von 40 bis 50 Mitarbeiter und ehrenamtlichen Helfern mit mittelalterlichen Methoden errichtet werden. Die Handwerker hätten so jahrelang einen Job – und könnten den (zahlenden) Besuchern gleich etwas über die Arbeitstechniken der damaligen Zeit erzählen. Auf den Areal ist reichlich Platz: Es hat eine Größe von 24 Fußballfeldern.

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