Schlagwort-Archiv: Barrierefreiheit

Sanierung: Jugendburg Hessenstein bis Mai 2017 geschlossen

Burgtor und Hauptgebäude der Burg Hessenstein / Foto: Wikipedia / Otter / CC-BY.SA 3.0 / Foto oben: Wikipedia / Pimpernella / CC-BY-SA 3.0
Burgtor und Hauptgebäude der Burg Hessenstein / Foto: Wikipedia / Otter / CC-BY.SA 3.0 / Foto oben: Wikipedia / Pimpernella / CC-BY-SA 3.0

Burg Hessenstein, Hessens erste Jugendherberge (von 1922), wird für 1,6 Millionen Euro modernisiert und barrierefrei. Das Geld kommt Land Hessen, dem Kreis Waldeck-Frankenberg und dem Naturschutzbund Nabu.

Allein 925.000 Euro steckt das Land die Sanierung und Erweiterung der sanitären Anlagen aus den 1960er Jahren. Dafür müssen allerdings elf der bislang 134 Betten weichen, berichtet die Waldeckische Landeszeitung.

Der Nabu will durch die verbesserte Ausstattung in Zukunft nicht nur Schulklassen (bis zu vier Klassen können hier gleichzeitig übernachten), sondern auch Seminare und Fortbildungskurse anziehen.
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Kronach: „Die Festung rockt“ fällt 2017 aus

Trutzig: Die Festung Rosenberg (Kronach) / Foto oben: Wikipedia / Tors / CC-BY-SA 3.0
Trutzig: Die Festung Rosenberg (Kronach): Spielort von Die Festung rockt / Foto oben: Wikipedia / Tors / CC-BY-SA 3.0

Wegen Bauarbeiten auf der Festung Rosenberg im fränkischen Kronach muss das Open-Air-Festival „Die Festung rockt“ 2017 pausieren.

Das teilten die Veranstalter vom Kulturzentrum Struwwelpeter jetzt über die Coburger Neue Presse mit. Zurzeit wird der Veranstaltungsort des Open-Air-Konzerts, die Wallgrabenanlage, barrierefrei umgebaut. Und das dauert.

Am Ende soll sich hier eine ebenerdig erreichbare „deutlich aufgewertete“ Multifunktionsfläche mit einem Parkplatz befinden.
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Burg Vischering wird barrierefrei: LWL gibt eine Million Euro

Burg Vischering ist ein malerisches Reiseziel / Fotos: Burgerbe.de
Burg Vischering ist ein malerisches Reiseziel / Fotos: Burgerbe.de

Für den barrierefreien Umbau der Burg Vischering im Münsterland sprudeln die Landesgelder: Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) will den Kreis Coesfeld mit einer Million Euro dabei unterstützen.

Das meldet der LWL in einer Pressemitteilung, freilich ohne hinzuzufügen, dass die gesamten Arbeiten 9,5 Millionen Euro kosten sollen, und die Hauptburg währenddessen zwei Jahre lang nicht zugänglich ist.

Die Burg soll unter dem Titel „WasserBurgenWelt“ (immerhin kein Anglizismus) ein neues Konzept erhalten.
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Burg Falkenberg ist saniert – und barrierefrei

So sah die Ruine Falkenberg 1831 aus / Foto: gemeinfrei / Foto oben: Foto: Wikipedia/Urmelbeauftragter Lizenz: CC-BY-SA-3.0,2.5,2.0,1.0
So sah die Ruine Falkenberg 1831 aus / gemeinfrei / Foto oben: Wikipedia/Urmelbeauftragter / CC-BY-SA-3.0

2008 hatte die bayerische Marktgemeinde Falkenberg (Einwohnerzahl damals: 943) die über dem Ort liegende der Familie von der Schulenburg gekauft. Ein mutiger Schritt, angesichts des anstehenden Sanierungsaufwands, den man auf drei Millionen Euro schätzte.

Am Ende wurden es acht Millionen, was die Mini-Gemeinde durch Fördergelder stemmte. Nun ist die Sanierung abgeschlossen.

Über Falkenberg im Landkreis Tirschenreuth thront jetzt die erste barrierefreie Burg Deutschlands.
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Schlossbesuch: Wer zahlt bei „Stolperunfällen“?

Schloss Ippenburg: Besitzer müssen keinen Schadenersatz nach Stolperunfall leisten / Foto: Wikipedia / Imma Schmidt /
Schloss Ippenburg: Besitzer müssen keinen Schadenersatz nach Stolperunfall leisten / Foto: Wikipedia / Imma Schmidt / CC BY-SA 3.0 DE

Burgen und Schlösser sind voller Stolperfallen. Je uriger das Gemäuer, desto mehr Stufen, lockere Steine und andere Hindernisse liegen im Weg. Doch wenn etwas passiert, wer zahlt dann?

Kommt drauf an, sagen die Juristen. Ein aktueller Fall betrifft das Gartenfestival von Schloss Ippenburg (Bad Essen) in Niedersachsen. Eine Besucherin war über eine vier Zentimeter Höhe Schwelle im Bereich des Tores gestolpert und hatte sich „erheblich verletzt“. Sie forderte nun Schadenersatz vom Schlosseigentümer, schreibt juragentur.de.

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