Schlagwort-Archiv: Aufzug

Burg Nagoya: Abriss und Wiederaufbau aus Holz geplant

Vor der Zerstörung: Burg Nagoya im Jahr 1880. Foto gemeinfrei / Foto oben: gemeinfrei
Vor der Zerstörung: Burg Nagoya im Jahr 1880. Foto gemeinfrei / Foto oben: gemeinfrei

Auf der japanischen Insel Honshu ist der Abriss des Wahrzeichens der Stadt Nagoya geplant. Burg Nagoya soll aber nur etwa drei Jahre lang verschwinden. Geplant ist der Wiederaufbau des Haupt-Burgturms aus Stein und vor allem Holz für 50,5 Millionen Yen (etwa 38 Millionen Euro) bis 2022.

Hintergrund: Die weitgehend aus Holz errichteten japanischen Burgen waren im Zweiten Weltkrieg leichte Beute für die US-Bomberflotte. Auch die 1532 und 1612 errichtete Burg von Nagoya ging 1945 in Flammen auf und brannte bis auf die Grundmauern ab. Nur drei Tore und drei kleine Türme blieben erhalten.

Was man heute sieht, ist ein weitgehend aus Stahlbeton errichteter Nachbau von 1959.
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Burg Scharfenstein: Nächste Sanierungs-Runde


Burg Scharfenstein (Kernburg) Foto: Wikipedia / MacElch (Rainer Kunze) / CC-BY-3.0
Burg Scharfenstein (Kernburg) Foto: Wikipedia / MacElch (Rainer Kunze) / CC-BY-3.0

Seit inzwischen acht Jahren läuft die Sanierung von Burg Scharfenstein im Eichsfeld. Nun geht sie in eine neue Runde: Ostflügel und Gewölbekeller werden saniert, und eine Lücke im Südwestflügel wird durch einen Bau mit Aufzug geschlossen.

Dabei wurde gerade der Stumpf des alten Bergfrieds entdeckt. Sein Keller soll jetzt geöffnet werden. Das meldet die Thüringer Allgemeine.

Bezahlt wird das Ganze durch Mittel der Stadt Leinefelde-Worbis und durch Fördergelder.

Die Burg stammt ursprünglich von 1209. Zur Nemesis der Anlage entwickelte sich der Prediger Heinrich Pfeiffer. Er trommelte in umliegenden Dörfern und unter der bis heute erhaltenen Linde auf der Burg für die Lehren Martin Luthers. Und das ziemlich erfolgreich.
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Ein Schrägaufzug zur Festung Marienberg in Würzburg?


Die Festung Marienberg über Würzburg / Fotos: Burgerbe.de
Die Festung Marienberg über Würzburg / Fotos: Burgerbe.de

Wenn ein Funktionär bei seiner Klientel Punkte machen will, fordert er gerne etwas ganz Großes für ebendiese. Am liebsten edel und teuer, und zu bezahlen durch jemand anders (EU-Mittel, Landesgeld etc.)

Wobei wir bei der Festung Marienberg in Würzburg wären. Die liegt etwa 75 Meter über der fränkischen Stadt und ist zu Fuß von der Mainbrücke aus in 15 bis 20 Minuten zu erreichen. Wem das zu anstrengend ist, der kann den Bus nehmen oder einen den 220 Parkplätze ansteuern.
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Burg Altena: Erlebnisaufzug planmäßig eröffnet


Burg Altena: Im Burghof soll der Erlebnisaufzug enden / Foto: Burgerbe.de
Burg Altena entdecken: Das geht jetzt auch per Aufzug / Foto: Burgerbe.de

Auf Burg Altena ist am Samstag plangemäß der 6,7 Millionen(!) Euro teure Erlebnisaufzug feierlich eröffnet worden. In Anwesenheit von NRW-Bauminister Michael Groschek gab es glücklicherweise keine Pannen mehr (bei der Pressevorführung vor einer Woche hatten noch die Aufzugtüren gestreikt).

Die Fahrt mit dem Lift über 70 Höhenmeter von der Altstadt zur Burg Altena dauert 35 Sekunden. Die Kabine fasst 15 Fahrgäste. Der 3 x 3,60 Meter breite Aufzugschacht war zuvor aufwendig in die sauerländische Grauwacke gebohrt worden.
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Heidenheim: Ein Aufzug zu Schloss Hellenstein?


Schloss Hellenstein über Heidenheim an der Brenz / Foto: Wikipedia/Stadt Heidenheim
Schloss Hellenstein über Heidenheim an der Brenz / Foto: Wikipedia/Stadt Heidenheim/CC BY-SA 3.0 DE

Steile 70 Meter über der Altstadt von Heidenheim liegt die einstige württembergische Festung Schloss Hellenstein. Die Idee, Stadt und Burg mit einem Aufzug zu verbinden, ist schon Jahrzehnte alt, erhält aber jetzt neuen Schwung. Darüber berichtet die Heidenheimer Zeitung.

Wer nach dem schweißtreibenden Aufstieg oben ankommt, kann sich das örtliche Heimat- und das Württembergische Kutschen- und Karrenmuseum ansehe. Außerdem liegen auf dem Schlossberg das „Congress Centrum Heidenheim“  und das „Best Western Premier Schlosshotel Park Consul“ (was für ein Name).
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