Schlagwort-Archiv: Albrechtsburg

MDR-Musiksommer auf Schlössern und Burgen

Die Heldburg wird zum Deutschen Burgenmuseum
Auf der Heldburg ist Quartonal zu Gast / Foto: Burgerbe

Klassische Musik in mitteldeutschen Schlössern und Burgen, gelegentlich aktualisiert mit einer Prise Pop – das ist so inetwa das Konzept der „Schlösser und Burgen“-Reihe des MDR Musiksommers.

Noch bis zum 10. August 2014 sind die diversen Chöre und Bands in historischen Anlagen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zu Gast.

Vor den Konzerten gibt es kostenlose Schlossführungen, allerdings nur, wenn man sich eine Woche vorher per Mail bei musiksommer@mdr.de angemeldet hat. Offenbar hat man beim Sender Angst, ansonsten von der zumeist älteren Zuschauerschaft überrannt zu werden…
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Die Industrialisierung: Als Burgen zu Fabriken wurden


Mittelalter und industrielle Revolution sind eine ziemlich verrückte Mischung, wie man nicht erst seit Mark Twains Yankee an König Arthurs Hof weiß.

Kaum etwas passt so wenig zusammen wie das Zeitalter der alten Rittersleut auf ihren turmbewehrten Burgen, deren fortschrittlichstes Werkzeug der menschenbetriebene Drehkran war, zur Ära der rauchenden Schlote und der beginnenden Massenproduktion.

Und doch zogen diverse Unternehmer im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts ihre Fabriken ausgerechnet in alten Burgen und Schlössern hoch, ohne die leiseste Rücksicht auf die historische Bausubstanz zu nehmen.
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Burgenfotos im nächtlichen Scheinwerferlicht

Wenn die Sonne untergeht, werden die meisten Burgen zugesperrt. Doch viele Anlagen entwickeln gerade in der Dunkelheit einen ganz eigenen Charme. Zumindest, wenn sich die Gemeinde eine entsprechend-ansprechende Beleuchtung leisten kann oder diese subventioniert bekommt.

Ich bin ja mal spätabends bei der Albrechtsburg in Meißen angekommen, und wollte das wirklich gelungene Lichterspiel dort zu fotografieren (vor dem 2013er-Hochwasser). Dummerweise gingen auf Sachsens Vorzeigeburg um Punkt 23 Uhr die Lichter aus.

Ansonsten hätte ich hier noch mehr Bilder von dem sich in der Elbe spiegelnden spätgotischen Schmuckstück zeigen können. Die Italiener sind da standhafter, etwa bei der Beleuchtung der Engelsburg, der runden Festung am Tiber in Rom, die sie zur Freude der Touristen und spät in den Vatikan heimkehrenden Päpste auch noch nachts illuminieren (Foto oben).

Sehr gelungen ist auch die Beleuchtung der beiden wieder aufgebauten Mauerringe um die Altstadt von Carcassonne in Südwestfrankreich. In Frankreich sind ohnehin die Spectacles Son et Lumière, die Klang- und Licht-Spektakel, an berühmten Burgen zum Beispiel im Loire-Tal gängig und richtige Besuchermagnete, die Sagen rund um die alten Gemäuer erzählen (bei uns leider weitgehend unbekannt).

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Drei freie Tage: Burgen-Tour von Südwest nach Südost

Jan, Elbe, Albrechtsburg

Har, freie Tage und gutes Wetter für eine kleine Foto-Safari „Best of Deutschlands Burgen“. Klingt nach einer guten Idee, oder?

Tag 1 – 26. Mai 2008

Los ging es am Montag von Stuttgart aus nach Burg Hohenzollern bei Hechingen. Eine Burg voller Preußen-Nippes, einschließlich viiieler Schnupftabaks-Dosen vom Alten Fritz und allerlei Zigaretten-Etuis von Wilhelm Zwo, die dieser an Günstlinge verschenken ließ.

Ob das etwas damit zu tun hatte, dass der Kehlkopfkrebs-Tod seines stark rauchenden Vaters Friedrich ihm 1888 auf den Thron half? Ich weiß es nicht.

Auch das Kleid mit der wahnsinnig langen Schleppe, mit dem die preußische Königin Luise 1806 beim Treffen mit Napoleon den Korsen zu besseren Friedensbedingungen bewegen wollte, ist hier im Museum zu finden.

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