Alpenverein kauft die Schweppermannsburg

Die Schweppermannsburg 1990 / Foto: Wikipedia / MacElch (Rainer Kunze) / CC BY-SA 3.0 DE
Die Schweppermannsburg 1990 / Foto: Wikipedia / MacElch (Rainer Kunze) / CC BY-SA 3.0 DE

Der Streit um die Zukunft der Schweppermannsburg zwischen Alpenverein, Gemeinde Kastl und einer Bürgerinitiative ist zu Ende. Der Vorsitzende des örtlichen Alpenvereins hat die historische Anlage im mittelbayerischen Lauterachtal (ca. 50 km östlich von Nürnberg) jetzt vom Freistaat gekauft.

Der 2007 gegründete Burgverein, der die Gemeinde Kastl zum Kauf animieren wollte, hat das Nachsehen. Die Gemeinde, die ursprünglich Interesse am Kauf signalisiert hatte und dafür vom Alpenverein scharf kritisiert worden war, scheute offenbar letztlich das sich abzeichnende finanzielle Risiko.
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Hochhäuser vor Burg Bratislava?


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Burg Bratislava/Foto: Wikipedia/Stimoroll/CC BY-SA 3.0

Wenn Geschichte und Moderne baulich auf engem Raum aufeinanderprallen, gibt es regelmäßig Ärger. Erinnert sei nur an das Hickhack um den Kölner Dom und diverse Hochhäuser, das die Unesco dazu brachte, die Kathedrale kurzzeitig auf die Liste der bedrohten Kulturgüter zu setzen. Gar nicht zu reden vom Theater um die neue Elbbrücke bei Dresden.

Bei solchen Konflikten zeigt sich eines: Es muss eine starke Lobby da sein, die Kulturgut verteidigt. Die Kölner Wirtschaft und Lokalpolitik hatte schlicht Angst, den begehrten Weltkulturerbe-Status und damit an Image und Touristen einzubüßen.

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Schloss Wolfsburg und die Stiftung des „reichen Hans“


Schloss Wolsburg
Schloss Wolfsburg

Zu den langlebigsten Dingen, die Menschen so produzieren – neben Baudenkmälern, Literatur und Kunst -, zählt der Müll. So sehen das zumindest Archäologen, die in den Hinterlassen- schaften verflossener Generationen herumstochern.

Gerade das niedere Volk, über dessen Situation kaum schriftliche Quellen stichhaltige Auskünfte geben, teilt uns in seinen Abfallgruben so einiges mit.

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Vom Freiburger Foltermuseum zur Vlotburg

Sieben Jahre lang hatte das beschauliche Freiburg im Breisgau eine etwas makabere Attraktion: Im Schatten des Münsters, fast in Reichweite der Wasserspeier, fand sich das überaus beliebte Foltermuseum.

Nunja, beliebt bei vielen Touristen, die nach dem Erklettern des Münster-Turms vorbeischauten. Kirchlichen Würdenträgern war die etwas reißerische Erinnerung an die Zeit der Inquisition denn doch ein Dorn im Auge.

Zwischen 1550 und 1628 wurden in Freiburg 302 Menschen als Hexen und Zauberer verurteilt, davon 131 hingerichtet. Eine Plakette am Martinstor erinnert heute an die Opfer.

Als „unseriös“ kritisierte das Domkapitel die Schau des Museums. Die Initiatoren machten sich im Gegenzug einen Spaß daraus, die betreffenden Zeitungsartikel (mit Überschriften wie „Kann denn Folter Sünde sein?“) an die Tür zu heften.

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Katlenburg: Neue Herren auf der Bücherburg

140px-katlenburgwappen.jpgGerüchte, nach denen eine rechte Gruppierung den historischen Burgbergkomplex von Katlenburg (Kreis Northeim/südl. Niedersachsen) übernehmen könnte, haben sich nicht bestätigt.

Zum 1. Januar 2008 wurde eine gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung von Gästehäusern, die Eichsfelder Hütte, Pächter des Areals. Das meldet die Hessisch/Niedersächsische Allgemeine in ihrer Online-Ausgabe.

Die Katlenburg soll unter neuer Regie für die nächsten 15 Jahre als Bildungs- und Freizeitstätte weitergeführt werden. Auch eine Gaststätte sei geplant.
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