Achilleion: Das „Sissi“-Schloss auf Korfu


Sommerterrasse vor dem Achilleion / Foto (und Foto oben); Foto: Wikipedia, Bärwinkel,Klaus / CC-BY-SA 3.0
Sommerterrasse vor dem Achilleion / Foto (und Foto oben); Foto: Wikipedia, Bärwinkel,Klaus / CC-BY-SA 3.0

Was macht man als österreichische Kaiser-Gattin an einem strunz-konservativen Hof voller intriganter Speichellecker, wenn man seine biologische Pflicht zur Lieferung des Thronfolgers erfüllt hat? Und wenn man mit dem Durchzug in den heimischen Schlössern nicht klarkommt?

Elisabeth „Sissi“, Kaiserin von Österreich, und zu diesem Zeitpunkt gerade 22 und bereits dreifache Mutter, antwortete mit: „Reisen. Am liebsten allein und nach Korfu“. Das war 1860.

Die griechische Insel im Ionischen Meer ließ die gebürtige Bayerin zeitlebens nicht mehr los. 30 Jahre später, ihr Erstgeborener hatte gerade Suizid verübt, wurde die Sehnsucht nach der fernen Sonneninsel übermächtig.

„Sissi“ setzte ihrer Korfu-Begeisterung mit dem Bau des Achilleion ein palastartiges Denkmal.
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Schloss Wittringen: Gladbecks ganzer Stolz

Nachts ist Schloss Wittringen beleuchtet / Foto: Burgerbe.de / Foto oben: Foto: Wikipedia / Marcel Reidock / CC-BY-SA 4.0
Nachts ist Schloss Wittringen beleuchtet / Foto: Burgerbe.de / Foto oben: Foto: Wikipedia / Marcel Reidock / CC-BY-SA 4.0

Mächtig stolz war man in Gladbeck, als im Juni 1919 endlich die „Unabhängigkeit“ erreicht war. Man sei nun die „jüngste Stadt Neu-Deutschlands“, jubilierten die Blättchen nach der Übergabe der Stadtrechte an den Ort zwischen Recklinghausen und Bottrop.

Kaum hatte der Rat die Kontrolle über den eigenen Haushalt, da wurden Großprojekte geplant, was das Zeug hielt. Die örtlichen fünf Zechen brachten kräftig Steuergeld.

Ein Freibad? Her damit!
Ein Stadion? Nur zu!
Ein Schloss? Klar, aber bitte Seelage. Und rheinische Renaissance!

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Schloss Schnaditz zwangsgeräumt: Verkauf für 1 Euro rückgängig gemacht

Ostseite von Schloss Schnaditz / Foto: Wikipedia / Tnemtsoni / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Wikipedia / Radler 59 / CC-BY-SA 3.0
Ostseite von Schloss Schnaditz / Foto: Wikipedia / Tnemtsoni / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Wikipedia / Radler 59 / CC-BY-SA 3.0

Aus der Traum von den Dollar-Millionen für Schloss Schnaditz: Mit Unterstützung der Polizei hat die nordsächsische Stadt Bad Düben das Gebäude frühmorgens geräumt und die Schlösser austauschen lassen.

Die hochfliegenden Pläne einer deutsch-amerikanischen Investorengruppe, die das Schloss 2014 für einen Euro gekauft hatte, sind damit beendet.

Das Schloss ist nach der Rückübertragung nun wieder im Besitz der Kommune. Das berichtete die Leipziger Volkszeitung (LVZ).

Zwei Termine für einen freiwilligen Auszug hatten die von den Investoren gegründete Schloss Schnaditz GmbH laut LVZ verstreichen lassen. Zwei Bewohner, Mutter und Sohn, räumten das Schloss am Ende beim Erscheinen der Polizei ohne Widerstand.
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Die schönsten Schlösser in Mecklenburg-Vorpommern


Hotel Schloss Schlemmin soll versteigert werden / Foto: Wikipedia / DarkOne / CC-BY-SA 2.5
Hotel Schloss Schlemmin soll im März 2019 zwangsversteigert werden / Foto: Wikipedia / DarkOne / CC-BY-SA 2.5 / Foto oben: Schweriner Schloss / Foto; Burgerbe.de

Rund 2000 Schlösser und repräsentative Gutshäuser soll es im heutigen Mecklenburg-Vorpommern geben.

Gegenden wie die Mecklenburgische Seenplatte oder die Mecklenburgische Schweiz laden zu ausgedehnten Schlösser- und Gutshaus-Touren ein – gerne mit dem Fahrrad. Diverse Herrenhäuser haben nach der Wende als Schlosshotels neu eröffnet.

Die Vielzahl an schlossartigen Herrenähusern erklärt sich durch die diversen vermehrungsfreudigen Adelsgeschlechter. Vor allem Hofbeamte des Herzogtums Schwerin (ab 1815: Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin) wirkten als ambitionierte Bauherren mit einer Vorliebe für repräsentative Gärten – und lebenslustige Herzoginnen – ließen gern großzügig bauen.
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Berliner Stadtschloss-Wiederaufbau: 18 Millionen Euro fehlen

Das wiederufgebaute Berliner Stadtschloss mit Kuppel  (Computersimulation) / Bild: Wikipedia/eldaco
Das wiederufgebaute Berliner Stadtschloss mit Kuppel (Computersimulation) / Bild: Wikipedia/eldaco / Foto oben (Juni 2015): Miriam Guterland CC-BY-SA 3.0

Ein Jahr vor der geplanten Eröffnung des wieder aufgebauten Berliner Stadtschlosses fehlen 18 Millionen Euro, und es gibt keine Zeitpuffer mehr. Wird das Stadtschloss zur ewigen Baustelle wie der Hauptstadtflughafen BER?

Beim Förderverein des Schlosses ist man zuversichtlich, die fehlenden Gelder in Form von Spenden einnehmen zu können. Das berichtet die Deutsche Presseagentur.

Das Geld ist für die Rekonstruktion der Fassade gedacht. Insgesamt sollen 105 Millionen Euro an Spenden zusammenkommen, viele Spenden-Aktionen sind bereits erfolgreich gelaufen, wie die gesponderten „Steine fürs Berliner Schloss„.
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