Grünes Gewölbe: Juwelendiebstahl im Dresdner Residenzschloss

Eines der gestohlenen Schmuckstücke / Foto: Polizei Dresden / Foto oben: Juwelensaal im Grünen Gewölbe 1904 / gemeinfrei

Spektakulärer Juwelendiebstahl im Grünen Gewölbe: Um 5 Uhr am Morgen des 25. November 2019 sind Unbekannte in die schwer gesicherte Schatzkammer des Dresdner Residenzschlosses eingedrungen.

Sie entwendeten juwelenbesetzen Schmuck von unschätzbarem Wert und lösten – wenn schon nicht die Alarmanlage – so doch einen weltweiten Medienrummel aus.

16 Streifenwagen der Polizei kamen zwar schnell zum Tatort, die Besatzungen konnten dann aber nur noch die aufgebrochene Vitrine sicherstellen. Die Täter sind flüchtig. Rund 100 kostbare Stücke fehlen nun.
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Burg Shuri in Japan durch Großbrand zerstört

Burg Shuri brennt. Screenshot: Youtube/Nippon24 / Foto oben: Wikipedia / 663highland / CC-BY-SA 3.0

Die Hauptgebäude der Burg Shuri auf der japanischen Insel Okinawa sind in der Nacht zu Freitag, 1. November 2019, komplett niedergebrannt. Die Ursache für die weitgehende Zerstörung der UNESCO-Welterbestätte ist noch unklar.

Ein Feuerwehrmann kam nach dins Krankenhaus. Rund 100 Feuerwehrleute waren mehr als zehn Stunden lang im Einsatz.

Japans Premierminister Shinzo Abe kündigte bereits an, die Wiederaufbau finanziell zu unterstützen.

Bei der Burg Shuri handelt es sich um eine 1992 abgeschlossene Rekonstruktion des im Zweiten Weltkrieg zerstörten Gebäudekomplexes. Die ursprüngliche Burg stammte aus dem 14. Jahrhundert.
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Wo liegt eigentlich Schloss Münchhausen?


Baron Freiherr von Münchhausen als Kürrassier / Bild: gemeinfrei / Bild oben: Schlosshotel Münchhausen / Foto: Burgerbe

Am Freiherrn von Münchhausen kommt im zentralen Weserbergland niemand vorbei. Der Hype um den „Lügenbaron“ nimmt dabei etwas kuriose Züge an.

Auch zwei Schlösser sind mit dem Namen des Geschichtenerzählers verknüpft. Das kann schon mal zu Verwechslungen führen…

Schloss Münchhausen ist eigentlich ganz einfach zu finden. Man muss nur den diversen „Münchhausen“-Schildern folgen:
Also zunächst ins Münchhausenland Bodenwerder-Polle, dann in die Münchhausenstadt Bodenwerder, dort die Münchhausenstraße enlang zum – Überraschung – Münchhausenplatz. Da steht man dann vor Rathaus und Münchhausen-Museum.
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Schloss Klevenow verkauft: Für 260.000 Euro versteigert

Südseite von Schloss Klevenow / Foto: Wikipedia / Steffenknoop / CC BY 3.0 DE / Foto oben: Wikipedia / Steffenknoop / CC BY 3.0 DE

Schloss Klevenow hat nach einem Bieterduell per Versteigerung den Besitzer gewechselt. Das historische Anwesen – 20 Kilometer westlich von Greifswald wurde schließlich für 260.000 Euro verkauft. Die Gebote waren bei lediglich 98.000 Euro gestartet – ein regelrechter Schnäppchenpreis.

Zur Identität des Käufers machte das Berliner Auktionsunternehmen keine Angaben. Bei Schloss/Burg Klevenow aus dem 14. Jahrhundert handelt es sich um eine der ersten Steinburgen Norddeutschlands.

Die Anlage war seit 2003 im Besitz der Familie Knoop. Diese hatten nun fünf Jahre lang versucht, das teilsanierte Schloss mit 30 Zimmern (1000 Quadratmeter Wohnfläche) und ausgedehntem Park mit teils geschütztem Baumbestand zu verkaufen. 2014 nannten sie noch 910.000 Euro als gewünschten Verkaufspreis. Viel zu teuer, wie sich dann herausstellte.
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London Bridge: Die abgeschnittenen Köpfe am Verrätertor

London Bridge 1616 mit Traitors Gate und den aufgespießten Köpfen / Bild: gemeinfrei

Wer zur Zeit von Queen Elizabeth I. von Süden ins quirlige London kam, musste an einem grausigen Anblick vorbei: An einem Tor auf der damals einzigen Themsebrücke waren die abgeschnittenen Köpfe von Kriminellen und „Verrätern“ auf Pfähle gespießt.

Für die meisten Londoner war das eine alltägliche Tradition. Alle paar Wochen kam ein neuer Kopf auf eine Stange, während ältere sich – von Wetter und Vögeln malträtiert – auflösten. Zur besseren Haltbarkeit im Inselklima hatte man sie vor dem Aufstellen in Teer getränkt.

Um die 30 Köpfe sollen sich im Schnitt am Durchgang befunden haben, der den Namen Traitors Gate (Verrätertor) trug. Das gruselige Brückentor gibt es nicht mehr. Der Name lebt im Tower weiter.
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