Kategorie-Archiv: USA

„The Man in the High Castle“: Drehort Burg Hohenwerfen

Alternative Wirklichkeit: Hakenkreuz-"Werbung" am Broadway in "The Man in the High Castle" / Screenshot Youtube
Alternative Wirklichkeit: Hakenkreuz-„Werbung“ am Broadway in „The Man in the High Castle“ / Screenshot Youtube

„Die Nazis haben den Krieg gewonnen und sind nun auf dem Weg zum Endsieg“ – diese Geschichte kennt man ja aus einigen Büchern/Filmen (Fatherland, SS-GB).

Aber so professionell-modern wie bei „The Man in the High Castle“ von Ridley Scott wurde der Plot noch nie umgesetzt.

Zum Finale der ersten Staffel, für Folge zehn, drehte das Filmteam jetzt erstmals außerhalb der USA. Und zwar in Deutschland und Österreich: In Berlin an der Siegessäule und auf der Festung Hohenwerfen.
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Castle Clinton: Die Kanonen von New York

Kanone im Castle Clinton / Fotos: Burgerbe.de
Kanone im Castle Clinton / Fotos: Burgerbe.de

Am 12. Juli 1776 schreckte Kanonendonner die Bewohner des Hafenstädtchens New York auf. Die Tinte auf der Unabhängigkeitserklärung war noch nicht ganz trocken, da zeigte die Royal Navy bereits, wie London mit aufständischen Kolonisten umzugehen gedachte.

Die britischen Kriegsschiffe HMS Phoenix (44 Kanonen) und HMS Rose (20 Kanonen) nahmen vom Hudson River aus die sogenannte Grand Battery am Südende Manhattans unter Feuer.

Deren Kanonen schossen zurück – unterstützt von Geschützen, die die Kolonialarmee auf dem vor Manhatten gelegenen Governors Island aufgestellt hatten. Die Briten setzen ihre Kanonade jedoch trotz der Gegenwehr ungerührt fort.
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Burg Kreuzenstein: Drehort für „The Quest“


Burg Kreuzenstein wird wieder zu Drehort: Diesmal für die US-Kinoproduktion "The Quest" / Foto: Wikipedia / © Bwag/Commons / CC BY-SA 3.0
Burg Kreuzenstein wird wieder zum Drehort: Diesmal für die US-Kinoproduktion „The Quest“ Foto: Wikipedia / © Bwag/Commons / CC BY-SA 3.0

"The Quest": Schwertkampf vor Burg Kreuzenstein / Bild: Screenshot/Youtube
„The Quest“: Schwertkampf vor Burg Kreuzenstein / Bild: Screenshot/Youtube

Fantasy ist im Moment in Kino und Serien-TV schwer angesagt. Dummerweise sind Streifen wie die „Herr der Ringe“-Trilogie und die „Game of Thrones„-Folgen extrem aufwendig produziert. Jede Woche eine neue Ausgabe aus den Sieben Königreichen unters Fanvolk zu streuen, ist nur für einen begrenzten Zeitraum möglich.

Also liegt der Gedanke nahe, einen schneller produzierbaren Ersatz als Lückenfüller in die Bresche zu werfen. Der US-Sender ABC geht dabei neue Wege und präsentiert Ende Juli „The Quest“: Eine Fantasy-Reality-Show – zu großen Teilen gedreht auf der niederösterreichischen Burg Kreuzenstein.
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Schloss Trachselwald: Millionen von US-Mennoniten?

Schloss Trachselwald / Foto: Wikipedia / Paenultima (picswiss.ch) / GNU Free Documentation License, version 1.2
Schloss Trachselwald / Foto: Wikipedia / Paenultima (picswiss.ch) / GNU Free Documentation License, version 1.2

Es gibt da so einen Nachkriegsmythos: Die Geschichte vom märchenhaft reichen Onkel aus Amerika, der sich mit Koffern voller Dollars in Europa auf die Suche nach den Wurzeln seiner Familie begibt. Er verliebt sich in ein Trachtenmädel und kauft gleich die zugehörige Burg über dem Dorf seiner Vorfahren.

Solche Fälle gab es auch außerhalb des Heimatfilms tatsächlich: ein Mr. Rhinelander erwarb zum Beispiel die Schönburg am Rhein (allerdings schon 1885 und ohne weibliche Nebenrolle).

Viele Burgherren würden angesichts nicht enden wollender Sanierungsaufgaben nichts lieber wünschen als wohlhabende Geschichtsfreunde aus Übersee.

Auf Schloss Trachselwald im Schweizer Kanton Bern könnte so ein utopischer Wunsch jetzt in Erfüllung gehen: Rund ein Dutzend Mennoniten-Organisationen aus den USA haben erklärt, bei der Umwandlung der Burg in ein Begegnungszentrum und Museum helfen zu wollen. Das berichtet die Berner Zeitung.

Mennoniten? USA? Was suchen die im Emmental außer vielleicht Käse?

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Luftwaffe vor New York: Gab es 1944 einen Amerika-Flug der Junkers Ju 390?

Die Junkers JU 390 / Foto: Imperial War Museum/Public Domain
Amerikabomber? Die Junkers JU 390 / Foto: Imperial War Museum/Public Domain

In einer der unzähligen britischen Dokus über die deutschen Weltkrieg-II-Bomber bin ich auf eine eigenartige Stelle gestoßen. Da heißt es, eine Junkers Ju 390 sei im Januar 1944 bei einem Testflug von Frankreich aus bis auf 12 Meilen (19 Kilometer) an die US-Ostküste bei Long Island herangekommen – und unbeschadet wieder heimgekehrt.

Angeblich sei das ein Testflug gewesen, um die Erkenntnisse über Bombenangriffe auf die USA zu sammeln. „So nah kam die deutsche Luftwaffe den USA nie wieder“, fügt der Sprecher mit bedeutungsschwangerer Stimme hinzu.

Eine Maschine, die 1944 vom NS-„Atlantikwall“ bis in die Küstengewässer von New York geflogen sein soll?! Warum hat „Einestages“ das Thema nicht schon längst aufgegriffen?

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