Kategorie-Archiv: Schweiz

Burgen und Schlösser in der Schweiz

Aprilscherz? Greenpeace will Schloss Böttstein kaufen

Der Innenhof von Schloss Böttstein / Foto (ebenso Foto oben): Wikipedia / MichaelFrey / CC-BY-SA 3.0
Der Innenhof von Schloss Böttstein / Foto (ebenso Foto oben): Wikipedia / MichaelFrey / CC-BY-SA 3.0

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat angekündigt, das direkt am ältesten Atomkraftwerk der Welt gelegene Schloss Böttstein im Schweizer Kanton Aargau erwerben zu wollen. Das Schloss des Energieriesen Axpo steht tatsächlich zum Verkauf.

Greenpeace setzte die Pressemitteilung just am 1. April ab. Ob es sich um einen Aprilscherz handelt, ist weiter unklar.

Ich gehe eigentlich davon aus, allerdings haben die Umweltschützer ihre Kaufabsicht auch in den Folgetagen nicht dementiert, was bei „Spaßmeldungen“ gängige Praxis ist (vielleicht dauern Auflösungen von Aprilscherzen bei schweizerischen Umweltaktivisten aber auch einfach etwas länger).
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Schloss Böttstein neben Pannen-Reaktor Beznau zu verkaufen

Der Innenhof von Schloss Böttstein / Foto (ebenso Foto oben): Wikipedia / MichaelFrey / CC-BY-SA 3.0
Der Innenhof von Schloss Böttstein / Foto (ebenso Foto oben): Wikipedia / MichaelFrey / CC-BY-SA 3.0

Schloss Böttstein im Aargau liegt energietechnisch ziemlich nah an der Quelle – auf der gegenüberliegenden künstlichen Insel in der Aare erstreckt sich das Kernkraftwerk Beznau, der dienstälteste Atommeiler der Welt (der erste Block ging 1969 in Betrieb).

Nun möchte der Schlossbesitzer, der Energiekonzern Axpo, sein „Atomschloss“ gegenüber des Pannen-Reaktors schleunigst verkaufen. Unerklärlicherweise stehen die Investoren nicht gerade Schlange.

Daher soll jetzt ein Makler das Objekt vermitteln. Das meldet die Schweizer Nachrichtenagentur SDA.
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Winterthur will Burgruine Alt-Wülflingen sanieren

Von der Burg Alt-Wülfingen ist nur dieser noch 18 Meter hohe Bergfried / Foto: Wikipedia / KatB / CC-BY-SA 3.0
Von der Burg Alt-Wülflingen ist nur dieser noch 18 Meter hohe Bergfried, erhalten. Er diente bis 1764 als Gefängnisturm / Foto: Wikipedia / KatB / CC-BY-SA 3.0

Das Gute an der Schweiz, abgesehsen von der alpinen Aussicht und den putzigen Ortsnamen, ist der kapitalkräftige Einsatz für das kulturelle Erbe.

So hat der Stadtrat von Winterthur gerade 171.500 Franken (ca. 159.000 Euro) für den Bau eines Holzdachs für die Ruine der Burg Alt-Wülflingen freigegeben. In einem zweiten Schritt soll das angegriffene Mauerwerk saniert werden.

Insgesamt wird mit Kosten von ca. zwei Millionen Franken (ca. 1,85 Millionen Euro) gerechnet, vier Mal so viel wie ursprünglich geplant. Die Stadt hofft auf Zuschüsse des Kanton Zürich.

Die Sanierungsarbeiten sollen ausgeschrieben werden. Durch den bürokratischen Aufwand kann voraussichtlich erst im Frühjahr 2017 mit den Arbeiten begonnen werden.
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Schaffhausen: Festung Munot sucht einen Wächter

Das Munotglöckchen / Foto: Wikipedia /  Roland Zumbühl (Picswiss) / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Wikipedia /
Das Munotglöckchen / Foto: Wikipedia / Roland Zumbühl (Picswiss) / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Wikipedia / Roland zh / CC-BY-SA 3.0

Jobangebot in der Schweiz: Auf der Festung Munot über Schaffhausen am Rheinfall wird ein Wächter in Vollzeit gesucht. Wichtigste Aufgabe: Um Punkt neun Uhr muss er fünf Minuten lang das Munotglöggli („Munotglöckchen“) an der Turmspitze läuten. Das wurde erstmals 1589 so gemacht.

Früher kündigte das Läuten die Sperrstunde an. Die gibt es nicht mehr, aber die Schaffhauser sehen keinerlei Veranlassung die 2002 gerade erst neu belebte Tradition schon wieder aufzukündigen

Der bisherige Wächter mit Kernarbeitszeit von 21 bis 21.05 Uhr geht im Frühjahr 2017 in den Ruhestand – und verlässt auch seine 120 Quadratmeter große Dienstwohnung im Festungsturm.
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Zwangsversteigerung: Schweizer kaufen Schloss Uhenfels für 1,55 Mio

Bad Urach an der Schwäbischer Alb / Foto: gemeinfrei
Bad Urach an der Schwäbischen Alb / Foto: gemeinfrei / Ein Foto von Schloss Uhenfels findet man z.B. hier.

Für 1,55 Millionen Euro hat die schweizerische Hocka Immo AG das Schloss Uhenfels in der Schwäbischen Alb ersteigert. Der Verkehrswert der Denkmalimmobilie aus den 1870er Jahren hoch über Bad Urach-Seeburg war zuvor auf zwei Millionen Euro geschätzt worden.

Vorbesitzer war der Windkraft-Pionier Willi Balz, der nach eigenen Angaben bereits fünf Millionen Euro in die Sanierung des Hauses gesteckt hat. Das meldet die Südwest-Presse.
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