Kategorie-Archiv: Polen

Burgen und Schlösser in Polen

Schloss Fürstenstein: Firma will Nazi-Panzerzug ausgraben

Schloss Fürstenstein in Schlesien / Foto: Wikipedia/Drozdp
Schloss Fürstenstein in Schlesien / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Bundesarchiv / Zwirner / CC-BY-SA 3.0

Der angeblich im Tunnelsystem bei Schloss Fürstenstein (Niederschlesien) versteckte Panzerzug der Wehrmacht sorgt weiter für Wirbel.

Im Frühling wollen die „Entdecker“ des Zugs, Piotr Koper und Andreas Richter, nach ihm graben (es könnten auch zwei Züge sein, sagen sie). Jetzt fehle nur noch eine Genehmigung der polnischen Bahngesellschaft.

Die Schatzsucher rechnen damit, dass zwischen den bewaffneten Waggons Transportwagen vollgepackt mit Nazi-Gold, Juwelen und Raubkunst stehen – und die erhofften Millionenwerte möchten sie mit ihrer Firma XYZ bergen. Schloss Fürstenstein: Firma will Nazi-Panzerzug ausgraben weiterlesen

Stettiner Schloss: Nordflügel ist saniert


Stettiner Schloss: Innenhof mit Arkadengang / Foto: Wikipedia / silu / CC-BY-SA 3.0 pl.
Stettiner Schloss: Innenhof mit Arkadengang / Foto: Wikipedia / silu / CC-BY-SA 3.0 pl. / Foto oben: Wikipedia / Ralf Roletschek / GFDL 1.2

Zwei Jahre lang war der Nordflügel des Stettiner Schlosses (heute: Zamek Książąt Pomorskich, „Schloss der Pommerschen Herzöge“) eine Baustelle. Nun ist er wieder für Besucher zugänglich. In die Krypta der Schlosskirche kehrten die Särge der Greifenfürsten und ihrer Gattinen zurück.

Vom Stettiner Schloss ist nach einem schweren Bombenangriff 1944 nicht mehr viel übrig geblieben. Dass das Schloss heute wieder wie die einstige Renaissance-Residenz aussieht, ist dem polnischen Wiederaufbau zwischen 1958 und 1980 zu verdanken.
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Schloss Fürstenstein: Nazi-Panzerzug „voller Gold“ gefunden?

Ein Panzerzug der Wehrmacht / Foto: Bundesarchiv / Zwirner / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Schloss Fürstenstein / Wikipedia / Drozdp / CC-BY-SA 3.0
Ein Panzerzug der Wehrmacht / Foto: Bundesarchiv / Zwirner / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Schloss Fürstenstein / Wikipedia / Drozdp / CC-BY-SA 3.0

Schloss Fürstenstein und sein Tunnelsystem im ehemaligen Niederschlesien sind so etwas wie ein polnisches Loch Ness: Ein Ort voller Geschichten, wo immer wieder Mysteriöses vermutet wird. Aber Nachforschungen führen dann ins Nichts.

Aktuell ist ein Hype um einen angeblich im einem Stollen in Schlossnähe gefundenen Nazi-Panzerzug voller Raubgold und anderer Schätze ausgebrochen.

Polens Kulturminister Piotr Zuchowski ist sich sogar zu „mehr als 99 Prozent sicher“, dass da ein verschütteter Panzerzug im Stollen bei Walbrzych (früher Waldenburg) steckt.
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Graf Dohna und das Ende von Schloss Schlobitten

Schloss Schlobitten um 1860 / Bild: Sammlung Duncker / gemeinfrei
Schloss Schlobitten um 1860 / Bild: Sammlung Duncker / gemeinfrei / Foto oben: Schloss Schlobitten/Słobity: Brandruine seit 1945 / Foto: Wikipedia/Maciej Podstolski/

Als sich die Rote Armee im Winter 1944/45 durch Ostpreußen kämpfte, waren den Soldaten die Schlösser der „preußischen Junker“ ein besonderer Dorn im Auge.

Stalin vermutete deren Eigentümer als die eigentlichen Anstifter von Hitlers Überfall auf die Sowjetunion. Und jetzt hieß es Rache an den verhassten Familiensitzen der verhassten „Monokelträgern“ zu nehmen.
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Rogalin: Schloss des 100-jährigen Ex-Präsidenten Polens


Schloss Rogalin / Foto: Wikipedia / Jan Jerszyński / CC-BY-SA 3.0
Schloss Rogalin / Foto: Wikipedia / Jan Jerszyński / CC-BY-SA 3.0

Schloss Rogalin: Die Kapelle / Foto: Wikipedia / J.-H. Janßen / CC-BY-SA 3.0
Schloss Rogalin: Die Kapelle / Foto: Wikipedia / J.-H. Janßen / CC-BY-SA 3.0

Zu den eigenartigsten Gebilden des Kalten Kriegs gehörten Exilregierungen: Anerkannt von einer handvoll Staaten, ohne eigenes Land – aber im festen Glauben, bald schon wieder an die Macht zu kommen.

Edward Raczyński, Besitzer von Schloss Rogalin bei Posen, war ein Promi in dieser Exilantenszene. Von 1979 bis 1986 war der Graf Präsident der Republik Polen. Also Exilpräsident mit Sitz in London, denn das republikanische Polen war schon mit dem Hitler-Stalin-Pakt faktisch untergegangen.

Zum Ärger der „Volksrepublik“ Polen, machte die vor Nazis und Russen geflüchtete Exilregierung auch nach 1945 einfach weiter.
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