Kategorie-Archiv: Japan

Burgen in Japan

Römische Münzen auf japanischer Burg Katsuren gefunden

Das römische Reich zur Zeit Konstantins / Bild: Tataryn  CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Burgruine Katsuren / Foto: kanegen / CC-BY-SA 2.0 / Foto Münze: Uruma Board of Education
Das römische Reich zur Zeit Kaiser Konstantins / Bild: Tataryn CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Burgruine Katsuren / Foto: kanegen / CC-BY-SA 2.0 / Foto Münze: Uruma Board of Education

Innerhalb einer Woche bringen zwei archäologische Funde interessante Hinweise auf die Beziehungen zwischen dem Römischen Reich und Südostasien.

Auf der japanischen Burgruine Katsuren in der Präfektur Okinawa sind vier stark korrodierte römische Münzen aus der Zeit Kaiser Konstantins (306 bis 337 n.Chr.) gefunden worden.

Wenige Tage zuvor hatte die Londoner Times von der Ausgrabung eines römischen Friedhofs im Londoner Stadtteil Southwark aus den Jahren zwischen 200 und 400 n.Chr. berichtet.

Zwei der gut erhaltenen Skelette scheinen von Menschen aus Südostasien zu stammen, wahrscheinlich aus China.
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Erdbeben zerstört Türme von Burg Kumamoto

Kumamoto Castle vor dem Erdbeben / Foto: gemeinfrei
Kumamoto Castle vor dem Erdbeben (das Hauptgebäude steht weiter) / Foto: gemeinfrei / Bild oben: Platz des heruntergestürzten Turms / Screenshot aus einem Video der Asahi Tribune

Mehrere Erdbeben bis zur Stärke 7,1 auf der Richter-Skala haben seit Donnerstag die südliche japanische Hauptinsel Kyushu erschüttert – besonders betroffen war die Region um die Stadt Kumamoto. Mindestens 26 Menschen kamen ums Leben, hunderte wurde verletzt.

Ein Nachbeben führte am Samstag zum Einsturz von zwei historischen Türmen von Burg Kumamoto in der 664.000-Einwohner-Stadt – einer der drei bekanntesten Burgen Japans.

Die Türme am östlichen Rand der Anlage stürzten mit Teilen der sie umgebenden Burgmauer in die Tiefe. Außerdem wurden Dächer der Burg beschädigt.

Beim Hauptgebäude Burg (auf dem Hochformat-Foto) handelt es sich um eine Rekonstruktion aus den 1960er Jahren – ausgeführt in Stahlbeton und damit erdbebensicher.
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Japaner verschieben Burg Hirosaki um 70 Meter


Burg Hirosaki: Die Rückseite ist deutlich schlichter. / Fotos: gemeinfrei
Burg Hirosaki: Die Rückseite ist deutlich schlichter. / Fotos: gemeinfrei

Eine komplette Burg, die ein Stück auf Gleisen rollt: Das gab es Ende September in Japan.

Es geht um die die spektakulär auf einem steilen Steinfundament aufragende Burg Hirosaki – eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten im Norden Japans.

Doch die Standfestigkeit des Grunds unter der einstigen Samuraiburg macht Experten Sorge.
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Burg Katz: Japaner kam, kaufte und sperrte zu

Burg Katz über St. Goarshausen ist in japanischem Privatbesitz und nicht mehr öffentlich zugänglich / Foto: Burgerbe.de
Burg Katz über St. Goarshausen ist in japanischem Privatbesitz und nicht mehr öffentlich zugänglich / Foto: Burgerbe.de / Foto oben: Wikipedia / Johannes Robalotoff / CC-BY-SA 3.0

Japanische Enklaven gibt es in Deutschland ja so einige: Diverse rheinische Städte sorgten für fernöstliche Gärten und Tempel; nahe des Düsseldorfer Hauptbahnhofs erstreckt sich ein Viertel voller Mangacomicläden und Sushibars.

Und am Mittelrhein ist seit 1989 gleich eine ganze Burg in japanischem Besitz: Die berühmte Burg Katz über St. Goarshausen.

Es hätte alles so schön werden können: Satoshi Kosugi, Unternehmensberater mit Vorliebe für Heines Loreley-Gedicht, hatte die Burg für 4,3 Millionen D-Mark von der Bundesvermögensverwaltung erworben. Die klamme Stadt St. Goarshausen (etwas verärgert, weil der Bund ihr die Burg nicht schenken wollte) verzichtete aufs Vorkaufsrecht.
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Partnerschaft Schloss Neuschwanstein – Burg Himeji (Japan)


Burg Himeji ist Unesco-Welterbestätte. Foto: gemeinfrei
Burg Himeji ist Unesco-Welterbestätte. Foto: gemeinfrei

Wenn Touristen aus Südostasien angelockt werden sollten, kommt die Schlössertourismus-Branche auf allerlei Kampagnenideen, die aber irgendwie immer alle gleich desaströs enden.

Am Ende werden in der Regel ein paar ältere Funktionäre in Lederhosen und jüngere Damen in knappe Dirndl gesteckt, um mit bunten Neuschwanstein-Postern, Kuckucksuhren und Bierseideln im Gepäck nach Fernost geflogen zu werden. Ihr Schicksal besteht vor Ort darin, zu Blasmusik und Helene-Fischer-Klängen „typisch deutsch“ zu sein und sich unendlich oft fotografieren zu lassen.

Das Deutschlandbild in Übersee dürfte dadurch bereits derart schief sein, dass die Goethe- Institute es auch mit noch so vielen Kursen nicht mehr werden geraderücken können…
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