Kategorie-Archiv: Brandenburg

Geschichten über Burgen und Schlösser in Brandenburg.

Schloss Freienwalde mit Rathenau-Gedenkstätte vor Schließung

Walther Rathenau ein Jahr vor seiner Ermordung / Foto: Bundesarchiv / CC-BY-SA 3.0gest. 1922 1922 Aussenminister, schloss mit Sowjetruflland 1922 den Vertrag von Rapallo. Er wurde durch die Geheimorganisation Consul ermordet, deren Hinterm‰nner die Schwerindustrie war.
Walther Rathenau ein Jahr vor seiner Ermordung / Foto: Bundesarchiv / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Schloss Freienwalde / DerHexer / CC-BY-SA 4.0

Verstörende Nachrichten aus Märkisch-Oderland: Der dortige Kreistag hat die Schließung des Museums Schloss Freienwalde mit seiner Rathenau-Gedenkstätte zum 1. Januar 2017 beschlossen.

Walther Rathenau war als Reichsaußenminister 1922 von der rechtsradikalen Terrororganisation „Consul“ ermordet worden. Damit wäre ein wichtiger Erinnerungsort an einen der wenigen Politiker der Weimarer Republik von internationalem Format wohl nicht mehr öffentlich zugänglich.

Ein verheerendes Signal aus Brandenburg und ein Schlag ins Gesicht der Rathenau-Erben.
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Brand auf Schloss Ribbeck im Havelland

Birnbaum auf Schloss Ribbeck / Foto: Burgerbe / Foto oben: Schloss Ribbeck / Wikipedia / A. Savin / CC-BY-SA 3.0
Birnbaum auf Schloss Ribbeck / Foto: Burgerbe / Foto oben: Schloss Ribbeck / Wikipedia / A. Savin / CC-BY-SA 3.0

Auf Schloss Ribbeck in Brandenburg hat es ein nächtliches Feuer gegeben. Im Restaurant des ehemaligen Sitzes der „Herren von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“ in Nauen brannte es im Schankraum.

Verletzt wurde niemand. Brandursache soll ein technischer Defekt im Bereich zweier Getränkekühlschränke gewesen sein. Schloss Ribbeck war erst 2007 fertig saniert worden.

Der Alarm war um 4.39 Uhr durch die automatische Brandmeldeanlage des Schlosses ausgelöst worden. Das schnelle Eingreifen der Feuerwehr verhinderte ein Übergreifen der Flammen auf andere Räume. Die Höhe des Schadens kann noch nicht beziffert werden.

Das Schloss im Besitz des Landkreises Havelland hatte nach dem Brand vorläufig geschlossen. Eine für Sonntag geplante Lesung wurde verschoben. Inzwischen ist es wieder geöffnet.
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Doku über Hitler-Attentat: Drehort Schloss Marquardt


Bundesarchiv, Bild 146-1976-130-53 / CC-BY-SA 3.0
Hitler-Gegner Henning von Tresckow / Foto: Bundesarchiv, Bild 146-1976-130-53 / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Schloss Marquarft / Doris Antony / CC-BY-SA 3.0

Als Adolf Hitler am 13. März 1943, nach einem Besuch bei der Heeresgruppe Mitte in Smolensk seine gepanzerte Focke-Wulf Condor zum Rückflug bestieg, war eine Bombe an Bord. Den Sprengsatz hatten Generalmajor Henning von Tresckow und sein Cousin Fabian von Schlabrendorff – als Cognac-Paket getarnt – in die Maschine geschmuggelt.

Der chemische Zünder war so eingestellt, dass er den britischen Sprengstoff nach einer halben Stunde zur Explosion bringen sollte. Die Condor mitsamt Hitler wäre in Höhe von Minsk abgestürzt.

Die Geschichte vom gescheiterten Attentat auf das „Führer-Flugzeug“ erzählt der MDR im Rahmen der Doku-Serie „Geschichte Mitteldeutschlands“. Gedreht wurde auf Schloss Marquardt nahe Potsdam. Das meldet die Märkische Allgemeine.
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Schloss Friedenthal: Otto Skorzenys SS-Agentenschule

Ein Nazi für besondere Aufgaben: Otto Skorzeny vor Schloss Friedenthal / Foto: Bundesarchiv, Bild 101III-Alber-183-25 / Alber, Kurt / CC-BY-SA 3.0
Ein Nazi für besondere Aufgaben: Otto Skorzeny vor Schloss Friedenthal / Foto: Bundesarchiv, Bild 101III-Alber-183-25 / Alber, Kurt / CC-BY-SA 3.0

Hitler war fasziniert vom britischen Geheimdienst. So etwas wollte er auch. Die Abwehr unter Admiral Canaris erfüllte ihm den Wunsch mit ihrem Sonderverband „Brandenburg“.

Die neidische SS-Führung hielt die Abwehr für chronisch unzuverlässig. Himmler, Kaltenbrunner und Co. wollten unbedingt gegenhalten und auch Berichte über tollkühne Kommandounternehmen ihrer Rassekrieger in der NS-Wochenschau sehen.

Daher gründete der Sicherheitsdienst (SD) der SS im April 1943 den „Sonderverband z.b.V. Friedenthal“ – mit Sitz auf Schloss Friedenthal bei Oranienburg.

Und ein SS-Mann für derartige „Sonderaufgaben“ stand schon mit einem Konzept in den Startlöchern: Der österreichische Haudegen und glühende Nazi Otto Skorzeny.
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Hobby-Archäologe findet Silberschatz nahe Burgberg von Lebus


Der Münzschatz von Lebus / Foto: Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege
Der Münzschatz von Lebus / Foto: Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege / Foto oben: „Sachsenpfennige“ / Foto: Wikipedia / Classical Numismatic Group, Inc. http://www.cngcoins.com / CC-BY-SA 3.0

Bei der alten Slawenburg Lebus in Ostbrandenburg ist es erneut zu einem spektakulären Schatzfund gekommen: Ein Hobby-Archäologe hat einen zwei Kilogramm schweren Münzschatz aus Silber ausgegraben.

Die rund 2100 Geldstücke lassen sich auf das 11. und 12. Jahrhundert datieren. Das meldet die Märkische Oderzeitung unter Berufung auf das Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege.

Es ist der größte Silberschatzfund aus der „Slawenzeit“ in Brandenburg.
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