Kategorie-Archiv: Bayern

Geschichten zu Burgen und Schlössern in Bayern.

Brand auf Schloss Waal: Wirtschaftsgebäude zerstört

Schloss Waal im Örtchen Waal / Foto: Flodur63 / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Juerschick / CC-BY-SA 3.0
Schloss Waal im Örtchen Waal / Foto: Flodur63 / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Juerschick / CC-BY-SA 3.0

Ein ehemaliges Wirtschaftsgebäude von Schloss Waal im Ostallgäu ist in der Nacht zu Donnerstag ausgebrannt. Das Schloss, Sitz der Fürsten von der Leyen und zu Hohengeroldseck, blieb unbeschädigt. Die Bewohner konnten das Haus rechtzeitig verlassen. Ein bellender Hund soll sie gewarnt haben.

Die Feuerwehren der Umgebung waren mit rund 100 Kräften im Einsatz. Die Polizei schätzt den Schaden auf mehrere hunderttausend Euro. Das Feuer war in einem als Werkstatt genutzten Anbau ausgebrochen.

Die Flammen hatten dann auf das als Wohnhaus genutzte ehemalige Wirtschaftsgebäude übergegriffen.
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Schloss Ottenhofen: Zu verkaufen statt Abriss

Schloss Ottenhofen um 1720 / gemeinfrei
Schloss Ottenhofen um 1720 / gemeinfrei / Foto oben: AHert / CC-BY-SA 3.0

2015 wollte der Gemeinderat Schloss Ottenhofen bei Erding noch abreißen lassen, um Platz für eine moderne Ortsmitte mit einem Sitzungssaal des Gemeinderats zu schaffen.

Das Landesamt für Denkmalpflege fand den Antrag gar nicht witzig und klärte die Lokalpolitiker über die Bedeutung des verfallenden Schlosses auf, dessen Kern aus dem 17. Jahrhundert stammt. Der Abriss wurde untersagt.

Die rund drei Millionen Euro, die eine Schloss-Sanierung kosten würde, kann der 1910-Einwohner-Ort freilich nicht schultern. Der Plan, Landesmittel für die Sanierung zu beantragen, wurde nicht weiter verfolgt.
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Burg Brennberg: Schülerin bei Trinkgelage kollabiert

Burg Brennberg in der Oberpfalz / Foto: Schmid Marco / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Wikipedia / Trustler / CC-BY-SA 3.0
Burg Brennberg in der Oberpfalz / Foto: Schmid Marco / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Die Burg mit dem Aussichtsturm / Wikipedia / Trustler / CC-BY-SA 3.0

Eine Schülerparty auf der Ruine der Burg Brennberg in der Oberpfalz ist eskaliert. Die Organisatoren hatten den teilnehmenden Jugendlichen für 15 Euro Eintritt so viel Bier und Hochprozentiges versprochen, wie sie nur trinken konnten. Das nahmen wohl viele der 200 bis 250 Besucher wörtlich.

Eine 16-Jährige kollabierte und kam mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. Das berichtet die Mittelbayerische Zeitung. Nach Informationen der Zeitung hatten Elftklässler des Gymnasium Neutraubling Gymnasiums die feuchtfröhliche Party organisiert. Eine Mutter soll die Burg für eine „private Party“ gemietet haben.
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Reichlich Funde bei Ausgrabung auf Burg Falkenstein (Flintsbach)

Bei den Bodenuntersuchungen wurde ein Stück Mauer entdeckt, das in der Vergangenheit Teil eines bisher unbekannten Gebäudes war. Sie grenzt an die Ringmauer der Burgruine Falkenstein. Foto: Landkreis Rosenheim / Foto oben: Wikipedia / Rufus46 / CC-BY-SA 3.0
Bei den Bodenuntersuchungen wurde ein Stück Mauer entdeckt, das in der Vergangenheit Teil eines bisher unbekannten Gebäudes war. Sie grenzt an die Ringmauer der Burgruine Falkenstein. Foto: Landkreis Rosenheim / Foto oben: Wikipedia / Rufus46 / CC-BY-SA 3.0

Bei Ausgrabungen auf der Burg Falkenstein bei Flintsbach am Inn nahe Rosenheim öffnete sich ein Fenster in das Leben auf einer Burg im Mittelalter und der Frühen Neuzeit. Die Archäologen fanden Reste von Keramikgefäßen und Ofenkacheln aus dem 12. bis zum 18. Jahrhundert.

Die Grabungen ergaben zudem, dass das Bodenniveau im Innenhof der Burg früher deutlich niedriger war als heute. Fazit der Forscher: Die mächtigen Schuttauffüllungen drücken offenbar auf die Ringmauer, sie sollten daher abgetragen werden.

Die Archäologen gruben an drei Stellen. Nirgendwo erreichten sie den Fels, auf dem die Grundmauern der Burg aus der Zeit des Burgbaus um das Jahr 1300. Das tiefste erreichte Niveau wird der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts zugerechnet.
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Die Cadolzburg ist jetzt eine „Erlebnisburg“

Die Cadolzburg wurde nach dem Krieg weitgehend wieder aufgebaut / Fotos: Burgerbe.de
Die Cadolzburg wurde nach dem Krieg weitgehend wieder aufgebaut / Fotos: Burgerbe.de

Nach zwölf Jahren Umbau und Sanierung für 36,8 Millionen Euro hat die Cadolzburg nahe Fürth nun ein nagelneues Museum – und darf sich Erlebnisburg nennen.

Das 1500 Quadratmeter große Museum setzt auf Interaktion mit den Besuchern.

„Das einzigartige Mitmach-Museum lässt die Geschichte der Bewohner einer der repräsentativsten Burganlagen Bayerns hautnah nachvollziehen. Das ist einzigartig in Deutschland“, betonte Bayerns Heimatminister Markus Söder (CSU), der das Museum im Juni 2017 mit einem Staatsempfang eröffnete (hier die Pressemitteilung des Ministeriums).
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