Kategorie-Archiv: Baden-Württemberg

Burgen und Schlösser in Baden-Württemberg

Die schönsten Burgen und Schlösser in Schwaben

Zollernschloss Balingen / Das Bild oben zeigt die Burg Höchstädt / Fotos: Burgerbe.de
Schlösser in Schwaben gibt’s einige: Hier das Zollernschloss Balingen / Bild oben: Schloss Höchstädt / Fotos: Burgerbe.de

Schwaben – eine Region voller Schlösser und Burgen. Das Problem ist nur, dass selbst die Experten streiten, wie groß denn dieses Schwaben nun ist.

Definiert man es nach der Mundart, dem weit über Zürich nach Süden reichenden mittelalterlichen Herzogtum (erloschen 1309) oder dem arg löchrigen schwäbischen Reichskreis der frühen Neuzeit (der auch noch große Teile Badens umfasste)?

Der Einfachheit halber habe ich mal eine Übersicht über Schlösser und Burgen in den Baden-Württembergischen Regierungsbezirken Stuttgart, Tübingen und Freiburg sowie in Bayerisch-Schwaben zusammengefasst.
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Schloss Kaltenstein soll Hotel werden: Pächter gesucht

Schloss Kaltenstein / Foto: World24 - MJW / CC_BY-SA 3.0
Schloss Kaltenstein / Foto: World24 – MJW / CC_BY-SA 3.0 / Foto oben: / Mussklprozz / CC-BY-SA-3.0-migrated

Schloss Kaltenstein thront imposant über Vaihingen an der Enz, nordwestlich von Stuttgart. Leider steht das schwäbische Schloss seit drei Jahren leer.

Nachdem weder Mieter- noch Käufersuche von Erfolg gekrönt waren, hat man beim baden-württembergischen Finanzministerium eine neue Idee: Schloss Kaltenstein könnte doch zum Hotel werden. Nun wird ein Pächter für Erbpacht gesucht.

Flankiert wird das ganze mit großen Worten: „Diese außergewöhnliche Kulturliegenschaft für Menschen nachhaltig zu öffnen und erlebbar zu machen, ist für das Land ein wichtiges Ziel“, sagte eine Sprecherin des Finanzministeriums den Stuttgarter Nachrichten.

Dass das Land jährlich 200.000 Euro Warmmiete vom letzten Pächter haben wollte, wurde dabei geflissentlich übersehen.
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Burg Steinsberg: Achteckiger Bergfried wird saniert

Der Bergfried von Burg Steinsberg / Fotos: Burgerbe.de
Der Bergfried von Burg Steinsberg / Fotos: Burgerbe.de

Der Bergfried der Burg Steinsberg ist der einzige achteckige Bergfried nördlich der Alpen. Den einzigartigen Staufer-Bau zu sanieren dürfte 1,2 Millionen Euro kosten. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz beteiligt sich mit 100.000 Euro.

Erschwert wird die seit Anfang 2017 laufende Sanierung durch den Baustoff: Empfindliche staufische Buckelquader aus Sandstein, deren Aussenseite im Lauf der Jahrhunderte porös geworden ist. Lädierte Steine müssen aufwendig neu modelliert werden.

Die Außenmauern der 1101 erstmals erwähnten Burg sind spiralförmig um die innere Burg angelegt.

Erst, wenn man drei Tore passiert hat, steht man vor dem Haupttor. Mauern und der 30 Meter hohe Bergfried sind bis heute erhalten und verleihen der Burg einen durchaus majestätischen Anblick.
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Ein Gefängnismuseum für die Festung Hohenasperg

Die Festung Hohenasperg / Foto (auch Foto oben): Foto: Wikipedia / Mussklprozz / CC-BY-SA 3.0
Die Festung Hohenasperg / Foto (auch Foto oben):
Foto: Wikipedia / Mussklprozz / CC-BY-SA 3.0

300 Jahre Gefängnisgeschichte auf der Festung Hohenasperg – darum soll es im neu gestalteten Gefängnismuseum gehen, das am 16. Juli im Arsenalbau der Festung eröffnet wird.

An diesem Tag werden allerdings nicht alle Türen der Anlage offen stehen: Ein Teil der Festung wird noch immer als Haftanstalt genutzt. Genauer: Als Gefängnis-Krankenhaus.

Die Festung nahe Stuttgart erreichte traurige Berühmtheit, unter andere durch die Demokraten, die hier nach der gescheiterten Revolution 1848 einsaßen.
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Das Mops-Denkmal von Schloss Winnental

Ziel der Mops-Reise: Schloss Winnental in Winnenden / Foto: Wikipedia / Alexander Stein / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Das Mops-Denkmal / © 2017 Stuttgart-Marketing GmbH
Ziel der Mops-Reise: Schloss Winnental in Winnenden / Foto: Wikipedia / Alexander Stein / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Das Mops-Denkmal / © 2017 Stuttgart-Marketing GmbH

Im Sommer 1717 belagerten kaiserliche Truppen unter den Prinzen Eugen Belgrad, das man dem osmanischen Reich unbedingt entreissen wollte. Mit dabei im „Türkenkrieg“: Herzog Karl Alexander von Württemberg als Feldmarschall und sein treuer Begleiter, ein Mops.

Dummerweise sahen sich die Kaiserlichen nicht nur den Truppen in Belgrad, sondern auch einer osmanischen Entsatzarmee gegenüber. Höhepunkt der Kämpfe war ein Nachtangriff auf Belgrad.

Der führte zu einem ziemlichen Durcheinander und am Ende zum Sieg der kaiserlich-österreichischen Truppen. Dabei soll der herzogliche Hofmops seinem Herrchen „in Kriegsgeschrei und Pulverdampf“ irgendwie abhanden gekommen sein.
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