Kategorie-Archiv: Bayern

Geschichten zu Burgen und Schlössern in Bayern.

Raubritter-Burgruine Lobenstein wegen Vandalismus geschlossen

Auf der Burgruine Lobenstein / Foto: Matthias Süß / CC-BY-SA 3.0
Auf der Burgruine Lobenstein / Foto: Matthias Süß / CC-BY-SA 3.0

Der Zugang zur Burgruine Lobenstein bei Zell ist gesperrt worden. Grund ist ein Vandalismus-Schaden.

Unbekannte haben sich aber nicht am Burggemäuer, sondern an der Stahltreppe zur Besucherplattform ausgetobt. Mehrere Treppenstufen wurden verbogen und eine Halterung aus der Mauer gerissen.

Mit reiner Körperkraft ist das nicht möglich. Die Täter müssen Werkzeug, etwa einen Wagenheber, benutzt haben. Die Gemeinde Zell sucht nun Zeugen. Vor zwei Jahren war bereits Ähnliches passiert. Das meldet die Mittelbayerische Zeitung.
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CNN-Artikel: Das sind „Germany’s 10 best castles“


Deutschlands Castel-Top-10 bei CNN.com (Screenshot der mobilen Seite)
Deutschlands Castel-Top-10 bei CNN.com (Screenshot der mobilen Seite). Bild oben: Schloss Colditz / SKOMP46866 / Lizenz: CC-BY-SA 3.0

Deutschland besteht in den großen US-Medien nicht nur aus Merkel, Hitler, Bier und dem Mauerfall. Es wird auch gern über Schlösser und Burgen berichtet. Für CNN stellt Reisejournalist John Malathronas jetzt „Germany’s 10 best castles“ vor (zwischen Burgen und Schlössern wird nicht unterschieden).

Nach welchen Kriterien er diese Auswahl getroffen hat, bleibt schleierhaft. Ausschlaggebend war wohl der Bekanntheitsgrad im angelsächsischen Sprachraum und die Qualität der Fotos.

Goldig ist der Einstieg: In Deutschland könne man kaum einen Pfeil abschießen, ohne eine Burg zu treffen. Probieren Sie das mal aus (falls Sie es nicht heute ohnehin schon getan haben).
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Großbrand beschädigt Schloss Emersacker schwer

Nordseite von Schloss Emersacker mit einem der charakteristischen Zwiebeltürme / Foto: Manfi.B
Nordseite von Schloss Emersacker mit einem der charakteristischen Zwiebeltürme / Foto: Wikipedia / Manfi.B / CC-BA-SA 3.0 / Bild oben: Screenshot Youtube (vom unten verlinkten Video der Augsburger Allgemeinen)

Am einstigen Fuggerschloss Emersacker bei Augsburg ist durch einen Brand ein Schaden in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro entstanden. Rund 180 Einsatzkräfte waren in der Brandnacht vor Ort. Verletzt wurde niemand. Das teilt die Polizei Augsburg mit.

Brandursache soll danach ein technischer Defekt in der Küche der Gaststätte im Erdgeschoss des Mansardenhauses des Schlosses gewesen sein.

Die Feuerwehrleute konnten ein Übergreifen des Brandes auf das im Schloss befindliche Rathaus und das Feuerwehrhaus des Ortes verhindern. Die Eindämmung des Brandes dauerte drei Stunden.

Die Substanz des Schlosses sei nicht beschädigt worden. Die Flammen breiteten sich im Bereich der Gaststätte vom Erdgeschoss aus, griffen auf die Holzdecke zum ungenutzten ersten Stock über und setzten schließlich das historische Dachgebälk in Brand.
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„Resistance“: Drehort Festung Rosenberg mit Jesse Eisenberg

"Resistance"-Hauptdarsteller Jesse Eisenberg drehte auf der Festung Rosenberg / Foto: Wilipedia / Gage Skidmore / CC-BY-SA 3.0
„Resistance“-Hauptdarsteller Jesse Eisenberg drehte auf der Festung Rosenberg / Foto: Wilipedia / Gage Skidmore / CC-BY-SA 3.0

Hollywood-Dreharbeiten für „Resistance“ auf der Festung Rosenberg: Auf der Feste über dem fränkischen Kronach rückte ein internationales Filmteam an, das sich nicht in die Karten schauen ließ.

In der Oberstadt von Kronach wird noch bis zum 15. November 2018 gedreht.

Gefilmt werden Szenen für einen Kinostreifen über die Geschichte des Pantomimen von Marcel Marceau im Widerstand gegen die Nazis.

Die Hauptrolle spielt Jesse Eisenberg (der „Lex Luthor“ aus „Justice League“). Seinen deutschen Gegenspieler, den SS-Schergen Klaus Barbie, mimt Matthias Schweighöfer.
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Schloss Possenhofen: Als „Sissi“-Drehort nicht romantisch genug

Ikonen des Heimatfilms: "Sissi" und "Franzl". Angefangen hat alles auf Schloss Possenhofen (Screenshot Youtube) / Foto oben: Foto: Wikipedia/Schlaier/CC-BY-SA-3.0,2.5,2.0,1.0
Ikonen des Heimatfilms: „Sissi“ und „Franzl“. Angefangen hat alles auf Schloss Possenhofen (Screenshot Youtube) / Foto oben: Foto: Wikipedia/Schlaier/CC-BY-SA-3.0,2.5,2.0,1.0

Sissi-Fans müssen jetzt ganz stark sein: Schloss Possenhofen, auch bekannt als „Sissi-Schloss“, wo die spätere Kaiserin Elisabeth von Österreich als bayerische Teenie-Prinzessin mit ihren Geschwistern herumtollte, sieht in der Realität ganz anders aus als im schmalzigen Kinofilm von 1955.

„Sissi“-Regisseur Ernst Marischka hatte sich das Schloss am Starnberger See durchaus angesehen. Der Bau mit seinen vier Zinnentürmen wirkt allerdings auch heute noch eher wehrhaft als romantisch, zum Zeitpunkt der Dreharbeiten war er zudem arg heruntergekommen.

Marischka, auf der Suche nach der passenden Filmkulisse für den ersten Teil der Heimatschnulze, sagte Nein.

Nun musste Ersatz her…
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