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Wiener Schloss Laudon steht zum Verkauf

Sieger Ernst von Laudon auf dem Schlachtfeld von Kunersdorf. Dafür belohnte ihn die Kaiserin mit einer Geldspritze beim Kauf von Schloss Laudon / Bild: gemeinfrei / Foto oben: Wikipedia / Haeferl / CC-BY-SA 3.0 at
Sieger Ernst von Laudon auf dem Schlachtfeld von Kunersdorf. Dafür unterstützte ihn die Kaiserin beim Kauf von Schloss Laudon / Bild: gemeinfrei / Foto oben: Wikipedia / Haeferl / CC-BY-SA 3.0 at

Das einstige Luxushotel Schloss Laudon im Westen von Wien steht zum Verkauf. Das meldet der Standard. Welchen Betrag die Besitzer fordern ist vertraulich, es dürfte aber um mehrere Millionen Euro gehen.

Das nach dem mehrfachen Preußen-Bezwinger Feldmarschall Ernst Gideon von Laudon (1717-1790) benannte Schloss in Wien-Hadersdorf (14. Bezirk) ist seit 40 Jahren an die Republik Österreich verpachtet und nicht öffentlich zugänglich.

Hier sitzt in edlem Ambiente die Verwaltungsakademie des Bundes, ein Weiterbildungszentrum für österreichische Beamte und öffentliche Angestellte.
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Einbrecher setzt Darmstädter Schlossmuseum unter Wasser

Ein 41-Jähriger ist in der Nacht zu Karfreitag in den Glockenbau des ehemaligen Residenzschlosses in Darmstadt geklettert. Er drehte die Löschwasserhähne auf und setzte das Obergeschoss unter Wasser.

Wie die Polizei mitteilt, kletterte der Mann heute um kurz vor 3 Uhr in der Nacht über eine Regenrinne in das Obergeschoss des Glockenbaus im Darmstädter Schloss.

Er schlug eine Fensterscheibe ein und kam so ins Schlossmuseum. Dort hinterließ er eine Spur der Verwüstung. Dabei wollte er allerdings nicht beobachtet werden: Zunächst beschädigte der 41-jährige eine Überwachungskamera und montierte die dazugehörige Funkantenne ab. (Foto: Wikipedia / Carlos Delgado / CC-BY-SA 3.0)
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Rüdesheim sucht Pächter für die Brömserburg

Im Weinmuseum auf der Brömserburg werden allerlei Gläser gezeigt. Foto: Wikipedia / lavoro personale / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben:  Alexander Hoernigk / CC-BY-SA 3.0
Im Weinmuseum auf der Brömserburg werden allerlei Gläser gezeigt. Foto: Wikipedia / lavoro personale / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Alexander Hoernigk / CC-BY-SA 3.0

Die Stadt Rüdesheim sucht einen Pächter für die Brömserburg. Das dortige Rheingauer Weinmuseum könnte ganz oder teilweise in ein neues Konzept einbezogen werden.

Das Interesse ist groß: Acht Angebote liegen der Verwaltung vor, fünf überwiegend regionale Interessenten kommen nun in die engere Auswahl, schreibt der Wiesbadener Kurier.

Am liebsten wäre der Stadt, wenn die Brömserburg und ihr kleiner Park Ort von kulturellen und gesellschaftliche Veranstaltungen würden und auch Gastronomie bieten könnten.
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Schloss Großkmehlen soll Grundschule werden

Schloss Großkmehlen zeigt den prächtigen Stucksaal im ersten Stock / Foto: Wikipedia / Derbrauni / CC-BY-SA 4.0
Prächtig: Der Stucksaal im ersten Stock von Schloss Großkmehlen / Foto: Wikipedia / Derbrauni / CC-BY-SA 4.0 / Foto oben: Wikipedia / Maclovely / CC-BY-SA 3.0

Die Grundschule im Örtchen Großkmehlen (Oberspreewald-Lausitz) hat ein Platzproblem. Es sind nur sechs Klassenräume vorhanden. Aktuell gibt es aber neun Klassen.

Was es im 1103-Einwohner-Flecken aber auch gibt, ist das in Sanierung befindliche Schloss Großkmehlen mit jeder Menge Platz. Geht es nach den Gemeindevätern, sollten zwei Grundschulklassen in den Westflügel ziehen.

Die Brandenburgische Schlössergesellschaft hat als Eigentümerin einen Förderantrag mit einem Volumen von 700.000 Euro für die Sanierungskosten bei der EU gestellt.
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Gedenktag: Als Burg Hohnstein zum KZ wurde

Burg Hohnstein in der Sächsischen Schweiz / Foto: Wikipedia / Dr. Bernd Gross / CC-BY-SA 3.0
Burg Hohnstein in der Sächsischen Schweiz / Foto: Wikipedia / Dr. Bernd Gross / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: AKuBiZ e.V.

Am 8. März 1933, wenige Tage nach dem Reichstagsbrand, besetzte ein SA-Trupp Deutschlands damals größte Jugendherberge: die Burg Hohnstein in der Sächsischen Schweiz. Jugendburg-Leiter Konrad Hahnewald wurde verhaftet.

Die Nazis machten die Burganlage mit ihren ursprünglich 1000 Übernachtungsplätzen zu einem provisorischen KZ und pferchten 5600 Häftlinge, die sie in Pirna, Sebnitz, Bad Schandau oder Heidenau verschleppt hatten.

Zu einer Veranstaltung in Erinnerung an die Verbrechen vor 85 Jahren hat am Samstag der Pirnaer Verein Alternatives Kultur- und Bildungszentrum AKuBiZ eingeladen.
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