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Schloss Seeburg wird versteigert: Mindestgebot 120.000 Euro

Schloss Seeburg soll versteigert werden: Hier der Mansfeldische Schlossbau / Foto: gemeinfrei
Schloss Seeburg soll versteigert werden: Hier der Mansfeldische Schlossbau / Foto: gemeinfrei

Schloss Seeburg auf einer Landzunge am Süßen See kommt am 19. Mai unter den Hammer. Das Mindestgebot für das Denkmal im Südharz liegt bei 120.000 Euro.

Versteigert wird der innere Teil der Immobilie (außer Witwenturm und Kirche und der umgebenden Parkfläche)  bei einer Auktion der Sächsischen Grundstücksauktionen AG ab 11 Uhr im NH Hotel Messe Leipzig.

Der niedrige Preis für das Mansfeldische Schloss mit Torhaus und Wehrturm mit insgesamt 2200 Quadratmeter Wohn- und Nutzfläche (inklusive dreier Ferienappartements) sowie das 10.400 Quadratmeter große Grundstück in bester Seelage klingt nach einem absoluten Schnäppchen.
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Schloss Mansfeld: Wo Homosexuelle nicht heiraten dürfen

Schloss Mansfeld
Schloss Mansfeld im Mansfelder Land / Foto und Foto oben: gemeinfrei

Auf Schloss Mansfeld im Südharz scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Und zwar im Mittelalter. Wie die Mitteldeutsche Zeitung berichtet, lehnte der evangelische Förderverein Schloss Mansfeld die Vermietung von Räumen an ein homosexuelles Paar ab.

Die Männer wollten auf dem Schloss eine eingetragene Lebenspartnerschaft eingehen – was bei gleichgeschlechtlichen Paaren gängige Praxis ist. Doch so etwas passt nicht ins Weltbild des (mit Landesgeldern unterstützten) Fördervereins, der auf dem Schloss eine christliche Begegnungs- und Jugendbildungseinrichtung betreibt.

Der Verein verweist auf Nachfrage der Zeitung zur Begründung auf seine „eigenen konservativen Werte“ – und die ließen eben keine Lebenspartnerschaften gleichgeschlechtlicher Paare zu.
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Schloss Chockier bei Großbrand schwer beschädigt

Schloss Chockier vor dem Brand / Foto: xofc / CC-BY-SA 3.0
Schloss Chockier vor dem Brand / Foto: xofc / CC-BY-SA 3.0 / Bild oben: Screenshot von dh_be

Das malerische Schloss Chockier auf einem Felsen über der Maas bei Lüttich in Belgien ist am frühen Montagmorgen bei einem Großbrand schwer beschädigt worden.

Ein Mensch schwebt mit Rauchvergiftung und Verbrennungen in Lebensgefahr. Das meldet die Deutsche Presseagentur dpa unter Berufung auf die belgische Agentur Belga.

Als die Feuerwehren eintrafen, waren bereits Flammen zu sehen, die bald auf den hölzernen Dachstuhl übergriffen.

Das Dach eines Schlossflügels ist komplett eingestürzt. Die unterhalb des Schlosses liegende Bahnstrecke wurde gesperrt. Die Löscharbeiten zogen sich über mehrere Stunden lang hin. Sie wurden durch die hohe Lage des Schlosses weiter erschwert. Auslöser des Brandes soll eine defekte Heizdecke gewesen sein.
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Brand im Schloss Bödigheim: 50.000 Euro Schaden

Blick auf Bödigheim /  Foto oben: Burg und Schloss Bödigheim / Beide Fotos: Wikipedia / Foto: peter schmelzle / CC-BY-SA
Blick auf Bödigheim / Foto oben: Burg und Schloss Bödigheim / Beide Fotos: Wikipedia / Foto: Peter Schmelzle / CC-BY-SA

Offenbar hat ein Teelicht am Sonntagabend einen Brand im 1997 sanierten Südflügel von Schloss Bödigheim (Odenwald) ausgelöst. Drei Bewohner erlitten Rauchvergiftungen. Den entstandenen Schaden schätzt die Feuerwehr auf rund 50.000 Euro (angesichts der historischen Bausubstanz ein eher geringer Schaden).

Ausgebrochen war der Brand im Keller eines Wohngebäudes des Schlosses. Das Feuer breitete sich vom Keller aus über das bewohnte Erdgeschoß hinaus in das ebenfalls bewohnte Obergeschoß aus.

Mehrere Feuerwehren aus Buchen und den Nachbargemeinden hatten den Brand schnell unter Kontrolle.
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Gesperrte Hardtburg: Brücke soll 2017 saniert werden

Der Zugang zur Hardtburg ist gesperrt / Fotos: Burgerbe.de
Der Zugang zur Hardtburg ist gesperrt / Fotos: Burgerbe.de

Die Hardtburg ist eine der malerischsten Wasserburg-Ruinen der Eifel. Doch besichtigen kann man die imposante Burg aus dem 11. oder 12. Jahrhundert schon länger nicht mehr. „Die Burgruine ist aus Sicherheitsgründen für die Öffentlichkeit gesperrt“, heißt es auf einem Schild – und das bereits seit 2015.

Im Lauf des Jahres 2017 soll die Burg bei Euskirchen nun instandgesetzt werden, das teilt der NRW-Landesbetrieb Wald und Holz mit. Zurzeit ist das Betreten der Brücke zur Burg durch einen Bauzaun versperrt.

Man kann aber um die Anlage herumgehen und auch so sehr gut fotografieren (50 Meter von der Ruine entfernt liegt ein Wander-Parkplatz im Wald).
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