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Schloss Nesselröden: Turm wird saniert

Schloss Nesselröden: Das Fachwerk am Turm wird saniert. Foto (und Foto oben): gemeinfrei
Schloss Nesselröden: Das Fachwerk am Turm wird saniert. Foto (und Foto oben): gemeinfrei

30.000 Euro steckt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz in die Sanierung des Turms von Schloss Nesselröden. Das Schloss bildet mit seinen Nebengebäuden eine der bedeutendsten Renaissance-Schlossanlagen an der unteren Werra in Hessen.

Konkret wird die Instandsetzung des Turmfachwerks am Herrenhaus des Schlosses unterstützt.

Das Dorf Nesselröden gehört zu Herleshausen nahe der hessisch-thüringischen Grenze (früher sagte man „Zonenrandgebiet“ und sparte hier Steuern).

Das von einem Park und einer Gutsanlage umgebene Schloss prägt den Ort. Bauherren waren zwischen 1592 und 1594 die Treusch von Buttlar.
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Versteigerung: Ein Halbes Schloss ab 1000 Euro

Das "Halbe Schloss" wird mal wieder verkauft / Foto (und Foto oben): Wikipedia / Jwaller / CC-BY-SA 3.0
Das „Halbe Schloss“ wird mal wieder verkauft / Foto (und Foto oben): Wikipedia / Jwaller / CC-BY-SA 3.0

Ein Dresdner Auktionshaus hat den Auftrag bekommen, das Halbe Schloss in Langenleuba-Niederhain zu versteigern. Es gehört einem Spanier. Die Auktion findet bis zum 4. Juni 2018 statt.

Als Startgebot für das völlig heruntergekommene Gebäude mit 1340 Quadratmeter Nutzfläche und 4100 qm Grundstück hat die Sächsische Grundstücks-Auktionen AG nur 1000 Euro festgesetzt.

Ein Schnäppchen? Nunja, gerade ist das Schloss von der örtlichen Bauaufsicht wegen akuter Einsturzgefahr gesperrt worden.
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Orchester im Schrank: Burg Beeskow wird Musikmuseum

Burg Beeskow wird Musikmuseum. Hier ein Beispiel für einen Musikautomaten von 1914 aus dem Technischen Museum Wien. Foto: Dr. Bernd Gross / CC-BY-SA 4.0 / Foto oben: Burg Beeskow
Burg Beeskow wird Musikmuseum. Hier ein Beispiel für einen Musikautomaten von 1914 aus dem Technischen Museum Wien. Foto: Dr. Bernd Gross / CC-BY-SA 4.0 / Foto oben: Burg Beeskow / A.Savin / CC-BY-SA 4.0

Das Eifelstädtchen Monschau ist um eine Attraktion ärmer, dafür freut man sich in Brandenburg: Auf Burg Beeskow (Landkreis Oder-Spree)eröffnet am Freitag ein Musikmuseum.

Es geht aber nicht um irgendwelche alten Geigen, sondern um mechanische, selbst spielende Instrumente: Sozusagen die analogen Vorgänger der Dolby-Surround Anlagen. Einige sind mehr als hundert Jahre alt. Sie konnten zur Kaiserzeit ganze Orchester ersetzen, was die wilhelminischen Sparfüchse doch sehr gefreut haben dürfte.

Zu sehen sind unter anderem vollautomatische Orchestrions, durchdringende Trompetenorgeln, selbst spielende Klaviere, per Kurbel angetriebene Leierkästen, Grammophone und historische Spieluhren.
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Schloss Veldenz: Schwelbrand schnell gelöscht

Schloss Veldenz entging einem größeren Brand. Foto: Wikipedia / Mosella / CC- BY-SA 3.0 / Foto oben:  Foto: Berthold Werner / CC-BY-SA 3.0
Schloss Veldenz entging einem größeren Brand. Foto: Wikipedia / Mosella / CC- BY-SA 3.0 / Foto oben: Foto: Berthold Werner / CC-BY-SA 3.0

Während der Nacht von Samstag auf Sonntag (13. Mai 2018) ist es im Dach des Rittersaals von Schloss Veldenz zu einem Schwelbrand gekommen. Camper, die am Himmelfahrts-Wochenende auf dem Schlossgelände lagerten, hatten Rauch aus einer Dachgaube aufsteigen sehen und die Feuerwehr alarmiert.

Noch vor dem Eintreffen der Wehr begannen die Camper mit eigenen Löschversuchen. Dabei atmete einer der Helfer Rauch ein. Er musste anschließend im Krankenhaus behandelt werden.

Den Campern ist es laut Pressemitteilung der Polizei zu verdanken, dass der gegen 2Uhr in der Früh entdeckte Brand nicht auf den kompletten Dachstuhl übergriff.
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Burg Vlotho: Weiter Blick über die Weser

Gewölbe von Burg Vlotho / Fotos: Burgerbe.de
Gewölbe von Burg Vlotho / Fotos: Burgerbe.de

Auf einem Felsen hundert Meter über der Weser südlich von Minden liegt Burg Vlotho. Beziehungsweise das, was von ihr wieder aufgebaut worden ist.

Im Mittelalter war das eine exzellente Lage, um die Schiffahrt und die nahegelegene Straße zu überwachen und von durchreisenden Kaufleuten Gebühren zu kassieren.

Burg-Erbauer Graf Heinrich von Oldenburg fand hier oben 1250 wohl schon einiges an Ruinen vor. Unter den Karolingern war auf dem Felsen um 850 ein befestigter Königshof angelegt worden.

Die von einem modernen Dach geschützte rekonstruierte Ruine ist heute eher etwas für hartnäckige Burgenfreunde. Reizvoll ist hingegen die weite Aussicht über die Weser.
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