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Gesperrte Hardtburg: Brücke soll 2017 saniert werden

Der Zugang zur Hardtburg ist gesperrt / Fotos: Burgerbe.de
Der Zugang zur Hardtburg ist gesperrt / Fotos: Burgerbe.de

Die Hardtburg ist eine der malerischsten Wasserburg-Ruinen der Eifel. Doch besichtigen kann man die imposante Burg aus dem 11. oder 12. Jahrhundert schon länger nicht mehr. „Die Burgruine ist aus Sicherheitsgründen für die Öffentlichkeit gesperrt“, heißt es auf einem Schild – und das bereits seit 2015.

Im Lauf des Jahres 2017 soll die Burg bei Euskirchen nun instandgesetzt werden, das teilt der NRW-Landesbetrieb Wald und Holz mit. Zurzeit ist das Betreten der Brücke zur Burg durch einen Bauzaun versperrt.

Man kann aber um die Anlage herumgehen und auch so sehr gut fotografieren (50 Meter von der Ruine entfernt ist ein Wander-Parkplatz im Wald).
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Schloss Wendgräben wird Privatklinik

Architekt Hermann Muthesius wollte Jugendstil und Historismus etwas entgegensetzen und entwarf Schloss Wendgräben / Bild gemeinfrei / Foto oben: Doris Antony / CC-BY-SA 3.0
Architekt Hermann Muthesius wollte Jugendstil und Historismus etwas entgegensetzen und entwarf Schloss Wendgräben / Bild gemeinfrei / Foto oben: Doris Antony / CC-BY-SA 3.0

Aus Schloss Wendgräben, dem einstigen Bildungszentrum der Konrad-Adenauer-Stiftung in Sachen-Anhalt, wird eine Privatklinik für psychosomatische Erkrankungen und Traditionelle Chinesische Medizin (TCM).

Betreiber wird die Bonner Gezeiten Haus Gruppe, sie pachtet das Schloss vom Eigentümer, der Munitor-Gruppe aus Saarbrücken. Das meldet die Zeitung Volksstimme.

Das burgähliche Schloss sieht recht märchenhaft aus, ist aber alles andere als historisch. Es entstand zwischen 1910 und 1922 im Auftrag des Rittergutsbesitzers Hans Waldemar von Wulffen.
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Schweizer Hexenmuseum öffnet 2018 auf Schloss Liebegg

Schloss Liebegg im Kanton Aargau: Hier soll das schweizer Hexenmuseum einziehen / Foto: Wikipedia / Roland Zumbühl, Arlesheim / CC-BY-SA 3.0
Schloss Liebegg im Kanton Aargau: Hier soll das schweizer Hexenmuseum einziehen / Foto: Wikipedia / Roland Zumbühl, Arlesheim / CC-BY-SA 3.0 / Bildoben: Flugschrift zu einer Hexenverbrennung von 1531 / gemeinfrei

Wer sich für die düstere Geschichte der Hexenverfolgung interessiert – oder für Tarot, Heil- und Zauberkräuter, der ist ab dem Frühling 2018 auf Schloss Liebegg im Kanton Aargau an der richtigen Adressen.

Am 25. März 2018 zieht nämlich das Hexenmuseum Schweiz (zurzeit im Örtchen Auenstein) in sieben Schlossräume ein. Nach eigenen Angaben: „Das einzige Museum seiner Art im deutschsprachigen Europa“.

Das Museum ist eine willkommene Ergänzung für das Angebot des Schlosses, das zurzeit aus Banketten und dem Vermieten von Räumen für Tagungen und Hochzeiten besteht.

Im Schloss-Verein hat man intensiv über die Verbindung mit dem Hexenmuseum diskutiert. Letztlich haben die möglichen Synergien überzeugt: „Damit kommt ein Publikum auf das Schloss, welches dort sonst nicht ist“, sagt Schloss-Vereins-Präsident Urs Bachmann dem schweizer Fernsehen SRF.
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Schelmenburg: Das Schloss der Schelme von Bergen

„So ward der Henker ein Edelmann.
Und Ahnherr der Schelme von Bergen.
Ein stolzes Geschlecht! Es blühte am Rhein.
Jetzt schläft es in steinernen Särgen.“

Den Schelmen von Bergen widmete Heinrich Heine 1846 ein denkwürdiges Gedicht. Das Adelsgeschlecht mit dem spaßigen Namen gab es tatsächlich. Sein Stammsitz, die Schelmenburg, lag im Frankfurter Stadtteil Bergen-Enkheim und ist erhalten. (Foto: Wikipedia /Lumpeseggl / CC-BY 4.0)
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Schloss Beuggen wird Hotel – Fotografieren ab sofort verboten

Schloss Beuggen: Fassade des Alten Schlosses / Foto: Wikipedia / Wladyslaw / CC BY 3.0 DE
Schloss Beuggen: Fassade des Alten Schlosses / Foto: Wikipedia / Wladyslaw / CC BY 3.0 DE / Foto oben: Taxiarchos228 / CC BY 3.0 DE

Die ehemalige evangelische Tagungsstätte Schloss Beuggen in Rheinfelden am Hochrhein ist zum Drei-Sterne-Hotel mit 54 Zimmern geworden. Pächter ist Christian Herzog (48), der bereits ein Hotel in Bad Säckingen betreibt und „bodenständig badische Küche“ fürs Schlosshotel-Restaurant ankündigt. Das Gästehaus mit weiteren 26 Betten auf dem Gelände bleibt erhalten.

Zum Ärger der Nachbarn ist der jahrzehntelang offene Schlosspark ab sofort für Nicht-Hotelgäste geschlossen. Der neue Eigentümer, Architekt Kai Flender, hat vor seinem Besitz als erstes eine Verbotstafel mit 17 Vorschriften aufstellen lassen.

Es ist jetzt zum Beispiel untersagt, auf dem Schlossareal zu fotografieren. „Sie würden ja auch nicht wollen, dass man Ihr Haus fotografiert“, begründete der Architekt das gegenüber der Badischen Zeitung und verweist darauf, dass die Öffnung des Parks zu Vandalismus, Müll und Hundekot geführt habe. Das Recht ist auf seiner Seite – als Eigentümer darf er auf seinem Privatbesitz solche Regeln erlassen.
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