Burg Falkenstein im Hartz

Prinz Himmelblau und Fee Lupine: Drehort Burg Falkenstein

Friederike Kempter spielt die auf Burg Falkenstein eingekerkerte Hexe Confidante / Bild Screenshot Youtube-Beitrag RBB
Friederike Kempter spielt die auf Burg Falkenstein eingekerkerte Hexe Confidante / Bild Screenshot Youtube-Beitrag RBB

Das große ARD-Weihnachtsmärchen 2016 „Prinz Himmelblau und Fee Lupine“ basiert mal nicht einer Geschichte der Gebrüder Grimm, sondern ist inspiriert von einem Feenmärchen aus der Feder von Christoph Martin Wieland (1733-1813), fürs Fernsehen bearbeitet von Anette Schönberger.

Unter den Drehorten war auch einer mit Historie: Die Burg Falkenstein im Harz.

Fünf Tage lang wurde auf der mittelalterlichen Burg gedreht, außerdem in Bremen-Verden und dem niedersächsischen Schwanewede.

Wie sich das gehört, ist es eine Liebesgeschichte mit Prinz, böser Hexe, viel Magie und Happy End.


Blick in den Burghof
Der Innenhof von Burg Falkenstein wurde zum Drehort / Foto: Burgerbe.de

Zur Handlung: Die Königin (Mechthild Großmann) will, dass ihr Sohn Prinz Himmelblau (Jonathan Berlin, zuvor beim „Bergdoktor“ und „Notruf Hafenkante“) eine umgängliche Prinzessin mit passendem, royalen Stammbaum ehelicht.

Und, ganz wichtig: Die blaublütige Dame soll bitteschön keinerlei magische Kräfte haben.

Die königliche Burg ist von ausgedehnten Feenwäldern umgeben, und die Königin hat mit magisch begabten Geschöpfen so ihre Probleme. Nichtsdestotrotz nutzt sie selbst gern magische Gegenstände wie ein verzaubertes Fernglas, um die Wege des Söhnchens zu verfolgen.

Mehr zu den Dreharbeiten auf Burg Falkenstein:

Natürlich trifft der Prinz prompt die Fee Lupine (Ruby O. Fee, bekannt aus u.a. „Allein gegen die Zeit“) mitsamt Pony Alfonse. Es funkt. Und Mama bekommt alles mit.

Gegen die Liebe soll nun die Hexe Confidante (Friederike Kempter) helfen, die seit zwei Jahren im Kerker der Burg einsitzt. Damals plante sie, wie Hexen nun mal so sind, einen Staatsstreich.

Der Bergfried
Der Bergfried

Confidante verzaubert die beiden daraufhin mit einem wirklich miesen Fluch. Und die Idee, selbst die Krone zu tragen, hat sie auch noch nicht begraben…

Burg Falkenstein wurde im Juni 2016 zum Drehort. „Burg Falkenstein liegt an einer sehr guten Stelle, nämlich erhöht. Und um die Burg herum ist einfach Wald. Und das wollen wir erzählen: Feenwälder“, sagt Regisseur Markus Dietrich.

Wichtiges Kritierium für die Auswahl der Burg als Drehort laut Dietrich: „Ich muss mit der Drohne einmal drumrumfliegen können, ohne dass ich Windräder sehe“.

Die Burg in Sachsen-Anhalt war schon zu DDR-Zeiten ein beliebter Drehort. Hier entstanden Szenen für die beliebte Serie „Spuk unterm Riesenrad„.

Auch das Team von Löwenzahn drehte hier eine Folge: Die Jagd nach dem Greifenklau-Gespenst.

Produziert wurde das diesjährige ARD-Weihnachtsmärchen von der Bremedia Produktion.

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Ausgestrahlt wird „Prinz Himmelblau und Fee Lupine“ am Ersten Weihnachtsfeiertag, Sonntag, 25. Dezember 2016, um 13.45 Uhr in der ARD. Viel Spaß beim Zuschauen!

Bei Amazon ist der Film natürlich bereits als DVD zu haben (Link).

Weiterlesen:
Der RBB gibt auf seiner Seite eine ausführliche Vorschau: „Märchenfilm Deutschland 2016: Prinz Himmelblau und Fee Lupine

Das Originalmärchen „Himmelblau und Lupine“ ist in Christoph Martin Wielands 1789 fertiggestellter Märchen- und Geschichtensammlung „Dschinnistan“ erschienen. Man kann es beim Projekt Gutenberg nachlesen.

Und hier noch ein „Making of“ zum ARD-Weihnachtsmärchen:

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