Burg Taufers als Drehort für „Burg Schreckenstein“

Die Schreckenstein-Bücher begeisterten die Generation Golf / Foto: Amazon / Foto oben: Aconcagua / CC-BY-SA 3.0
Die Schreckenstein-Bücher begeisterten die Generation Golf / Foto: Amazon / Foto oben: Wikipedia / KlausFoehl / CC-BY-SA 3.0

„Die Ritter von Burg Schreckenstein“ von Oliver Hassencamp feierten vor einigen Jahren ihren Kinostart. Drehort für das Jungeninternat Burg Schreckenstein wurde die mächtige Burg Taufers in Südtirol. Als Schlossbesitzer Graf Schreckenstein – von den Schülern wegen des ausgeprägten Riechkolbens nur „Mauersäge“ genannt – ist Harald Schmidt mit dabei.

Das Mädcheninternat Schloss Rosenfels, das in den Jugendbüchern ebenfalls eine wichtige Rolle spielt, wird im Film vom bayerischen Renaissanceschloss Tüßling gedoubelt.
Das Drehbuch stammt von Christian Limmer, einem Experten für in Bayern angesiedelte Stoffe, der sonst Skripte für den „Tatort“ und „Polizeiruf 110″ verfasst.

Regie führte Marc Rothemund. Er hat sich mit so verschiedenen Streifen wie dem Drama „Sophie Scholl – Die letzten Tage“ und der Komödie „Mann tut, was Mann kann“ einen recht vielseitigen Ruf erworben.

Burg Taufers / Foto: Wikipedia / Palickap / CC-BY-SA 3.0
Burg Taufers / Foto: Wikipedia / Palickap / CC-BY-SA 3.0

Als Schauspieler sind noch dabei: Henning Baum (bekannt aus „Der letzte Bulle“), Sophie Rois (Hauptdarstellerin in „Drei“ von Tom Tykwer) und Jana Palaske (Charlie aus „Fack ju Göhte“).

Das Drehbuch folgt in erster Linie dem ersten Band der Burg-Schreckenstein-Reihe.

Dieser beschreibt, wie Schüler Stephan auf die Burg kommt und dort die junge „Ritterschaft“ kennenlernt: Einen Geheimbund aus Schülern, deren Mitglieder sich geschworen haben: „Ich will auf Schreckenstein allzeit fair und ehrlich sein“ und nach einem „ritterlichen“ Ehrenkodex handeln.

Der Neue will auch ein Ritter sein

Neuzugang Stephan will auch ein Ritter werden, das ist aber erstmal gar nicht so einfach.

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Mächtige Anlage: Burg Taufers in Südtirol / Foto: Wikipedia / Palickap / CC-BY-SA 3.0

Die Gegenspieler(innen) der Schreckenstein-Ritter wohnen auf der anderen Seite des Sees, wo das Mädcheninternat Rosenfels liegt. Gegenseitig spielt man sich natürlich allerlei Streiche…

Burg Taufers, die nun im Kino Schreckenstein darstellen soll, stammt aus dem 12. Jahrhundert. Hier hatten unter anderem die Bischöfe von Brixen und die Herzöge von Österreich das Sagen. In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts betrieb Beatrix von Fieger hier eine feine Adelsschule. Porträts einiger Schüler haben sich erhalten.

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Der eingestürzte Bergfried wurde in den Jahren nach 1900 wieder aufgebaut. Das kann man noch gut an der Farbe der Fassade erkennen.

Seit 1977 gehört die Burg dem Verein Südtiroler Burgeninstitut, der sich äußerst engagiert um den Erhalt von Burgen und Schlössern kümmert.

Filmgeschichte schrieb Burg Taufers mit Roman Polanskis „Tanz der Vampire“. Das Filmteam drehte wegen des Wetters zwar nicht auf der Burg, baute aber viele Ecken der Burganlage im Studio exakt nach.

Eine Besichtigung der Burg ist möglich.

Rezension

Kino.de schreibt zum Schreckenstein-Film: „Der Trubel auf “Burg Schreckenstein” beginnt



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