Burg Altena: Kritik an Erlebnisaufzug

Burg Altena: Im Burghof endet der Erlebnisaufzug  / Foto: Burgerbe.de
Burg Altena: Im Burghof endet der Erlebnisaufzug / Foto: Burgerbe.de

Der neue, 6,7 Millionen Euro teure Erlebnisaufzug zur Burg Altena ist nicht Jedermanns Sache. Ein Artikel im lesenswerten Mittelalter-Magazin Karfunkel hat jetzt eine Debatte um das Konzept entfacht.

Claudia Beckers-Dohlen, Chefredakteurin der Zeitschrift kritisiert, dass in den im Tunnel vor dem Aufzug gezeigten Filmen Sagen als Realität dargestellt würden und sich die gesamte Darstellung nur an Schüler richte.

Sie hätte sich eine ernstere Darstellung der Geschichte gewünscht. Aber das bislang Gezeigte sei „flapsig und lächerlich“.

In der Meinerzhagener Zeiung nimmt Betriebsleiterin Daria Fikus zu der Kritik Stellung. Sie weist darauf hin, dass hinter jeder Station auf einer Tafel stehe: „Hier hören Sie die Sage“.

Ich habe die Fahrt mit dem im April 2014 eröffneten Erlebnisaufzug noch nicht mitgemacht, kann daher auch nichts dazu sagen.

Die eigentliche Fahrt mit dem Lift über 70 Höhenmeter dauert übrigens nur 35 Sekunden.

Bevor die Besucher in den Aufzug steigen, können sie sich erstmal eine halbe Stunde in einem 95 Meter langen Stollen umsehen, einem erweiterten Luftschutztunnel. Dort soll ihnen virtuelles “Edutainment” für Familien geboten werden.

Auf Monitoren und anhand von animierten Beamer-Bildern erfahren die Besucher sagenhafte Geschichten aus der Historie der Burg und des Sauerlands. Burgherr Dietrich von der Mark, der heilige Einhard und diverse Figuren regionaler Sagen erzählen hier ihre Geschichten.

Stollenbesuch und Aufzugfahrt kosten 4,80 Euro für Erwachsene.

Hier geht es zum Artikel von Nathalie Kirsch in der Meinerzhagener Zeitung: „Burgaufzug: Karfunkel-Magazin kritisiert Konzept„. Der Text im Magazin Karfunkel ist leider nicht online.



Kommentar verfassen