Tödlicher Wander-Unfall bei Schloss Lichtenstein

Schloss Lichtenstein in der Schwäbischen Alb / Foto: Burgerbe
Schloss Lichtenstein in der Schwäbischen Alb / Foto: Burgerbe

Der Wanderausflug einer Kindergruppe zu Schloss Lichtenstein ist am Mittwoch tragisch geendet: Die 62-jährige Betreuerin Antonia H. ist bei dem Versuch, einen verletzten Elfjährigen an einem Steilhang zu retten, tödlich verunglückt.

Die Frau hatte dabei selbst den Halt verloren und war mehrere Meter tief gestürzt. Das Kind wurde schließlich von der Bergwacht gerettet und mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht.

Die Gruppe aus vier Erwachsenen und 16 Kindern zwischen sieben und zwölf Jahren war beim Aufstieg von der Echazquelle zum noch etwa 500 Meter entfernten Schloss. Der Elfjährige hatte auf dem schmalen Fußweg den Halt verloren und war abgerutscht.

Der Unfall passierte gegen 13.30 Uhr. Zur Bergung der Verunglückten waren ein Großaufgebot an Rettungskräften sowie die Bergwacht vor Ort. Die Verunglückte Betreuerin konnte in dem dichtbewaldeten Hang erst nach längerer Suche gefunden werden.

Die Wandergruppe war im Rahmen des Kinderferienprogramms eines Reutlinger Jugendhauses bei Schloss Lichtenstein unterwegs. Notfallseelsorger kümmerten sich um die Kinder. Die Kripo hat die Ermittlungen zur Unglücksursache aufgenommen.

Das teilt das Polizeipräsidium Reutlingen in einer Pressemitteilung mit: „Tragischer Unglücksfall einer Kinderwandergruppe beim Schloss Lichtenstein
Details haben die Stuttgarter Nachrichten: „Kinderbetreuerin stürzt in den Tod

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