Bergfried von Burg Forchtenstein wurde saniert


Burg Forchtenstein im nördlichen Burgenland / Foto: Wikipedia / Roman Klementschitz / CC-BY-SA-3.0-migrated
Burg Forchtenstein im nördlichen Burgenland / Foto: Wikipedia / Roman Klementschitz / CC BY-SA 3.0

Mit 50 Meter Höhe und bis zu sieben Meter dicken Mauern ist der Bergfried der Burg Forchtenstein (Burgenland) eine der mächtigsten Burgtürme Europas. Zurzeit (Stand 2013) ist das keilförmige Gebäude eingerüstet. Grund sind Arbeiten am Putz. Das melden die Salzburger Nachrichten.

Die verputzte Oberfläche des Turms messe 1000 Quadratmeter – aufgrund von Verwitterung müssten 799 qm nun neu verputzt werden – und zwar so, dass der neue Putz dem historischen möglichst nahe kommt. Bezahlt werden die dafür nötigen 600.000 Euro durch die Esterhazy-Privatstiftung.

Die Burg ist im Besitz der Familie Esterházy und zeigt Geschichte und die Schätze des alten Adelsgeschlechts. Nachdem im Jahr 1921 die Güter der Esterházy in einen ungarischen und einen österreichischen Teil getrennt worden waren, blieb das wirtschaftliche Archivmaterial auf Burg Forchtenstein, während das Familienarchiv ins ungarische Staatsarchiv nach Budapest wanderte.

Auf der Burg liefert die neue Ausstellung „Granaten, Fahnen, Grenadiere“ eindrucksvolle Einblicke in einen der umfangreichsten privaten Zeughausbestände Österreichs. Gezeigt werden auch einige Raritäten wie Glashandgranaten, die ungarische Krönungsfahne – und den Preußen abgenommene Truppenzelte.

Die Ausstellung soll auch einen Blick in die Alltagsgeschichte der ungarischen und K.u.K.-Soldaten bieten.

Und hier geht’s zum Artikel der Salzburger Nachrichten: „Bergfried auf Burg Forchtenstein wird saniert

Hier ein Video zur Ausstellung „Granaten, Fahnen, Grenadiere“:


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